Politik | 28.10.2020

Abfallwirtschaft in der Region Mittelrhein

Landrat Hallerbach: Langjährige gute Nachbarschaft könnte ausgebaut werden

Die Neuwieder Abfallwirtschaft und der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel tauschen sich über Kooperationsmöglichkeiten aus

Entsorgungssicherheit und planbare Gebühren sind wichtige Zielsetzungen der kommunalenAbfallwirtschaft. Vor diesem Hintergrund soll auch die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen demAbfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) und dem Landkreis Neuwied perspektivisch weiter ausgebaut werden. Zum Austausch trafen sich (v.l.n.r.) Jörg Schwarz, Leiter der Neuwieder Abfallwirtschaft,AZV-Geschäftsführer Frank Diederichs, Verbandsvorsteher und Erster Beigeordneter des LandkreisesMayen-Koblenz, Burkhard Nauroth, Landrat Achim Hallerbach und AZV-Rechtsbeistand Georg Moesta.

Entsorgungssicherheit und planbare Gebühren sind wichtige Zielsetzungen der kommunalen Abfallwirtschaft. Um der fortschreitenden Marktkonzentration auf immer weniger privatwirtschaftliche Entsorgungsunternehmen zu begegnen, nehmen immer mehr Kommunen die Sammlung und die Verwertung von Abfällen (wieder) in eigene Hände.

Dazu gehört auch die Strategie, in Kooperation mit anderen Kommunen Stoffströme zusammenzuführen und eigene Entsorgungsanlagen gemeinsam zu nutzen. Vor diesem Hintergrund soll auch die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen dem Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) und dem Landkreis Neuwied perspektivisch weiter ausgebaut werden. Mit diesem Ziel haben sich Landrat Achim Hallerbach und der Leiter der Neuwieder Abfallwirtschaft Jörg Schwarz mit den Vertretern des Abfallzweckverbandes, Verbandsvorsteher und Erster Beigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz Burkhard Nauroth, AZV-Geschäftsführer Frank Diederichs und dem Rechtsbeistand des AZV Georg Moesta in den Räumlichkeiten des AZV in Ochtendung getroffen und die Möglichkeiten einer langfristigen, vertieften Kooperation in Sachen Abfallentsorgung erörtert.

Bereits in der Vergangenheit hat der Landkreis Neuwied Teile des Hausmülls aus dem Gebiet des AZV in seiner Mechanisch-Biologischen Restabfallbehandlungsanlage in Linkenbach vorbehandelt und der AZV im Gegenzug die hierbei entstandenen Reste auf seiner Deponie abgelagert. Darüber hinaus entsorgt der Landkreis Neuwied einen Teil seiner Abfälle ebenfalls über die Zentraldeponie Eiterköpfe des AZV. Nun soll geprüft werden, in welchen Bereichen die Zusammenarbeit zu gegenseitigem Nutzen intensiviert werden kann.

Dazu Verbandsvorsteher Burkhard Nauroth: „Die Erfahrungen aus dem Entwicklungsprozess des AZV von der ursprünglichen Deponierung von Abfällen hin zum weitreichenden Dienstleister in der Abfallwirtschaft haben bewiesen, zu welcher Leistungsfähigkeit kommunal geführte Unternehmen zum Wohle der Bürger in der Lage sind.“

„Während viele Städte und Landkreise voll und ganz auf die private Entsorgungswirtschaft angewiesen sind und einen nachlassenden Wettbewerb bereits heute teuer bezahlen müssen, profitieren die Bürgerinnen und Bürger der Region Mittelrhein von der hier bereits weit vorangetriebenen Kommunalisierung der Abfallentsorgung“, ergänzt Landrat Achim Hallerbach. Und neben langfristig planbaren Gebühren diene eine kommunal organisierte und über die Kreisgrenzen hinaus vernetzte Abfallentsorgung der langfristigen Planungs- und Entsorgungssicherheit und komme der lokalen Wertschöpfung zu Gute.

Entsorgungssicherheit und planbare Gebühren sind wichtige Zielsetzungen der kommunalen Abfallwirtschaft. Vor diesem Hintergrund soll auch die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen dem Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) und dem Landkreis Neuwied perspektivisch weiter ausgebaut werden. Zum Austausch trafen sich (v.l.n.r.) Jörg Schwarz, Leiter der Neuwieder Abfallwirtschaft, AZV-Geschäftsführer Frank Diederichs, Verbandsvorsteher und Erster Beigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz, Burkhard Nauroth, Landrat Achim Hallerbach und AZV-Rechtsbeistand Georg Moesta.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Monatliche Anzeige
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2025
Oster-Anzeige
fit für`s Alter?
Stellenanzeige mehrere Stellen
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Imageanzeige - Ostern
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
20

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2257

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Koblenz blüht
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Dauerauftrag 2026
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in