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Sinziger Bauausschuss tagte

Löwentreppe soll saniert werden

Projekte ganz unterschiedlicher Art standen auf der Tagesordnung

Löwentreppe soll saniert werden

Die Löwentreppe am Kirchplatz weist Setzungen und Schäden auf.Foto: -RÜ-

14.11.2017 - 20:00

Sinzig. Mit Bauprojekten ganz unterschiedlicher Art beschäftigte sich der Bauausschuss der Stadt Sinzig in seiner jüngsten 36. Sitzung der laufenden Legislaturperiode. Drei der Projekte war gemeinsam, dass die Planungen von der Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmidden betreut werden, deren Vertreter dann auch die Erläuterungen lieferten.


Fußweg mit starkem Gefälle


So wurde über den Ausbau des Fußweges im Bereich „In der Anbrück/Erlenweg in Westum diskutiert. Der Fußweg in Westum ist dabei der zweite Bauabschnitt eines längeren Fußweges und wird im Bereich der Kosten mit rund 50.000 Euro zu Buche schlagen. 30.000 Euro sind im Haushalt 2017 eingestellt, die weiteren Mittel sollen in den 2018er Haushalt eingeplant werden.

Besonderheit am Fußweg: In seinem ersten Teilabschnitt verfügt er über ein Gefälle von fast 17 Prozent und gilt damit als nicht mehr barrierefrei. „Für Mütter mit Kinderwagen wird das eine sportliche Sache“, war man sich im Ausschuss in der Beurteilung einig.


Barrierefreiheit am Löhndorfer Friedhof


Gebaut werden soll auch im Eingangsbereich des Löhndorfer Friedhofs. Auch hier wurden erste Planungen vorgestellt. Alle drei Varianten haben gemeinsam, dass zum Erreichen der Barrierefreiheit eine Rampenanlage geplant wird und die komplette Friedhofsmauer erneuert werden soll. Die Gesamtkosten dürften sich in Löhndorf auf rund 185.000 Euro aufaddieren, die in den Jahren 2018 und 2019 zur Verfügung gestellt werden sollen.


Treppenanlage weist Schäden auf


Ein Bauprojekt in ganz exponierter Lage ist die Sanierung der sogenannten Löwentreppe. Diese Treppenanlage führt von der Sinziger Barbarossastraße am Löwendenkmal vorbei zum Kirchplatz. Nach den nun vorgenommenen Untersuchungen weist die Treppenanlage Setzungen, Schäden und vor allen Dingen unterschiedliche Höhen in den Trittstufen auf. Auch die Unterkonstruktion ist teilweise schadhaft. „Die Gesamtanlage ist sehr sanierungswürdig“, stellte Johannes Meyers vom planenden Ingenieurbüro fest.

Je nachdem, wie viele der alten Trittstufen wieder verwendet werden sollen, werden Kosten zwischen 189.000 und 229.000 Euro anfallen. Im Haushalt der Stadt sind 200.000 Euro eingestellt. „Allein aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht werden wir dieses Projekt im Jahr 2018 komplett angehen“, brachte es Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger bei den Beratungen auf den Punkt.


Mehrgenerationenplatz in Franken


Im Neubaugebiet „Im Seifen“ in Franken soll ein neuer Mehrgenerationenplatz entstehen. Der bestehende Gestaltungsentwurf wurde nun dem Bauausschuss vorgestellt. Der Frankener Ortsbeirat hat den Planungen bereits zugestimmt. Im Bereich der Kosten wird der neue Mehrgenerationenplatz bei 175.000 Euro liegen. Wie Bauamtschef Marco Schreiner erläuterte, erwartet die Stadt Sinzig Zuschüsse, die sich allerdings nicht im Bereich der Höchstförderung bewegen werden, weil der neue Platz in Franken eher etwas dezentraler liegt.

Informationen gab es auch zum Sachstand der Flächennutzung des Landschaftsplanes in Sinzig. Der soll Anfang 2018 in die eigentliche Offenlage gehen. Dieses Mammutprojekt läuft in Sinzig seit nunmehr 17 Jahren. Für die Grünen beantragte Klaus Hahn, dass die Verwaltung alle Leistungen und Kosten rund um den Flächennutzungsplan zusammenstellen soll. Der Antrag der Grünen fand unerwartet eine ganz breite Mehrheit im Ausschuss. BL

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Erfolgreiches Bürgertreffen

juergen muellern:
Ja,Herr Kowallek,bilde ich mir auch ein - nicht konservativ,aber analytisch.Und wir haben noch etwas gemeinsam:KEIN Facebook.Mit seicht demagogisch kann ich auch leben.Ich habe (im Gegensatz zu anderen) schon soviel aus meinen Fehlern gelernt,dass ich überlege,noch mehr zu machen.Meine Omma hat immer gesagt:"Wenn es ein Löwenzahn durch den Asphalt schafft,dann wirst Du sicher auch immer einen Weg finden.Und damit hatte sie recht.Meine politischen Ansichten (ich habe wenigstens welche) bzw.meine Ansichten überhaupt,stehen oft im krassen Gegensatz zu denen anderer.Ich bin grundsätzlich gegen alles,was Menschen u.Tiere ausnutzt,missbraucht,tötet oder unsere Erde zerstört (wozu sogen.Klimaleugner gehören).Es ist erfreulich festzustellen,wenn jemand selbstständig denkt u.so einer Verblödung durch die Massenmedien u.Forschungen entgeht,deren zweifelhafte wissenschaftlichen Erkenntnisse von Klimaleugnern weiter projeziert werden,anstatt selbst mit offenen Augen u.Ohren durch die Welt zu gehen
Siegfried Kowallek:
Facebook nutze ich überhaupt nicht. Ich bin konservativ-analytisch ausgerichtet. Deswegen liebe ich Stringenz in der Argumentation und kritisiere auch Personen, die fast meiner Meinung sind, aber nicht schlüssig ihre Position darstellen. Hingegen respektiere ich es, dass jemand eine gegensätzliche Meinung zum Ausdruck bringt, wenn er das indes ordentlich untermauert und somit nicht seicht-demagogisch unterwegs ist. Siegfried Kowallek, Neuwied
juergen mueller:
Das ist Ihre Sicht der Dinge u.sie sollen Ihnen auch belassen bleiben.Und Ihre geschichtliche Aufklärung,sollte man sie benötigen,ebenfalls.Jedem sein Ding.Ich weiß nicht,ob Sie das Buch von Frau SCHREIBER gelesen haben (ich schon),oder Ihre teils mit erhobenem Zeigefinger getätigten Äusserungen lediglich den Medien (schlimmstenfalls FACEBOOK) entnommen haben (was a`typisch für unsere heutige Gesellschaft ist).STEINKE ist NICHT der Einzige,der das wahre Gesicht der AfD aufzeigt u.von der AfD-Spitze halbherzig gerügt wird.Die AfD hat ihre demokratiefeindlichen Strategien in allen Facetten ausgespielt u.wendet sich nun in brauner Tradition der Nazizeit zu u.bedient sich hierzu ihrer Fußsoldaten,die mit populistischen Äusserungen Zweifel säen (im Netz,aber auch in der Realität),um damit Menschen auf ihre Seite zu ziehen.Aufgeschlossenen Zeitgeistern bringt die AfD inhaltlich ausser Hetze NICHTS.Offenkundiges Ziel der AfD ist es,die nationalistische Zeit zu relativieren.Und sonst nichts.
Rüdiger Brennig:
Es war ein sehr schöner Tag im Antoniushof bei gutem Wein und Essen.
Karsten :
Mir kommt es so vor als hätten die lieben Menschen, die eine Wohnung gekauft haben direkt den ganzen Heddesdorfer Berg mitgekauft. Was soll dieser Blödsinn? Warum beschweren sich so viele? Es wird seit Jahren da oben gebaut und nie beschwert sich jemand. Jetzt auf einmal ist ja alles soooo schlimm. Seid froh dass Kaufkraft nach Neuwied kommt!! Es sollen vernünftige Wohnungen gebaut werden die kaufkräftige Menschen nach Neuwied bringen. Das ist das was Neuwied brauch. Unfassbar diese ständige Nörgelei. Es war schon immer so geplant dass weitere Mehrfamilienhäuser dort entstehen. Wer alleine wohnen will muss aufs Land ziehen.
Dennis Mohr:
Die vorgelegten Pläne sind ein Schlag in das Gesicht der Anwohner vor allem der Erich-Kästner-Str., die mit ihren Investitionen dieses Baugebiet überhaupt erst möglich gemacht haben. Alle Stadträte, die sich für diese Änderung aussprechen, sollten sich öffentlich dazu bekennen! Versprochen wurde ein Nahversorgungsgebiet im Stile des Ringmarktes im Raiffeisenring. Jetzt wird mit 4-geschossigen Bauten das Areal weiter verschandelt und den Anwohnern die teuer bezahlte Aussicht verbaut. Und die Vertreter der Stadt lachen über die Einwände!
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