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Amnesty International Gruppe Neuwied

Mahnwache gegen Rassismus und zum Gedenken der Opfer von Hanau

Mahnwache gegen Rassismus und zum Gedenken der Opfer von Hanau

Die Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation entschied spontan, nach den Ereignissen von Hanau auch in Neuwied zu einer Mahnwache gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufzurufen. Foto: Amnesty

24.02.2020 - 09:47

Neuwied. Die Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation entschied spontan, nach den Ereignissen von Hanau auch in Neuwied zu einer Mahnwache gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufzurufen. Amnesty International unterstützt die Arbeit gegen Rassismus und fordert mit der Kampagne „Nimm Rassismus persönlich!“ zu einem stärkeren Einsatz gegen Rassismus auf, denn rassistische Äußerungen, verbale und körperliche Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund stellen eine Menschenrechtsverletzung dar.

Inge Rockenfeller sprach die Eröffnungsworte: „Wir gedenken heute der Opfer des Anschlages aus Fremdenhass in Hanau. Wir treten ein für eine Welt gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine interkulturelle Vielfalt. Das Motto für uns ist: Neuwied ist bunt.“ Sie bedankte sich, dass so viele Neuwieder Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf der Amnesty Gruppe Neuwied gefolgt waren und an der Mahnwache gegen Rassismus teilnahmen. Amnesty-Mitglied Manfred Kirsch hielt eine Rede, in der er vor der Gefahr des immer stärker werdenden Rassismus und Antisemitismus warnte und zog Vergleiche zur Situation in der Weimarer Republik. Kirsch wörtlich: „Es riecht nach Weimar!“ - Die unklare politische Situation in der Weimarer Republik war der Nährboden für den Erfolg der rechten Kräfte. Die politische Unentschlossenheit und das Lavieren der demokratischen Parteien wurde damals von den Nationalsozialisten genau so brutal ausgenutzt, wie derzeit in Thüringen.

In einem Beitrag von Elisabeth Freise (nach Carolin Emcke) hieß es, die Gesellschaft solle den Hassenden den Raum nehmen: „Vielleicht ist die wichtigste Bewegung die aus sich heraus“ - die Gesellschaft habe die Verantwortung, offen und tolerant für alle zu bleiben und sich nicht spalten zu lassen.

Gruppensprecherin Susanne Kudies mahnte die Verantwortung der Gesellschaft an, gegen Menschenrechts-Verletzungen wie Rassismus, Faschismus und rechte, menschenverachtende Äußerungen Farbe zu bekennen und für Freiheit, Toleranz und Demokratie einzustehen. Sie wies darauf hin, dass „die Tatsache, dass in Deutschland Menschen anderer Glaubensrichtungen immer wieder angefeindet und angegriffen würden, ein Zeichen dafür sei, dass das Menschenrecht der Religionsfreiheit nicht mehr sicher sei, weil Vorurteile stärker seien als beiderseitige Akzeptanz und Toleranz!“ Dr. Josef Freise las aus der Kölner Friedensverpflichtung: „Gewalt und Terror aus Gottes Willen dürfen nicht sein, weil dies dem authentischen Geist der Religionen widerspricht. Ziel ist ein friedliches, konstruktives Zusammenleben aller Menschen gleich welcher Religionszugehörigkeit, Kultur oder ethnischer Gruppierung“.

Danach folgten Minuten des Schweigens für die Opfer von Hanau und alle Opfer von rassistisch motivierten Straftaten in Deutschland und weltweit. Dem Schweigen für die Opfer schloss sich auch der Zug der Neuwieder Karnevalisten an. Unter den Anwesenden der Mahnwache waren Menschen aus vielen verschiedenen Ländern und aus unterschiedlichen kulturellen und religiösen Kreisen, darunter waren auch Mitglieder der Neuwieder Ahmadiya- Gemeinde. Die Vielfältigkeit der Menschen bei dieser Mahnwache spiegelte das Transparent der Bewegung; „Neuwied ist bunt!“ Anschließend sangen alle Anwesenden gemeinsam: „We shall overcome!“ von Joan Baez, ein Lied aus der US- Bürgerrechts-Bewegung, die von Martin L. King geführt wurde. In dem Lied geht es darum, Hass und Vorurteile zu überwinden um eine tolerante Gesellschaft zu werden, die offen ist für jeden und keinen ausschließt. Im Geiste des Liedes lud die Amnesty-Gruppe dazu ein, im Anschluss an die Veranstaltung noch zu bleiben, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Pressemitteilung Amnesty Interntional Neuwied

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S. Schmidt:
Ergebnis einer neuen Umfrage in Deutschland: 2/3 der Befragten befürworten ein Abschaffung des EEG und ebenfalls 2/3 würden aus Gründen des Umweltschutzes NICHT auf ihr Auto verzichten. Ziemlich Eindeutig, entgegen dem was uns Politik und Medien ständig einreden. Und ein Supergau für die Feinstaubjünger wenn sich bestätigt, was in Würzburg bereits gemessen wurde: Kein Verkehr und dennoch schlechte Luftqualität.
juergen mueller:
Diese "gespielte" Hilfsbereitschaft täuscht nicht darüber hinweg, dass dies alles nur einem Zweck dient - dem Vorspielen von Für- u.Vorsorge - einfach, weil es zum politischen Geschäft dazu gehört. Poltische Vertreter sind auch nur Menschen, die von jeher nur eines im Sinne hatten - DAS eigene WOHLERGEHEN und das Bedürfnis, daraufhin zu arbeiten, nicht in Vergessenheit zu geraten, in der nächsten Wahlperiode wiedergewählt zu werden. Passend in die Kategorie: "Unglaubhaft, Täuschen und Verlogen". Wenn sich eine Fraktionsvorsitzende als gutes Beispiel bezeichnet, dann ist das nur ein Beispiel dafür, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist den Unterschied zwischen "Ehrlichkeit u.Unehrlichkeit" zu erkennen.
juergen mueller:
Herr Bäker - neueste Erkenntnisse haben in Bezug auf Schutzmasken wie auch auf andere Bereiche Hochkonjunktur, der man nicht alles glauben sollte. Ich finde, dass jeder das tun sollte, was er für richtig hält und demzufolge selbstgefertigte Masken anfertigen/tragen sollte, wenn es denn beruhigt. Es liegt mir fern, den Bemühungen, dieser Krise etwas Gutes abzugewinnen u.etwas persönlich dagegen zu tun,negativ gegenüberzutreten.
Jens-Uwe Bäker:
Herr Müller: die einfachen Masken haben nach neuesten Erkenntnissen sowohl einen nennenswerten Schutz der Mitmenschen als auch einen kleinen, aber ebenso wichtigen Eigenschutz. In sofern in der Pflege und Betreuung ein wertvoller Schutz für alle. So bleiben die medizinischen Masken für die Personen, die in den Infektiösen Bereichen tätig sind.
juergen mueller:
Bei all der sicherlich gutgemeinten Hilfsbereitschaft sollte man nicht vergessen, dass diese vermeintlichen "Mundschutzmasken" KEINEN Schutz vor einer Infizierung darstellen, weil maßgebliche Inhalte wie z.B. FILTER oder angepaßte, schlußdichte Formgebung fehlen. Das alles unter stille Helden zu vermerken, entspricht nicht den Tatsachen u.halte es für übertrieben. Diejenigen, die wirklich für uns da sind, Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern/Alten- u.Pflegeheimen, caricative Einrichtungen etc.,das sind die denjenigen, die unsere Hochachtung und unseren Respekt verdienen. Wir neigen dazu, uns in Krisenzeiten etwas anzueignen, was uns ohne groß nachzudenken nicht zusteht, ohne darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist oder nicht.
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