Besuch in der Innenstadt soll aktiv und digital zu einem Erlebnis werden

Mit der KOBLENZ-App, die Stadt interaktiv entdecken

Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz stellte das in Kooperation mit dem Stadtmarketing GmbH und der GIMIK Systeme, entwickelte neue Highlight vor

24.10.2017 - 14:21

Koblenz. „Deutsche Innenstädte sollten kein rein analoger Ort sein. Jeder zweite Innenstadtbesucher blickt positiv auf digitale Serviceangebote im Stadtzentrum: Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung „Vitale Innenstädte“ […]. Digitale Angebote können für Städte eine Chance sein, die Frequenz in ihren Zentren steigern, da sie dem geänderten Konsumverhalten und den Wünschen der Shopper so entgegenkommen können“ so Fredrick Wenz, Leiter Stadtmarketing/Citymanager bei seiner Begrüßungsrede.


In einer Abendveranstaltung vergangene Woche in der IHK-Koblenz stellte die Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, Dr. Margit Theis-Scholz, die in Kooperation mit dem Stadtmarketing GmbH und GIMIK Systeme mit Bluepassion, dem System für Location-Based-Services, entwickelte KOBLENZ-App vor.

Unter dem Motto: Wie sehen Innenstädte in den nächsten Jahren aus, und wie werden reale Welten mit digitalen Medien verknüpft? Hierbei entsteht die Möglichkeit, mit einem Mix aus Gastronomie, Kultur, Genuss, Events, Shopping und Sehenswertes, die Stadt liebenswerter zu machen.

Mit dieser App können nicht nur Touristen z.B. virtuell durch Museen geführt werden, sondern auch kunden- und nutzerfreundlich durch Koblenz begleitet werden.

Damit sorgt die App dafür, dass der Besuch in der Innenstadt aktiv und digital zu einem Erlebnis wird. Wer mit dieser App in der Stadt unterwegs ist, bekommt Angebote und Informationen direkt dort angezeigt, wo er sich befindet. Damit dies aber auch in geschlossenen Räumen funktioniert, wurde die sogenannte Beacon-Technologie entwickelt. Beacons sind kleine sogenannte Bluetooth Low Energy Sender. Das bedeutet, dass Beacons ständig ein Bluetooth Signal ohne großen Energieaufwand versenden. Dieses Signal löst mittels der KOBLENZ-App eine Aktion auf dem Smartphone des Nutzers aus. Um die Funktionsfähigkeit dieser App zu erreichen, muss das kleine Gerät, welches einen Sensor ausstrahlt, vorher von dem jeweiligen Betreiber mit Daten befüllt werden, was natürlich mit einem hohen Aufwand verbunden ist. Bei mehrmaliger Nutzung kann dies allerdings für den Betreiber von Vorteil sein.

Die Bereiche, die auf dieser App befüllt werden können sind: Genuss; Kultur; Events; Shopping und Sehenswertes. Weitere Bereiche wie öffentliche Toiletten; Stadtplan; ÖPNV und Mehrsprachigkeit, werden noch erarbeitet.

Ein ganz wichtiger Bereich, der aufgenommen werden muss, ist die Aufnahme von barrierefreien Routen.

Die KOBLENZ-App verspricht vor allem eine größere Werbung im Geschäftsbereich und auch das Kulturangebot kann interessanter vermittelt werden. Sie bietet nicht nur Vorteile für Einzelhändler und Gastronomie, sondern auch Menschen, die sich gerne in dieser Stadt aufhalten.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Klar, den Kindern die Natur beibringen und wie Papier hergestellt wird, das der Regenwald schon abgegrast ist und man achtsam sein muss... und dann bunten Krempel und *bling*bling* aus China kaufen. Oder Fischstäbchen mit wenig Fisch und viel Panade in viel Verpackung. Hauptsache bunt... hört mir doch...
juergen mueller:
Da haben wir es wieder. Andere, wie hier Kinder, inspirieren zu wollen, mit einem tatsächlich wertvollen Material wie Papier sorgsam umzugehen, ihnen näherzubringen, woraus es eigentlich hergestellt wird u. sich selbst dessen ausgiebig u. verschwenderisch zu bedienen, weil man es für ein Festhalten...

„Gedanken...“

Gabriele Friedrich:
Ich kann da auch nichts mit anfangen, schon recht nicht wenn "Gott" genannt ist. Seelsorge -das ist ein Begriff, der die Tatsachen ausblendet, das der Mensch körperliche Leiden hat, existenzielle Sorgen, Probleme mit anderen oder eben einfach nur Hilfe sucht. Der Alltag sieht so aus, das man relativ...
juergen mueller:
Ich persönlich verzichte gerne auf solche Hilfe und das aus einem bestimmten Grund. Jeder, der das liest, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das alles mit Realität nichts zu tun hat. Unter Seelsorge stelle ich mir etwas anderes vor - greifbar, der Realität entsprechend, kein Gelaber von etwas,...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] „Die Stärke der SPD war es schon immer, zuzuhören und nah bei den Menschen zu sein“ [ Zitat Ende ] Das muss aber mindestens über 50 Jahre her sein,, wenn nicht länger....
juergen mueller:
Klar ist hier garnichts. In Kontakt mit den Bürger*innen zu treten, zuzuhören, nah bei den Menschen zu sein ist keine Stärke der SPD u. war es nie. Selbstlob stinkt nun einmal. 3 Kriterien, die jeder Politiker für sich ins Feld führt, weil sie einfach zum politischen Leben dazugehören, für ihn persönlich...
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