Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Verkehrsüberwachung in der Verbandsgemeinde Kaisersesch

Parkräume richtig nutzen,Fehler vermeiden

Der Vollzugsbeamte Jochen Gresser ist regelmäßig in Kaisersesch unterwegs und überwacht den ruhenden Verkehr

04.12.2019 - 11:29

Kaisersesch. Mit der Einstellung des kommunalen Vollzugsbeamten im März 2018 wurde das Verkehrsüberwachungskonzept in der Verbandsgemeinde Kaisersesch vollständig überarbeitet und modernisiert. Die Umstellung auf die digitale Erhebung und Verarbeitung von Verkehrsordnungswidrigkeiten gibt sowohl der Ordnungsbehörde, als auch den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern Rechtssicherheit.


Die Verkehrsüberwachung und die Vorteile


Durch die Verkehrsüberwachung soll die Sicherheit und Leichtigkeit des fließenden Verkehrs sichergestellt und mögliche Gefahrenschwerpunkte im Straßenverkehr entkräftet werden. Ein anderer wichtiger Aspekt ist, möglichst vielen Verkehrsbeteiligten den begrenzten Parkraum zur Verfügung zu stellen. Hierfür ist es unerlässlich, dass die Einhaltung von Parkzeitbegrenzungen auch regelmäßig überwacht wird. Diese Überwachung hat dazu geführt, dass die dringend benötigten Kurzzeitparkplätze in der Innenstadt nun weitestgehend von Dauerparkern nicht beansprucht werden und wie im Verkehrskonzept vorgesehen, möglichst vielen Kundinnen und Kunden der ansässigen Geschäfte für schnelle Erledigungen zur Verfügung stehen.

Aus den bisher erteilten Verwarnungen lassen sich jedoch auch Rückschlüsse über das Für und Wider von eingerichteten Parkzeitbegrenzungen ziehen. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gremien und der Straßenverkehrsbehörde wurde das bestehende Verkehrskonzept überarbeitet und im Sinne einer bürgerfreundlichen Verwaltung den realen Bedürfnissen der Verkehrsbeteiligten angepasst. So hat es sich beispielsweise gezeigt, dass die Parkplätze vor der Postfiliale fast ausschließlich zum Kurzzeitparken genutzt werden. Viele Verkehrsbeteiligte, die vor der Post verwarnt wurden, haben schlicht vergessen, die Parkscheibe auszulegen. Hier wurden überwiegend Verwarnungen ohne Verwarnungsgeld ausgestellt. Aus den gewonnenen Erfahrungen vor Ort resultierte unter anderem die Entscheidung, die Parkzeitbegrenzung vor der Postfiliale aufzuheben.


Schwächere Verkehrsbeteiligte schützen|


Die Sicherheit aller Verkehrsbeteiligten, insbesondere auch von Kindern, älteren Menschen mit Gehhilfen oder Behinderten, ist ein weiterer Schwerpunkt der Verkehrsüberwachung. Hierbei besteht das Hauptaugenmerk auf unrechtmäßigem Parken auf den Gehwegen oder auf Behindertenparkplätzen. Schwächere Verkehrsbeteiligte sollen die Gehwege unbehindert passieren können, ohne auf die Straße ausweichen zu müssen. Falsches parken muss nicht sein! Die Stadt Kaisersesch hat ausreichend unentgeltliche Parkmöglichkeiten geschaffen, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen.


Verkehrssituation vor den Schulen


Ein weiterer Überwachungsschwerpunkt war und ist die Verkehrssituation vor den Schulen. Hier ist die Einhaltung des absoluten Halteverbotes im Bereich des Schulzentrums im Hinblick auf die Sicherheit der Schulkinder von besonderer Wichtigkeit. Kurzeitiges Halten - um Kinder ein- oder aussteigen zu lassen - birgt die Gefahr, dass diese Kinder vom nachfolgenden Verkehr erfasst werden könnten. Hier wurden in den letzten Monaten verstärkt Verwarnungen ohne Verwarnungsgeld für den ersten Verkehrsverstoß ausgestellt, um hier zunächst an die Einsicht der handelnden Personen zu appellieren.


Fazit


Schlussendlich lässt sich sagen, dass sich das Verhalten der Verkehrsbeteiligten in den letzten anderthalb Jahren zum Positiven verändert hat, aber dennoch ist die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zum Thema Verkehrsüberwachung erwartungsgemäß gespalten. Jochen Gresser sucht den Dialog mit den Beteiligten, setzt auf deren Einsicht und klärt vor Ort über die möglichen Gefahren und Auswirkungen auf. Viele Bürgerinnen und Bürger, vor allem ältere Menschen, sind froh darüber, dass Gresser dafür Sorge trägt, dass Kurzzeitparkplätze im Zentrum nun auch zur Verfügung stehen, die Halteverbote eingehalten und die Gehwege nicht ständig zugeparkt sind.


Hinweis


Der Gesetzgeber plant, im nächsten Jahr die Bußgelder u. a. wegen parken auf dem Gehweg bzw. des verbotswidrigen Parkens auf Behindertenparkplätzen, drastisch zu erhöhen - bis hin zu Eintragungen von Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg. Schon aus eigenem Interesse sollten die ausgewiesenen Parkplätze richtig genutzt werden.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Kaisersesch

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Thematische Stadtführungen in Koblenz

Lob ist durchaus angebracht

Koblenz. „Ein besonderes Lob für eine Angelegenheit ist angebracht, die man nicht übersehen sollte“, so Ratsmitglied Fritz Naumann. „Dieses Lob gehört den unermüdlichen Stadtführern, die fast im ganzen Jahr auf den Straßen und Plätzen unserer Stadt unterwegs sind. Diese Vermarktung und Darstellung unserer Heimatstadt hat in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen.“ mehr...

Trunkenheitsfahrt in Vallendar

Defektes Abblendlicht hatte Kontrolle zur Folge

Vallendar. Am Samstag, 25. Januar, gegen 2:52 Uhr, wurde ein 20-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Vallendar einer Verkehrskontrolle unterzogen, da sein Abblendlicht defekt war. Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Alkohol. Ein freiwillig durchgeführter Alko-Test ergab einen Wert von 1,15 Promille. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, eine Blutprobe entnommen. mehr...

Weitere Berichte
Wie transportiert man
glühendheißes Aluminium?

Sandra Karduck mit der CDU Mayen zu Besuch bei Bartz Maschinenbau

Wie transportiert man glühendheißes Aluminium?

Mayen. Ein wenig versteckt im Industriegebiet Mayener Tal ist seit 1991 die Firma Bartz Maschinenbau GmbH beheimatet. Das Unternehmen von Hans-Jürgen Bartz wurde Ende der 1980er Jahre im Westerwald gegründet. mehr...

Detlef Knopp wurde geehrt

40-jährige Mitgliedschaft bei den Koblenzer Grünen

Detlef Knopp wurde geehrt

Koblenz. Detlef Knopp trat noch vor der Gründung der Bundesgrünen im Jahr 1980 der damaligen „sonstigen politischen Vereinigung Die Grünen“ bei und war im Dezember 1979 Mitgründer der Koblenzer Kreisverbands. mehr...

Heftige Niederlagen für
die Damenmannschaften

TV Feldkirchen, Abteilung Volleyball

Heftige Niederlagen für die Damenmannschaften

Feldkirchen. Am vierten Spieltag der laufenden Saison mussten alle Volleyball-Damenteams des TV Feldkirchen teilweise deutliche Niederlagen einstecken. Für die erste Garnitur um Trainerin Julia Rink ging... mehr...

Politik
Demo gegen Altersarmut

Mahnwache auf dem Luisenplatz

Demo gegen Altersarmut

Neuwied. Im gesamten Bundesgebiet finden Mahnwachen von „Friday gegen Altersarmut“ statt. Diese Bewegung entstand im November als kleine Gruppe im Internet (Facebook) und umfasst inzwischen über 313.000 Mitglieder. mehr...

SPD Antrag: Verwaltung hat nun erste Prozessergebnisse vorgelegt

Pflegestatistik/Ausweitung der Pflegestrukturplanung

Mayen-Koblenz. Ende 2018 hatte der Kreistag auf Antrag der SPD einstimmig die Einführung einer Pflegestatistik und die Ausweitung der Pflegestrukturplanung für den Landkreis beschlossen; das Nähere zur... mehr...

Sport

Fußball in der Region - Ergebnisse & Termine - Aktuell

Fußballer starten in das Jahr 2020

Bad Ems/Lahnstein. Die Fußballer verlassen langsam wieder die beheizten Räumlichkeiten und trauen sich auf das freie Feld. Auch in der Region sind die Kicker mit der Vorbereitung gestartet. Als erstes standen die Teams von Rot-Weiß Lahnstein in einem Testspiel auf dem Platz. mehr...

Jan-Niklas Linnenbrügger nicht zu bremsen

EHC „Die Bären“ 2016, Eishockey-Regionalliga West

Jan-Niklas Linnenbrügger nicht zu bremsen

Neuwied. Der EHC „Die Bären“ 2016 ist mit einer Auswärtsniederlage in die Pre-Play-off-Runde der Eishockey-Regionalliga West gestartet. Wie bereits in der Hauptrunde mussten sich die Neuwieder auch zum... mehr...

Die weibliche B-Jugend
machte es unnötig spannend

TV Engers, Abteilung Handball

Die weibliche B-Jugend machte es unnötig spannend

Engers. Unnötig spannend machte es die Engerser B-Jugend-Handballerinnen in ihrem Meisterschaftsspiel gegen den Rheinland-Konkurrenten aus der Eifel. Dabei sah der TVE lange Zeit wie der ganz sichere Sieger aus. mehr...

Wirtschaft
Turnusmäßiger
Wasserzähleraustausch

- Anzeige -Mitarbeiter der Stadtwerke Mayen GmbH im Einsatz

Turnusmäßiger Wasserzähleraustausch

Mayen. Gemäß dem Eichgesetz sind die Wasserwerke in ganz Deutschland dazu verpflichtet, die Kaltwasserzähler wegen Ablauf der Eichgültigkeit nach sechs Jahren auszutauschen. mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

In welche Rolle im Karneval würden Sie gerne schlüpfen?

Prinz/Prinzessin
Page
Mundschenk
Jungfrau
Bauer
Hofnarr
garkeine
aktuelle Beilagen
 
Kommentare

Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.