Politik | 05.06.2020

CDU Neuwied

Radfahren muss sicherer werden

Separate Fahrspur für Busse und Fahrräder in der Marktstraße einrichten

Der Blick vom Radweg in der Hermannstraße in die Heddesdorfer Straße. An dieser Stelle muss man derzeit noch absteigen und das Rad in Richtung St. Matthiaskirche schieben.Foto: CDU

Neuwied. Dass in Zeiten von „Corona“ keine öffentlichen Bürgergespräche angeboten werden können, ist für die Verantwortlichen des CDU-Ortsverband Neuwied Innenstadt-Heddesdorf eine Selbstverständlichkeit. Gerade deshalb ist es für den Vorsitzenden Georg Schuhen und seine Stellvertreterinnen Gudrun Vielmuth und Jenny Kudrjawzew umso wichtiger, die Anliegen aufzugreifen, die per Mail oder Telefon hereingegeben werden und den Menschen in der City und in Heddesdorf unter den Nägeln brennen. Unter Beachtung der „Coronavorgaben“ konnte der geschäftsführende Vorstand bei seinem jüngsten Treffen gleich über mehrere heiße Eisen diskutieren. Das seit Jahren auf der Agenda stehende und bereits mit Bürgermeister Kilgen diskutiert Thema, wie Neuwied Fahrrad-freundlicher werden kann, soll mit Nachdruck angegangen werden. Es reicht uns nicht, wenn von einer Vielzahl unserer auch öffentlich gemachten Vorschläge einzelne Punkte, wie etwa die Einrichtung des gegenläufigen Radverkehrs in der verkehrsberuhigten Zone der Heddesdorfer Straße, umgesetzt wurden. Wir werden unsere Vorschläge erneut vortragen und erwarten zum Beispiel, dass, wie bereits 2016 öffentlich gefordert, nunmehr schnellstmöglich die „Planungssünde“ beseitigt wird, die bei der Neugestaltung der Heddesdorfer Straße zwischen Hermannstraße und St. Matthiaskirche begangen wurde, wo derzeit das Radfahren stadtauswärts Richtung Heddesdorf nicht erlaubt ist. Durch entsprechende Beschilderung und Markierungen, wie sie in anderen Städten bereits üblich sind, wären hier kurzfristig Verbesserungen zu erreichen. Ein weiterer Beratungspunkt war die Situation in der Marktstraße. Die eingebauten „Berliner Kissen“ sollen hier zu einer Verlangsamung des Verkehrs geführt haben. Radfahrer schildern ihre Erlebnisse aber dahingehend, dass oft Fahrzeugführer drängeln und auch nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand beim Überholen einhalten, was dazu führe, dass sie deshalb auf die Bürgersteige ausweichen. Da es auch am zentralen Busbahnhof, Mini ZOB, immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, weil Kraftfahrzeuge verbotenerweise die rechte Spur zur Durchfahrt nutzen, wollen die CDU-Politiker die Einrichtung einer separaten Bus- und Radspur geprüft wissen. Da die dortige Situation noch abschließend in den städtischen Gremien behandelt wird, soll kurzfristig eine entsprechende Eingabe an die Verwaltung erfolgen. Thorsten Dreistein-Faustmann und Martin Monzen wollen Verkehrsprobleme im Bereich der Schulen im Sonnenland aufgreifen. Erste Ideen, wie der stetig zunehmende private Schülertransport bessere kanalisiert werden könnte, wurden diskutiert. Auch hier werden Möglichkeiten gesehen, die Situation zu verbessern, wenn konsequent gute Radwegeverbindungen zu den Schulstandorten im Stadtgebiet geschaffen würden. Nicht zuletzt aus ökologischer Sicht und den sich stetig verändernden Wünschen der Menschen in Bezug auf Mobilität muss das Thema Radfahren bei Straßenbaumaßnahmen und der Verkehrsplanung in der Stadt ständig im Blick sein. Die CDU weist noch darauf hin, dass sie Anregungen und Wünsche aus der Bürgerschaft gerne aufgreift. Eine Kontaktaufnahme kann unter anderem über die Homepage www.cdu-neuwied-ortsverband.de erfolgen. Dort gibt es auch weitere Informationen über die politische Arbeit.

Pressemitteilung des

CDU-Ortsverbandes Neuwied

Der Blick vom Radweg in der Hermannstraße in die Heddesdorfer Straße. An dieser Stelle muss man derzeit noch absteigen und das Rad in Richtung St. Matthiaskirche schieben.Foto: CDU

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Heimat aktiv erleben - Anzeige Biergarten
Saison Deals
Stellenanzeige Koch
Empfohlene Artikel
Die Straße „Am Gartenschwimmbad“ wird für 2,1 Millionen Euro fit für den Verkehr zum Are-Gymnasium und zum neuen Hallen- und Freizeitbad gemacht.  Foto: GS
247

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Rat der Kreisstadt hat die Vorplanung zur flutbedingten Wiederherstellung der Straße „Am Gartenschwimmbad“ freigegeben und die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) mit der weiteren Umsetzung beauftragt. Bestandteil der Maßnahme ist die Wiederherstellung der Verkehrsanlagen einschließlich einzelner Entwässerungseinrichtungen.

Weiterlesen

: Blick auf den trockengelegten Mühlenteich mit dem Mühlrad am Herderweg.  Foto: GS
65

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kein Stadtrat in Bad Neuenahr-Ahrweiler ohne das Thema Wiederaufbau. So wurde in der jüngsten Sitzung am Montagabend erneut die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) einstimmig mit entsprechenden Maßnahmen beauftragt. Ein Blick in die Details.

Weiterlesen

Noch ist der Ahrradweg in Sinzig ein Provisorium – temporär eben.  Foto:GS
179

Sinzig. Eigentlich ist beim Ahrradweg in Sinzig noch alles in der Schwebe. Der Weg erstreckt sich im Bereich der Barbarossastadt von der Ahrmündungsbrücke bis hin nach Bad Bodendorf zur Ehlinger Ley. Derzeit wurde der Ahrradweg im Bereich Eisenbahnbrücke bis Spessartsteg und vom Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf bis zur Ehlinger Ley temporär hergestellt. Temporär deshalb, da zum Zeitpunkt der Planung noch nicht festlag, wo die endgültige Trasse verlaufen soll.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die B267 in Rech.  Foto: ROB
3882

Der Grund: Die Deutsche Bahn saniert

Ahrtal: Vollsperrung der B267 und Zugausfall ab 29.06.

Rech/Mayschoß. Die Bundesstraße 267 zwischen Rech und Mayschoß wird von Montag, 29. Juni, bis einschließlich Montag, 13. Juli 2026, für den Verkehr voll gesperrt. Grund hierfür sind Sanierungs- und Böschungsarbeiten der Deutschen Bahn. Die Vollsperrung ist notwendig, da die eingesetzten Arbeitsmaschinen beide Fahrstreifen in Anspruch nehmen und eine sichere Vorbeifahrt für Verkehrsteilnehmende nicht gewährleistet werden kann.

Weiterlesen

Aufgrund fehlender finanzieller Mittel muss das Taschenlampenkonzert in Koblenz entfallen.
1991

Finanzielle Mittel reichen nicht aus

Taschenlampenkonzert in Koblenz muss abgesagt werden

Bonn/Koblenz. Der Bunter Kreis Rheinland freut sich sehr, dass das diesjährige Benefizkonzert in Bonn am 12. September 2026 wieder wie geplant stattfinden kann. Dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren, engagierter Helferinnen und Helfer sowie vieler treuer Unterstützerinnen und Unterstützer ist die Durchführung dieser besonderen Veranstaltung gesichert. Der Verein spricht allen Beteiligten dafür seinen herzlichen Dank aus.

Weiterlesen