Senioren-Union Swisttal
Senioren besuchen den Erinnerungsort Vogelsang
Swisttal. Die Senioren Union aus Swisttal mit ihrem Vorsitzenden Wilfried Mühlhausen besuchte die ehemalige NS–Ordensburg Vogelsang in der Nordeifel. Sie zählt zu den größten Bauensembles aus der Zeit des Nationalismus. Sie ist nie fertiggestellt worden. Dennoch sprechen die fertiggestellten Gebäude, die Mauern, Türme und Terrassen deutlich das Credo des Nationalismus vom germanischen Herrenmenschen. Sind die Bauten schon in steingemeißelte Ideologie, so sollten durch die Lehrgänge die ausgewählten Teilnehmer zur Führungsschicht herangezogen werden. Dazu diente Elitesport wie Fechten und Reiten und tägliche Indoktrination. Es sollten Gruppen zusammen geschweißt werden, in der die Gruppe über alles kam. Der Gruppe hatte der Einzelne sich zu fügen.
Die Begegnung mit der nationalistischen Vergangenheit auf Vogelsang war überschattet durch den Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem möglichen rechtsextremen Hintergrund des mutmaßlichen Täters. Es wird auf diese Weise auch klar, dass die Lehren in der NS-Ordensburg heute noch Fernwirkung haben und leider längst nicht ausgemerzt sind.
Der Lehrbetrieb auf dem Vogelsang begann 1936 und wurde bereits mit dem Beginn des Krieges 1939 eingestellt. Ab 1942 wurden die Gebäude als „Adolf-Hitler-Schule“ genutzt. Sie wurden 1945 von USA-Truppen besetzt. Ab 1950 nutzte das belgische Militär das Gelände bis 2005 als Truppenübungsplatz. 2006 erfolgte die Öffnung für Besucherinnen und Besucher. Die Gebäude wurden teilweise restauriert und 2016 wurde das Forum Vogelsang mit einer Dauerausstellung „Bestimmung: Herrenmensch. NS Ordensburg zwischen Faszination und Verbrechen“ eröffnet. Hier wird detailliert belegt, mit welchen perfiden Methoden die damaligen Lehrgangsteilnehmer zur NS-Führungsschicht herangezogen wurden und später zum Teil zum Einsatz in den Ostgebieten kamen und dort Juden ermordeten.
Pressemitteilung
der Senioren-Union Swisttal
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