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Glücksspiel

Spielbank Bad Neuenahr auf Expansionskurs

Neue Spielbankerlaubnis für Mainz, Trier und Bad Ems erteilt

Spielbank Bad Neuenahr auf Expansionskurs

Klassische Spiele wie Roulette will die Spielbank Mainz GmbH & Co. KG, ein Zusammenschluss der Spielbankgesellschaften Bad Neuenahr und Berlin, in Zukunft wieder in ihren Spielstätten anbieten. Foto: pixabay

07.03.2017 - 16:24

Mainz. Das Innenministerium hat im Einvernehmen mit dem Finanzministerium eine neue Erlaubnis zum Betrieb der Spielbank Mainz an die Spielbank Mainz GmbH & Co. KG erteilt. Die Spielbankerlaubnis gilt ab 1. April 2017 für zehn Jahre. Die Erlaubnis umfasst die Spielbank in Mainz und ihre Zweigspielbetriebe in Trier und Bad Ems. Sie kann auf Antrag des Spielbankunternehmens einmalig für fünf Jahre verlängert werden. Das neue Spielbankunternehmen ist ein Zusammenschluss der Spielbank Bad Neuenahr GmbH & Co. KG und der Spielbank Berlin nationale Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG.

Die bisherigen Spielbankräumlichkeiten in Mainz, Trier und Bad Ems sowie alle rund 140 Mitarbeiter werden übernommen.

Der laufende Betrieb soll ohne wesentliche Unterbrechungen fortgeführt werden. In Zukunft sollen auch in Bad Ems und Trier wieder klassische Spiele wie Roulette, Black Jack und Poker angeboten werden. Dazu will das Unternehmen die Räumlichkeiten renovieren und attraktiver gestalten. Die Spielbank Bad Neuenahr betreibt seit 1948 den Spielbankstandort in Bad Neuenahr, seit 1949 den Spielbankstandort in Bad Dürkheim und seit 2009 das Ring-Casino am Nürburgring. Die Spielbank Berlin nationale Beteiligungsgesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der NOVOMATIC AG, einem Unternehmen, das unter anderem Spielgeräte produziert und vertreibt und an der Spielbank Berlin beteiligt ist.


Michael Seegert und Gerhard Wilhelm sind Geschäftsführer


Geschäftsführer der neuen Gesellschaft sind Michael Seegert und Gerhard Wilhelm, die beide über jahrzehntelange Erfahrungen im Spielbankensektor verfügen. Als Spielbankleiter wird der gelernte Croupier und Kaufmann Christian Kreyer für die Modernisierung der drei Standorte zuständig sein.

Anders als in anderen Bundesländern werden Spielbanken in Rheinland-Pfalz nicht staatlich, sondern von privaten Unternehmen betrieben. Seit wenigen Jahren ist europarechtlich dafür ein europaweites Ausschreibungsverfahren gefordert. Es wurde in dieser Weise erstmals so in Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Im Januar 2016 wurden interessierte Unternehmen aufgerufen, ihre rechtliche und finanzielle Zuverlässigkeit nachzuweisen und in einem weiteren Schritt umfangreiche Konzeptunterlagen vorzulegen. Dazu gehören unter anderem ein Sicherheitskonzept, ein Spielerschutzkonzept, ein Standort- und Raumkonzept sowie ein Personalkonzept.

Drei deutsche Unternehmen haben sich um die Erteilung der Spielbankerlaubnis beworben; die bisherige Betreibergesellschaft war nicht darunter.

Die Spielbank Mainz GmbH & Co. KG hat sich gegen die Mitbewerber durchgesetzt, weil sie die im Spielbankgesetz Rheinland-Pfalz festgelegten Vorgaben zur Erteilung der Spielbankerlaubnis am besten erfüllt.


Zwei Spielbanken mit insgesamt sechs Spielstätten im Land


In Rheinland-Pfalz gibt es zwei Spielbanken mit insgesamt sechs Spielstätten. Neben der Spielbank Mainz mit den Zweigspielbetrieben in Trier und Bad Ems gibt es noch die Spielbank Bad Neuenahr mit den Zweigspielbetrieben in Bad Dürkheim und Nürburg am Nürburgring. Die Spielbankerlaubnis für Bad Neuenahr endet am 31. Dezember 2020.

Ministerium des Inneren

und für Sport Rheinland-Pfalz

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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