Politik | 20.05.2022

Josef Oster hakte bei Haushaltsgesprächen nach

Stiftungsprofessuren auf dem Weg

Josef Oster. Foto: privat

Koblenz. Der Koblenzer CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Oster hatte sich in der vergangenen Legislaturperiode intensiv dafür eingesetzt, dass der Bund die Anschubfinanzierung für drei Stiftungsprofessuren an der künftig eigenständigen Universität Koblenz übernimmt. „Hier soll in Kooperation mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde, der Uni Koblenz und der Hochschule Koblenz ein Lehrstuhl entstehen, der ein Alleinstellungsmerkmal für Deutschland wäre“, so Josef Oster. „Vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe an der Ahr kann dieser neue Lehrstuhl wegweisend bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels sein.“

Die Zusage für eine dreijährige Anschubfinanzierung der Stiftungsprofessuren hatte Oster noch vom früheren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erhalten. Doch in den Haushaltsberatungen für das bereits laufende Jahr 2022 spielten diese für Koblenz so bedeutenden Professuren scheinbar keine Rolle mehr. Der Koblenzer Abgeordnete suchte vergeblich nach entsprechenden Positionen im Haushaltsentwurf. „Ich habe deshalb nachgehakt und das Thema Stiftungsprofessuren für Koblenz im Vorfeld der finalen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses erneut aufgerufen“, so Oster.

Zusage bestätigt

Nach Stand der Dinge ist die Finanzierung der drei Stiftungsprofessuren auf dem Weg und soll endgültig im Haushalt für das Jahr 2023 konkret veranschlagt werden. „Das wäre rechtzeitig für den geplanten neuen Studiengang an der Uni Koblenz“, so Oster. Das Bundesverkehrsministerium von Dr. Volker Wissing hat schriftlich auf Anfrage den aktuellen Sachstand beschrieben. Wörtlich heißt es in der Erklärung des Ministeriums: „Zwischen der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz wurde Anfang 2022 ein Rahmenkooperationsabkommen als Grundlage für eine Intensivierung der Zusammenarbeit geschlossen. Das interne Aufstellungsverfahren bleibt noch abzuwarten. Hinsichtlich der Überführung der Stiftungsprofessuren in zukünftige Plan-/Stellen des Landes nach Ablauf der Anschubfinanzierung durch den Bund haben die Hochschulleitungen bereits Kontakt mit dem zuständigen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz aufgenommen.

Der geplante Studiengang soll ingenieur-, naturwissenschaftliche und rechtliche Lerninhalte der Wasserwirtschaft und der Gewässerkunde bündeln. Er beinhaltet Themen zur Bewältigung der wasserbezogenen Folgen des Klimawandels (Niedrigwasser, Dürre, Sturzfluten etc.), aber auch zu Wasserqualität und aquatischen Ökosystemen. Durch die enge Verzahnung der drei Partner, der praxisorientierten Inhalte sowie eines ganzheitlichen Ansatzes soll qualifizierter wissenschaftlicher Nachwuchs für alle drei Fachabteilungen der BfG ausgebildet und für die behördliche Arbeit gewonnen werden.“ Oster ist davon überzeugt, dass der geplante Studiengang ideal wissenschaftliche Themen der Wasserwirtschaft und der Gewässerkunde vereint und damit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Klimawandels und seiner Folgen leistet. „Dieser Studiengang hat große Bedeutung für unsere künftig eigenständige Universität und für den Standort Koblenz insgesamt. Ich werde daher sehr genau darauf achten, dass die Finanzierung im Bundeshaushalt für 2023 final und auskömmlich erfolgen wird“, so Oster.

Pressemitteilung des

Büro von Josef Oster

Josef Oster. Foto: privat

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