Politik | 24.05.2023

CDU Wachtberg

Trauer um Uschi Perkams

Wachtberg. Die CDU Wachtberg hat letzten Donnerstag mit Ursula „Uschi“ Perkams eine Persönlichkeit verloren, die die Partei und auch das Leben in Wachtberg über Jahrzehnte auf ganz besondere Weise geprägt hat.

Uschi Perkams hat ungezählte Stunden, oft leidenschaftlich, aber nie verletzend, für die Belange Wachtbergs und insbesondere für Adendorf gearbeitet. Sie ging vorurteilsfrei auf ihre Mitmenschen zu und hatte immer ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte. Mit ihrem Talent, die Menschen für sich und die gute Sache zu gewinnen, hat sie viel erreichen können. Die Verhinderung der Giftmülldeponie im Wachtberger Westen Mitte der 1980er Jahre ist das prominenteste Beispiel. In 30 Jahren im Gemeinderat und 15 Jahren als stellvertretende Bürgermeisterin hat sie darüber hinaus zahlreiche Projekte mit auf den Weg gebracht und bis zur Fertigstellung begleitet. Die Errichtung der Kapelle in Klein Villip sei als eines unter vielen genannt. Dabei hat sie nicht nur tapfer und beharrlich für ihre Anliegen gekämpft, sondern war auch vermittelnd tätig und konnte verschiedene Ansichten zusammenführen.

Die Menschen haben es ihr stets gedankt! Bei Gemeinderatswahlen hat sie regelmäßig die höchsten Zustimmungswerte im Gemeindegebiet erhalten, manchmal auch im ganzen Kreis. Dieses Engagement blieb auch in Berlin nicht ungesehen, sodass ihr im Jahr 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde.

Ihre außerordentlichen ehrenamtlichen Verdienste im sozialen und karitativen Bereich außerhalb der eigentlichen Parteiarbeit würdigte die CDU Rhein-Sieg mit der Verleihung der Adenauer Medaille.

Uschi war fast 40 Jahre Mitglied der CDU in Wachtberg, davon 12 Jahre die Vorsitzende der Partei und bis zuletzt unsere Ehrenvorsitzende. Sie hat glasklare Aussagen nicht gescheut und ihre Meinung war auch nach ihrer aktiven politischen Karriere hochgeschätzt.

Pressemitteilung

CDU-Wachtberg

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