Politik | 19.01.2024

Digitale Bürgerbeteiligung in der Smarten Region Linz

Umfrage gestartet: Smart City-Team plant Bürger-App

Das Team des Modellprojekts „Smarte Region Linz“  Foto: Jens Müllers

Linz. Um die vielen Angebote, Informationen und Services für Bürgerinnen und Bürger der Region zentral und digital zu bündeln, bereitet das Modellprojekt „Smarte Region Linz“ die Entwicklung einer Bürger-App vor. Damit sie den Menschen der Region einen Mehrwert bietet, wurde eine Umfrage gestartet, in der das Projektteam unter anderem erfahren möchte, welche Funktionen der Bürgerschaft in dieser App wichtig sind. Über die neue Beteiligungsplattform des Modellprojekts „mitmachen.smarte-region-linz.de“ kann man noch bis zum 1. Februar an der Umfrage teilnehmen.

Mit der Liveschaltung der Beteiligungsplattform im Dezember hat das Modellprojekt neben der analogen eine digitale und transparente Möglichkeit geschaffen, die Zukunft der Region aktiv mitzugestalten. Die Plattform stellt ein wichtiges Instrument für demokratische Entscheidungsprozesse dar und zeigt die Chancen der Digitalisierung auf. Künftig kommen neben Umfragen unterschiedlichste Formate wie Abstimmungen, Ideenwettbewerbe, Diskussionsforen, Livestreams uvm. zum Einsatz. Für die Nutzung der Plattform ist eine einmalige Registrierung notwendig, um zu gewährleisten, dass keine Mehrfachabstimmungen erfolgen und ernsthafte Absichten verfolgt werden.

Im Frühjahr 2024 wird die Plattform um die Anwendung eines Mängelmelders erweitert. Diese Funktion ermöglicht ein eigenständiges Einstellen und Veröffentlichen eines zu behebenden Mangels. Jeder Mangel wird dort mit Angabe eines Bearbeitungsstatus für jede Person öffentlich einsehbar sein.

Erste Maßnahmen umgesetzt

Auch sonst ist das Smart City-Team von Linz nicht untätig geblieben. Nachdem im Oktober 2023 die umfangreiche Strategie durch den Fördermittelgeber bewilligt wurde, konnten die ersten Startermaßnahmen bereits umgesetzt werden. Hierzu gehört beispielsweise die Maßnahme mobile Bäume zur Erprobung von Sensorik. Dazu wurden drei Bäume in mobilen Pflanzgefäßen auf dem Linzer Marktplatz aufgestellt und mit zwei Arten von Sensorik ausgestattet. Im Wurzelbereich wurden Sensoren zur Messung der Bodenfeuchtigkeit angebracht. Am oberen Baumstamm befinden sich Sensoren zur Messung der Wasserleitfähigkeit im Xylem des Baumes, der Schicht, die für den Wasserfluss in die Krone verantwortlich ist. Hiermit sollen Erfahrungen in der Nutzung von Sensoren und der Erhebung und Verarbeitung von Daten gesammelt werden.

Über die neue Website „smarte-region-linz.de“ erhält man weitere Informationen zu den Maßnahmen sowie über das Gesamtprojekt der Smarten Region Linz. Wer künftig nichts mehr verpassen möchte, kann sich auch zum Newsletter anmelden, der einmal im Quartal versendet wird (https://t1p.de/6eg7f). Außerdem lädt das Projektbüro jeden zweiten Dienstag im Monat von 15 bis 17 Uhr ins historische Rathaus oder nach individueller Terminvereinbarung zum Gespräch ein (Kontakt: 015172420599, smartcity@linz.de). Der nächste Termin findet am 13. Februar statt.

Über das Modellprojekt

Die Stadt Linz am Rhein und die Verbandsgemeinde Linz am Rhein wurden im Jahr 2021 als eines von 28 „Modellprojekten Smart Cities“ ausgewählt. Auf den Förderaufruf der dritten Staffel mit dem Leitthema „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“ haben sich 94 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben. Mit den Modellprojekten fördert das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen strategischen Umgang mit den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich durch die Digitalisierung für die Stadt- bzw. Regionalentwicklung ergeben. Für den Förderzeitraum von fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Pressemitteilung

Modellprojekt

Smarte Region Linz

Das Team des Modellprojekts „Smarte Region Linz“ Foto: Jens Müllers

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