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Ortsverein Lahnstein Bündnis 90/Die GRÜNEN

Verkehrspolitik auf dem Prüfstand

Die GRÜNEN zur geplanten Westtangente

06.03.2018 - 16:12

Lahnstein. Staus, Verkehrslärm und Emissionen erzeugen Stress und beeinträchtigen auch die Gesundheit. Wenn das Leben im Stadtzentrum angenehmer gestaltet werden soll, muss deshalb dringend Abhilfe geschaffen werden. Bis dahin sind sich die Parteien auch in Lahnstein einig.

Wie soll diese Abhilfe jedoch aussehen? Dieses Thema beschäftigte Mitglieder und Freunde von Bündnis 90/Die GRÜNEN Lahnstein auf der letzten Ortsvereinssitzung, Bei der Diskussion konnte schnell festgestellt werden, dass die GRÜNEN da meilenweit von den Auffassungen anderer Parteien entfernt sind. Neue Straßen führen zu immer mehr Flächenversiegelung, Lärm, Feinstaubbelastung etc. und dienen also eher zu einer Verschärfung des Problems. Wenn das Leben im Stadtzentrum angenehmer gestaltet werden soll, sollte es oberste Prämisse sein, den Individualverkehr zu verringern. Das Verlegen der Verkehrsstromes von Braubacher Straße/ Adolfstraße um wenige Meter Richtung Rhein verspricht insbesondere im engen Rheintal nur wenig Aussicht auf Erfolg.

Für Bündnis 90/Die GRÜNEN Lahnstein würde es viel mehr Sinn machen, die Gelder, die in den Bau der Westtangente gesteckt werden, für den Erhalt der städtischen Straßen zu verwenden. Für sie gilt das Prinzip: Erhalt vor Neubau, so der Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Stadtrat Lahnstein. Wenn die städtischen Gelder nicht ausreichen, um vorhandene Straßen zu restaurieren, sollte ganz sicherlich kein Gedanke daran verschwendet werden, neue Pisten zu schaffen.

Doch wie wollen die GRÜNEN Lahnstein den Verkehr aus der Innenstadt vertreiben. Zunächst einmal sollte der „Öffentliche Personen Nahverkehr“ attraktiver werden. Dazu sind eine vernünftige Vertaktung, Durchlässigkeiten bei den verschiedenen Linien und ein erträglicher Fahrpreis notwendig. Statt Milliarden für einen kostenlosen ÖPNV in wenigen Großstädten zu favorisieren, sollte das Geld in den Ausbau der Verkehrsstruktur und für kostengünstige Tickets für alle gesteckt werden. Für Lahnstein würde sich eine Zusammenarbeit mit der Stadt Koblenz anbieten.

Neben dem ÖPNV bedürfen auch dringend die Wege für Radfahrer in Lahnstein einer Aufbesserung. Das Rad kann einen wesentlichen Teil zur Verkehrsentlastung beitragen, ohne dass es Abgase produziert und unnötigen Lärm verursacht. Lahnstein könnte als fahrradfreundliche Stadt –auch touristisch- nur gewinnen.

Völlig unverständlich für Bündnis 90/Die GRÜNEN Lahnstein ist es, wenn das Land Rheinland-Pfalz die Stadt Lahnstein durch Zahlung von Zuschüssen dazu verleitet, Geld auszugeben, das nicht da ist. „Da hilft auch die Mentalität des Oberbürgermeisters nicht weiter, der den Löffel raushalten will, wenn es Brei regnet. Er wird irgendwann feststellen müssen, dass der Brei vergiftet ist,“ so der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Schmidt zum Abschluss. Doch dann ist es leider zu spät.

Pressemitteilung Bündnis 90/

Die GRÜNEN Ortsverein

Lahnstein

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J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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