Politik | 29.05.2020

SPD Arbeitsgemeinschaft 60 plus im Stadtverband Koblenz

Von Rentenkommission enttäuscht

Koblenz. Als sehr ernüchternd bezeichnete der Landesvorstand der AG60 plus die Ergebnisse der sogenannten Rentenkommission, wie das Koblenzer Landesvorstandsmitglied, Ingo Degner, jetzt seinen Koblenzer Genossen berichtete.

Der Bericht der Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“, sogenannte Rentenkommission, den diese dem Arbeitsminister, Hubertus Heil, vorlegte, war Gegenstand der Beratungen des Landesvorstandes AG 60plus in einer Telefonkonferenz. Der Landesvorstand hatte zuvor in monatelangen Beratungen ein Rentenkonzept entwickelt, das unter anderem auch in die Beratungen der Kommission eingeflossen war, und deren Ergebnis somit mit Spannung erwartet worden war, teilte Ingo Degner mit.

Laut Kommissionsvorschlag soll es weiterhin beim dreigliedrigen Rentensystem gesetzliche, private und betriebliche Vorsorge verbleiben, Die AG60 plus hatte vorgeschlagen, die gesetzliche Alterssicherung so umzubauen, dass das Ziel der Lebensstandardssicherung ausschließlich durch das gesetzliche Rentensystem erfolgt. Deshalb sollen alle Erwerbstätigen, also auch Beamte, Freiberufler, Selbstständige und Mandatsträger in dieses Rentensystem einzahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze sollte entfallen. Bestehende oder künftig von den Sozialpartnern vereinbarte zusätzliche Betriebsrenten sollen weiterhin gefördert werden.

Die SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus will, dass das Rentenniveau schrittweise wieder angehoben wird, um einen angemessenen, lebensstandardsichernden Rentenanspruch zu gewährleisten. Der von der Kommission vorgeschlagene Korridor zwischen 44 und 49 Prozent reiche dafür, so die Meinung der AG 60plus, nicht aus.

Das umfangreiche Rentenkonzept des Landesvorstandes der AG 60plus hat, so Ingo Degner, in den vergangenen Wochen auch zu zahlreichen Anträgen in den verschiedensten SPD-Gremien geführt, die überall mit Mehrheit angenommen worden waren.

Mit Spannung erwarten der Vorsitzende der Koblenzer SPD AG 60plus, Friedrich Goos und sein Stellvertreter Ingo Degner, was weiterhin mit den Vorschlägen zur Veränderung der Alterssicherung geschehen wird. Sicherlich werden auch kommende Generationen noch daran arbeiten müssen, jedoch sei durch die erarbeiteten Vorschläge des Landesvorstandes der AG 60plus eine hilfreiche Diskussionsgrundlage geschaffen worden, so Friedrich Goos und Ingo Degner.

Pressemitteilung der

AG 60 plus

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