Politik | 21.05.2019

Leserbrief über die Ortsvorsteher-Kandidaten in Bad Neuenahr

Wer sollte das Amt ausüben?

Jeder einzelne Bürger sollte sich Gedanken machen, bevor er sein Kreuz setzt

Mir ist aufgefallen, dass es recht viele Bewerber für das Amt des Ortsvorstehers in Bad Neuenahr gibt, was mich als Bürger dieser Stadt positiv überrascht hat. Mir als unpolitischer Bürger stellt sich die Frage, was die Menschen zu solch einem Amt bewegt.

Also habe ich mich mit den Kandidaten einmal beschäftigt. Wir haben einen Kandidaten, der freier Architekt ist, jemanden aus der Verwaltung, einen aus dem Bankwesen und einen freiberuflichen Baufinanzier. Für mich ist es wichtig, dass der zukünftige Ortsvorsteher ein Kümmerer für die Bürgerschaft in der Stadt ist. Jemand, der mit Herz und Verstand unseren Stadtteil auch dort vertritt, wenn es einmal kritisch wird, seinen Mann steht und die Interessen der Bürger auch vor anderen Gremien zu vertreten weiß.

Von Herrn Odenkirchen, dem Verwaltungsfachmann, weiß ich, dass er seit Jahren in der Politik aktiv ist. Er ist in vielen Entscheidungsgremien wie dem Kreistag, der Stadtratsfraktion und dem Ortsbeirat tätig und kümmert sich hiermit im Sinne der Bürger. Das alles, obwohl er dieses Amt noch nicht ausübt.

Dass er das kann, hat er für mich bereits bewiesen.

Zur Erinnerung: Das Fördergeld für das TWIN in Höhe von 3,1 Millionen Euro, daran hat er mitgewirkt. Auch als das Thema mit den Bäumen an der Ahr-Allee aufkam, war er vor Ort und hat sich interessiert und sich der Sache und dem Anliegen der Bürger gestellt. Wo waren da die Mitbewerber? Oder bei der Anwohnerversammlung am Glöcknersberg/Burgweg: Da hat er über die Kreisverwaltung eine Ablehnung der Genehmigung bewirkt und den Anwohner die Botschaft der Entscheidung überbracht.

Die anderen Kandidaten waren bislang wenig bis gar nicht für mich politisch präsent. Ich möchte hiermit keinen der anderen Bewerber zu Unrecht kritisieren, doch bin ich der Meinung, dass der künftige Ortsvorsteher ein gewisses Maß an Kenntnis und Erfahrung mitbringen sollte, um dieses Amt im Sinne des Bürgers zu erfüllen.

Er soll um das Wohl der Menschen bemüht, präsent und immer nah bei den Bürgern sein. Darüber sollte sich jeder einzelne Bürger mal Gedanken machen, bevor er sein Kreuz setzt.

Thierry Cavriani, Bad Neuenahr

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