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Andernacher CDU-Stadtsfraktion beschäftigt sich mit der Wohnraumsituation

Wohnraum in der Altstadt muss lebenswert bleiben

Wohnraum in der
Altstadt muss lebenswert bleiben

Andernachs Altstadt auch als Ort für lebenswertes Wohnen attraktiv machen – fordert die CDU. Foto: privat

12.09.2019 - 13:07

Andernach. Mit der Wohnraumsituation in Andernachs Altstadt beschäftigt sich die CDU-Stadtratsfraktion. Mit viel Energie, Ideen und finanziellen Mitteln stelle sich Andernach der Aufgabe, attraktiv für Touristen und Besucher zu werden. Der Geysir, die essbare Stadt und in Zukunft auch die neugestaltete Kanzel auf dem Krahnenberg würden dazu beitragen. So richtig es sei, dies fortzusetzen, dürfe man doch nicht den Blick darauf verlieren, dass die Altstadt nicht nur ein Ort für Tourismus, Gastronomie und Einzelhandelt sei, sondern auch ein Ort, an dem man lebenswert wohnen könne. Fraktionsvorsitzender Gerhard Masberg kritisiert in diesem Zusammenhang: „die Altstadt wird leider auch geprägt von dauerhaft leerstehenden Häusern, von Schrottimmobilien, von heruntergewirtschafteten Immobilien mit einem erheblichen Investitionsstau und von überbelegten Gebäuden.“ Daher hat die CDU-Fraktion konkrete Fragen und Forderungen an die Stadtspitze gerichtet.

Zunächst solle ein Kataster der leer stehenden, heruntergewirtschafteten und überbelegten Immobilien erstellt werden. Die CDU verweist in diesem Zusammenhang als Vorbild etwa auf bekannte Partner der Kommunen im Bereich Softwarelösungen, Portale für Stadtentwicklung, Leerstandmanagement, Potentialerfassung und digitaler Vermarktung von Immobilien. Auch die Überbelegung von Gebäuden müsse konkret angegangen werden. Daher müsse die Stadtverwaltung den Rat unterrichten, in welchen Gebäuden und aus welchen Gründen, es zu Überbelegungen komme. Ziel muss es sein, die bekannten und menschenunwürdigen Zustände in den verschiedenen Gebäuden zu unterbinden. Ziel muss es auch sein, die Betroffenen, die sich dem Vernehmen nach auf dem sogenannten Arbeiterstrich verdingen und auf Matratzen im Heizungskeller einquartiert sind eine menschenwürdige Arbeitsperspektive und n eine Ausstiegsperspektive zu geben. Dazu gelte es eine Task-Force im Kern mit Stadtspitze und anderen zuständigen Abteilungen der Verwaltung, Gesundheitsamt, Jobcenter, Polizei und Zoll zu gründen, die je nach Erfordernis erweitert werden muss.

Dazu gehöre auch ein Konzept für die Schaffung von Sozialwohnungen, um auch für die, die von den oben beschriebenen Zuständen betroffen sind, eine gute Wohnsituation zu schaffen.

Schließlich - so Masberg- müsse die Stadtverwaltung dem Stadtrat ein Konzept vorlegen, wie Altbausubstanz attraktiver für Investoren und Käufer werden könne. Dazu gehöre auch, sinnvolle Bauvorhaben wie die Wiederherstellung und Renovierung historischer Gebäude nicht mit Mitteln der Bauaufsicht zu verhindern, sondern Investitionen in der Altstadt zu fördern.

Pressemitteilung

Stadtfraktion CDU Andernach

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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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