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Leserattenservice GmbH

Stefan Gemmel stellt neuen Leseweltrekord auf

„Schnellste Lesereise der Welt“

07.10.2015 - 11:20

Dieblich. 81 Lesungen vor insgesamt rund 15.500 Kindern hat der Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel aus Morbach in den vergangenen zwei Wochen gemeistert. Zusammen mit Eva Pfitzner von der Leserattenservice GmbH war er in ganz Deutschland als Vorleser zu Gast, um zu beweisen, dass Lesen Menschen verbindet und gemeinsam begeistern kann.


„Im Zeichen der Zauberkugel“


Bei seiner letzten Rekordlesung im Festsaal des Berliner Johannisstifts war seine Stimme schon merklich angeschlagen, als er begann, die ersten Sätze aus seinem neuen Buch „Im Zeichen der Zauberkugel“ (Carlsen Verlag, Hamburg) vorzutragen. Doch der ansteckenden Begeisterung des quirligen Autors tat das keinen Abbruch. Wie fast überall auf der Tour lauschten ihm die Kinder - und auch die Erwachsenen - gespannt. Nach exakt einer Stunde klickte die Stoppuhr von Eva Pfitzner, und Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut für Deutschland (RID) sprach ihm die offizielle Bestätigung aus, dass er mit der „schnellsten Lesereise der Welt“ einen neuen Weltrekord aufgestellt hat. „In dem Moment waren wir erst einmal erleichtert, dass die ganze Tour, die Eva fast ein Jahr lang vorbereitet hat, so gut funktioniert hat“, so der 45-jährige Autor. Kein einziges Mal waren sie zu spät, überall gab es positive Resonanz auf seine sehr lebendige Art, Literatur zu präsentieren.

Schon 2012 hatte Stefan Gemmel mithilfe der Leserattenservice GmbH einen Leseweltrekord vor über 10.000 Kindern auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz aufgestellt. „Das war der Erfolg im Sprint. Die Tour in diesem Jahr war ein Marathon. 2012 war alles komprimierter und auf einen einzigen Tag ausgerichtet. Da schlug der Adrenalinpegel den ganzen Tag bis obenhin aus. Dieses Jahr war es eher ein Langstreckenlauf, den wir tatsächlich als anstrengender empfanden“, sagte Gemmel.

Lange Autofahrten, Schlafmangel, unregelmäßiges Essen und eine gereizte Stimme waren die Begleiterscheinungen dieser Tour. All das machten aber die begeisterten Kinder und Jugendlichen in den einzelnen Orten wieder wett: „Es gab so viele wunderbare Überraschungen. Schulklassen, die uns mit Theaterstücken zum Buch überraschten. Kinder, die uns mit ‚Stefan-Stefan‘- und ‚Eva-Eva‘-Rufen begrüßten. Eltern, die uns tatsächlich mit Standing-Ovations verabschiedeten. Und immer wieder die ‚Nochmal-nochmal‘-Rufe des Publikums - das alles hat uns sehr getragen bei der Reise und die Anstrengungen und die Müdigkeit sofort vergessen lassen.“


Zwei Lesungen werden noch lange im Gedächtnis bleiben


Besonders zwei Lesungen auf der Rekordtour werden den beiden noch lange im Gedächtnis bleiben, meinte Eva Pfitzner. Eine in der Jugendhaftanstalt Neustrelitz und eine am Bahnhof Zoo in Berlin für obdachlose Jugendliche. „Die Begegnungen und die Gespräche mit unseren Zuhörern dort haben uns sehr bewegt und werden uns noch lange begleiten.“ Würden die beiden eine solche Tour wieder machen? „Wir nicht“, so Eva Pfitzner. „Aber wir freuen uns auf jeden, der unsere beiden Rekorde überbieten möchte. Wir würden gern sehen, auf welche Weise man so etwas auch noch aufziehen kann.“ Nach dem Erfolg in Berlin wünschen sich Beide eigentlich Erholung. „Zu Hause hat sich aber in den letzten beiden Wochen viel Arbeit angestaut“, so Gemmel. Außerdem stehe der Abgabetermin für den zweiten Band seiner Buchreihe „Im Zeichen der Zauberkugel“ bald an. „Richtig viel Zeit für Erholung bleibt da nicht, aber es wird gewiss ruhiger und entspannter zugehen als in den vergangenen zwei Wochen.

Alle Stationen der Reise sind zum Nachlesen unter www.weltrekord-lesen.de zu finden.

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Kommentare
Karsten Kocher:
Die AfD Neuwied zeichnet sich durch erschreckende Inkompetenz aus. Man könnte es auch sinnlosen Aktionismus nennen.
Patrick Baum:
Wieder einmal kommt die AfD Neuwied mit einem ungenügenden Konzept.
Antje Schulz:
Dies ist so ein typischer AfD-Antrag mit dem typischen AfD-Verhalten, ganz besonders bei der AfD Neuwied mit ihrem Vorsitzenden Jan Bollinger. Undurchdacht und nur auf Show-Effekte aus. Hauptsache, die Pressemitteilung wird herausgehauen und Reichweite bei Facebook erzielt. Man kann das Ganze auch sinnlosen Aktionismus nennen.
Armin Linden:
Andrea Nahles (SPD), hat dieser Region gut getan. Sie hat viel bewirkt für den kleinen, inhaltlichen AW-Kreis. Außer Rentnern Rollatoren & Pflege, ist hier mittlerweile "Totes Land". Nur die CDU, hat die Realität noch nicht geschnallt. Aber das Wake-Up, kommt da noch. Fr. Andrea Nahles war "Impulsiv & Frisch". Das tat gut. Eine jederzeit "Hilfsbereite" Frau mit Kinderstube ! In allen Themen gut bewandert ! Trotz "Bätschi". Schade, diese Frauen fehlen überall.
Uwe Klasen:
. „Durch harte Arbeit.“--- Etwas was Frau Nahles in ihrem bisherigen Leben als Berufspolitikerin und, vor allem anderen, treue Parteisoldatin, nicht kennen gelernt hat!
Armin Linden:
3O J. fehlendes Baurecht.Im Prinzip = 35-4O Jahre. Ein Klassiker, wie "Rückständig" unser/dieses Land ist. Selbst der "Ring", bei Bau "Neuer GP-Strecke", wartet auf den Lückenschluss. Dieser Rückstand ist klassich für diese Politiker/Gesellschaft. Stillstand in allen Bereichen. Nur die CDU/SPD erwirkte teure Geschenke u. Versprechen für die Rentner. Die "Einzige Aktive Generation", mit ständigem Wachstum. Dabei in Austria, dreifaches Geld. Die Nachfolger gehen leer aus. Diese "Young Generation" geht jetzt auf die Straße. Langsam & Stetig. Auch dem "Happy-Feeling" junger Familien, (Kindergeld-Elterngeld-Baugeld) billige Kredite, müsste eigentlich ein Wake-Up einsetzen. Nichts. Generationen vormals, träumten davon. Nein, das Verharren + Nichtstun, auch der 68er, hat die Resterampe "Deutsch" endgültig das Genick gebrochen. Die "CDU" träumt noch feste weiter. Die "SPD" ist mit 15% im Wachkoma. Der Niedergang "BRD". Die jungen Leute, haben es lange begriffen ! Strasse kommt !
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