„Maratona delle Dolomiti“
33. Austragung des größten Alpenradmarathons
Corvara Alta Badia/Neuwied. Auch wenn aktuell die Tour de France als dreiwöchige Radrundfahrt die Massen in ihren Bann zieht: der größte Radmarathon der Alpen mit 9038 Teilnehmern, darunter 926 Frauen, ist Geschichte. Das italienische Fernsehen RAI 2 sendete eine sechsstündige Live-Übertragung mit dem Renngeschehen sowie Interviews und Kommentaren aus dem Studio. Teilnehmer aus 72 Nationen und allen Erdteilen waren mit von der Partie, bei der bis zu sieben gesperrte Dolomitenpässe zu bezwingen waren. Die Langstrecke umfasste 138 Kilometer sowie 4.230 Höhenmeter – eine wahrlich selektive Herausforderung. Fünf Kilometer vor dem Finish wartete noch die sogenannte „Katzenmauer“ (Mür dl Giat) mit 19 Prozent Steigung auf die Rennfahrer. Neben Judith und Peter Mallmann sowie Marika und Ralf Bernhard waren auch viele Prominente beziehungsweise ehemalige Weltmeister und Olympiasieger um 6.30 Uhr am Start: Paolo Bettini als Straßenradrennfahrer, Cristian Zorzi als Skilangläufer sowie Alex Zanardi als ehemaliger Formel 1-Rennfahrer und mehrfacher Paralympics Champion im Handbike, der 2001 auf dem Lausitzring durch einen tragischen Unfall beide Beine verlor. Das diesjährige Motto der Maratona hieß „Morgen“, auf ladinisch „Duman“. Vor dem Start ließ es sich der ehemalige ladinische Präsident Michil Costa aus Corvara Alta Badia nicht nehmen, in gewohnt eloquenter Weise sich dieses Stichworts anzunehmen und zu verkünden: „Tomorrow is another day. Another day that we started to build yesterday and that we’re continuing to shape today“. Anschließend schwang er sich traditionsgemäß auf sein klassisches Hochrad, um vor dem offiziellen Startschuss los zu radeln. Die Maratona ist ein solidarischer Radmarathon. Aus den Einnahmen werden jährlich soziale Projekte gefördert, so zum Beispiel in Uganda/Afrika oder den Äolischen Inseln/Italien.
Auch ging eine Spende von 31.000 Euro in die Region verschiedener Dolomitendörfer, wo am 29. Oktober 2018 ein Unwetter verheerende Schäden verursacht hat. Alles in allem ist die Maraton delle Dolomiti eine faszinierende Straßenradveranstaltung, die 1987 von einigen wenigen Initiatoren aus dem Gadertal (Alta Badia) ins Leben gerufen wurde und nach 32 Jahren Sportler und Gäste aus allen Erdteilen in die Dolomitenregion zieht. Es bleibt zu hoffen, dass weiterhin die rund 1.500 ehrenamtlichen Helfer nach wie vor motiviert bleiben, damit auch die nächstjährige Maratona unter dem Leitgedanken „Kunst“ stattfinden kann.
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