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Fußballkreis Rhein/Ahr, Förderverein ‚Fußballer helfen‘, Deutsch-Arabischer Kulturverein und Sportgemeinschaft DJK Mayen

Alles, was der Fußball zu bieten hat

3. Benefiz-Turnier in der Mayener Burghalle stand wieder unter dem Motto: Internationalität ist Normalität

05.02.2018 - 07:51

Mayen. Am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Februar, wurde in der Burghalle das 3. Benefiz-Fußballturnier zugunsten in Deutschland lebender Flüchtlinge ausgetragen. Es waren rund 250 Spieler im Einsatz, und zwar in zehn Jugend- und 18 Seniorenmannschaften.

An beiden Tagen bot das Ereignis alles Gute, was den Fußball ausmacht: Vor dem Spiel das „Einen-Kreis-bilden“-Ritual, anfeuern, aufstöhnen, jubeln, aufschreien, Haare raufen, Mut machen, loben, Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aufspringen, vor Enttäuschung in sich zusammenfallen, umarmen, aufspringen und das Tor bejubeln. Etwa 50 Firmen, Vereine, Institutionen und Privatpersonen standen auf der Spenderliste. Schon das machte und macht das Turnier zu einem großen Erfolg. Beide Spieltage begannen gegen 10.30 beziehungsweise 11 Uhr; gegen 16.30 Uhr erfolgten die Siegerehrungen.

Am Samstag kam es dabei zu einer besonderen Begegnung: Die ehemalige deutsche Fußball-Nationalspielerin mit französischen und kamerunischen Wurzeln, Célia Sasic (geborene Okoyino da Mbabi) überreichte die Präsente an die Jugendmannschaften. Sie wurde von den Spielerinnen der zweiten Frauen-Fußballbundesliga, Magdalena Schumacher und Isabell Stümper, begleitet; außerdem von der Beigeordneten der Stadt Martina Luig-Kaspari. Statt Siegerpokale erhielt jeder Teilnehmer eine Trinkflasche als Erinnerungsgabe. Die erfolgreichsten Jugend-Mannschaften unter allen Siegern war bei den Jüngeren der TuS Mayen E1 und bei den Älteren das Jugendhaus Mayen A. Das erste Turniertor schoss Tim Surdyk von der JSG Vulkaneifel St. Johann/Ettringen um exakt 10.47 Uhr am Samstag. Eine gute Eröffnung! Die erfolgreichsten Teams am Sonntag waren: Gruppe 1: Jugendhaus Mayen A2 (zugleich Gesamtsieger); Gruppe 2: Bernardshof Mayen; Gruppe 3: Sparparadies Mayen. Zur Ehrung der Sieger erschien auch der Präsident des Fußballverbandes Rheinland, Walter Desch, und Oberbürgermeister Wolfgang Treis. Veranstalter des Turniers waren der Fußballkreis Rhein/Ahr, der Förderverein ‚Fußballer helfen‘, der Deutsch-Arabische Kulturverein und die Sportgemeinschaft DJK Mayen. Die Schirmherrschaft übernahmen Oberbürgermeister Wolfgang Treis (Mayen) und Bürgermeister Alfred Schomisch (Vordereifel). Treis spielte selbst in der Mannschaft „Stadtverwaltung/Vordereifel“ mit. Tanzeinlagen boten am Samstag die Mädchen der Sportgemeinschaft DJK Mayen unter Leitung von Kimberley Mercer-Krumholz. Der Erlös des Turniers ist zu unterschiedlichen Teilen für vier Zwecke bestimmt: Der Deutsch-Arabische Kulturverein Mayen, der sich um Flüchtlinge kümmert, erhält einen Teil gespendet; finanziert werden sollen weiterhin ein Erste-Hilfe-Kurs für Flüchtlinge, ein Fahrrad-Kurs für Flüchtlinge und ein Erlebnistag für Flüchprominettlingskinder in Sankt Jost. Ein solches Turnier lebt nicht zuletzt von seinen stillen Helfern, zum Beispiel den Ordnern, den Getränke- und Speisenverkäufern, dem Hausmeister, den Schieds- und Kampfrichtern, den Offiziellen der Veranstalter und den Zuschauern, die geahnt haben, dass dieses Fußballturnier sich von anderen abhebt und den Hauch von heiler Welt darstellt.axe

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juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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