Die Stadt Andernach ehrte ihre Sportlerinnen und Sportler

Bemerkenswerte Erfolge in sportlicher Vielfalt

12.12.2019 - 12:07

Andernach. Der Duden definiert „Sport“ als eine „aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung“. Schaut man auf die Erfolge der Andernacher Sportlerinnen und Sportler, die traditionell am Ende des Jahres im Rahmen der Sportlerehrung gewürdigt wurden, vermisst man in der Umschreibung des Wörterbuches wohl noch die Worte „Ehrgeiz“ und „Disziplin“. Nur wer über diese Eigenschaften verfügt, kann die herausragenden Ergebnisse und Platzierungen, wie die der von Oberbürgermeister Achim Hütten im Ratssaal geehrten Athleten erreichen.


Einige Namen stehen immer wieder auf der Liste


Oberbürgermeister Achim Hütten blickte zunächst auf die Würdigungen zurück, die einer Andernacher Sportlerin und zwei Sportlern in diesem Jahr von anderer Seite zukamen: Matthias Busenkell, Präsident des TBA Andernach, erhielt aus den Händen von Landrat Alexander Saftig den Sportlerehrenbrief als Anerkennung seiner sportlichen und ehrenamtlichen Tätigkeit als Übungsleiter und Vorsitzender des größten Vereins Andernachs. Den Brückenpreis 2019 in der Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit und ohne Behinderung“ verlieh Ministerpräsidentin Malu Dreyer an das Team um Melanie Skora und Manuel Meier von der SG DJK Andernach, das zusammen mit jungen und alten Menschen mit und ohne Behinderung trainiert und an Wettkämpfen teilnimmt. Nachfolgend gratulierte Achim Hütten den Sportlerinnen und Sportlern, die bei Deutschen Meisterschaften und weiteren namhaften Wettbewerben beachtliche Leistungen erbrachten. Er hob ihre Erfolge hervor, indem er ihre sportlichen Vitas verlas. Geehrt wurden der Tennisspieler Dirk Boos sowie die Leichtathleten Roger Gurski, Thomas Gilberg und Uwe Palm, die Taekwondo-Kämpferinnen Melanie Skora sowie die jugendlichen Kämpferinnen und Kämpfer, Michelle und Alexandra Weber und Haakon Ohlendorf (alle SG DJK Andernach). Außerdem wurden die Leistungen der Tennissportler Margret Beyer und Urs Breitenberger (Andernacher Tennisclub) gewürdigt. Der Target Sprinter bzw. Sommerbiathlet Uwe Albrecht (SSG Kell) freute sich ebenso über die städtische Ehrung wie die Kämpferinnen und Kämpfer des Andernacher Taekwondo Clubs, Martin Maider, Martin Eichmann, Brian und Stanley Penner, Thorsten Schwarz und der Großkaliberschütze Eric Ceglowski (St. Sebastianus Bruderschaft und Schützengilde). Die Sonderehrung 2019 wurde dem Ehepaar Hans-Jürgen und Claudia Diederich-Paluch für ihr jahrzehntelanges vorbildliches Engagement als Karatekas, Trainer und Funktionsträger zuteil. Oberbürgermeister Hütten dankte dem Sportreferenten Andreas Versch für die gute Vorbereitung der Sportlerehrung. Für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung stand die im Jahr 2019 gegründete Andernacher Band „SYNERGY“, die wohlklingend den mit rockigen Parts und unterschiedlichsten Sounds gemischten Pop der 2000er im Historischen Rathaus erklingen ließen. „Wenn Du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen“, meinte einmal der Basketballspieler Dirk Nowitzki. Dies möge nicht nur den geehrten Sportlerinnen und Sportlern im kommenden Jahr ein Leitgedanke sein.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Mit Panikmache und Drohungen kommt niemand weiter. Diese Berichte sind weder sinnvoll, noch bringen sie etwas.
Jean Seligmann:
Eine Expertengruppe von enommierten Medizinern und Gesundheits-Fachleuten warnt Bund und Länder davor die Bevölkerung mit immer neuen Drohungen darunter einen Lockdown zur Disziplin zwingen zu wollen. Sie fordern einen Kurswechsel. Es überwiege der Eindruck, „dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss“. Das führe zur „Abwendung und Flucht in falsche Heilslehren, aber nicht zu einer Verbesserung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen bzw. angeordneten Maßnahmen“.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
S. Schmidt:
Ihr "Superhelden", gegen die demokratische USA könnt ihr demonstrieren, aber wo ist eure Stimme für die vielen, Frauen und Männer, die im Namen der Religion im Iran hingerichtet werden? Wo eure Stimme für die, zumeist männlichen, Uiguren, die in chinesischen Lagern (Konzentrationslager) ihr Dasein fristen müssen? Wo für all die Hingerichteten, angeblichen Kollaborateure, im Gazastreifen oder "sonstigen" palästinensischen Gebieten?
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