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Volles Haus an drei Tagen beim Autohaus Nett Dart Cup

Dart-Sportler lieferten sich enge Spiele und zeigten Herz

Die 6. Auflage des Autohaus Nett Dart Cup lockte Fans und Spieler zurück an alter Wirkungsstätte und zeigte dort besten Sport

13.01.2020 - 10:07

Mayen. Beste Stimmung, guter Sport, hochwertige Gewinne und angenehme Gespräche. So kann man auch die 6. Ausgabe des „Autohaus Nett Dart Cup“ am zweiten Wochenende des Jahres 2020 zusammenfassen. Die Entscheidungsträger des DC Eifelbären I. aus Mayen haben auch in diesem Jahr wieder erfolgreich in die Szene „gebrummt“ und ein tolles Starterfeld gefunden. Auch wenn Orga-Chef Marc Wiederstein gegenüber unserer Zeitung anmerkt, dass im offenen Einzeln paar Teilnehmer weniger als im letzten Jahr dabei waren. Trotzdem erreichte man insgesamt, bei den fünf Turnieren des Wochenendes zusammengerechnet im Vergleich zum letzten Jahr einen Überschuss an Teilnehmern. Dies hatte zur Folge, dass insgesamt rund 200 nationale wie internationale Freizeit-, Amateur- so wie zur Freude aller, auch einige Profilsportler den Weg in den Etzlergraben, am Fuße des Mayener Katzenberg fanden. Wobei man in diesem Jahr nicht die Mayener Eventlocation „Halle 129“ wählte, sondern es direkt in die „Bärenhöhle“, dem „Stammsitz“ des Dartclub Eifelbären Mayen I. ging.


Publikum in bester Stimmung


Das interessante bei der Veranstaltung ist, dass neben den fünf im Ablauf des Turnierverlaufs vorgesehenen offiziellen Wettbewerben, die Zuschauer und gerade nicht aktiven Spieler die Chance haben, an Nebengeräten ebenfalls Pfeile auf die E-Dart Geräte Werfen zu können. Auch ist es in diesem Sport normal, ganz in Tradition des „Kneipensports“, das dass ganze Event im Rahmen einer Party abläuft. Sprich den ganzen Abend gingen unzählige Liter diverser Kaltgetränke über den Tresen und eine Mischung von stimmungsvoller Dance, Party-, Pop-, oder Rock-Musik verwandelte die Halle des Garten und Landschaftsbaubetrieb Anton Kohlhaas in eine Partylocation.

Alle fünf Einzelturniere, im Einzeln das „501 Master Out Warm-Up“, Das „Master Out Hobby C + B-Turnier“, der „301 Single Out Damen“, das offene „501 Master Out Einzel“, sowie das große „501 Master Out „offenes Doppel“, waren insgesamt sehr spannend und boten auch einige sogenannte High-Finishs.


Namhafte Teilnehmer werteten das Turnier auf


Am Freitagabend begann man das Turnier mit einem sogenannten „Offenen Warm-Up“, bei welchem insgesamt 34 Teilnehmer an den Start gingen. Das Turnier gewann am Ende der Teilnehmer „Paul“.

Das Hobby C + B-Liga Spiel am Nachmittag gewann der Spieler „Hitschi“ aus Limburg, der sich in einem spannenden Finale gegen „Creo“ aus Mayen durchsetzen konnte. Im anschließenden Damenturnier am Samstag verdoppelten sich die Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr erheblich, was zu einem sehr spannenden Turnier geführt hat. Am Ende setzte sich hier Tanja Becker aus Polch gegen „Petra“ aus Koblenz durch.

Am Samstagabend beim großen Hauptspiel des Events setzte sich sich der 47-jährige Neuwieder Elektroniker Stefan Stoyke im Finale gegen Tommy Zanko durch. Der Bundesligaspieler feuerte nach rund sieben Stunden hochklassigen Dartsport den entscheidenden Pfeil zum Sieg. Damit gewann er das Preisgeld in Höhe von 300 Euro und setzte sich gegen die große Anzahl von 48 Einzelstartern durch. Gegenüber BLICK aktuell äußerte er sich wie folgt: „Es waren viele starke Spieler mit hohem Niveau hier. Es war wirklich ein rundum gelungenes Turnier mit einem glücklichen Ausgang letztlich für mich. Der „Tommy“ hat leider nicht das im Finale gezeigt, was er in vorherigen Spielen gezeigt hat. Daher hat er es mir leider wirklich sehr einfach gemacht.“ In der Tat, führte der gebürtige Weißenthurmer das Finale mit teils 200 Punkten Vorsprung an. Zum krönenden Abschluss beim Doppel Master Out am Sonntag, sicherten sich das Team „Sons of Darts“ mit dem Lokalmatador und Sympathieträger Benjamin Dietz und Kevin Luhr den Sieg. Und das ohne nur einen einzigen Satzverlust gegen die Naschkatzen.


Veranstalter waren sehr zufrieden


Marc Wiederstein, der Kapitän der Eifelbären Mayen, neben Veranstalter Anton Kohlhaas führendes Mitglied des OrgaTeams äußerte sich am Sonntagabend nach dem gelungenen Wochenende gegenüber BLICK aktuell wie folgt über den 6. Autohaus Nett Dart-Cup: „Wir die Eifelbären sind sehr zufrieden mit den letzten Tagen! Trotz mehrerer paralleler verlaufender Turniere in anderen Orten, hatten wir an allen drei Tagen keine Zuschauerverluste und ein wirklich volles Haus! Für uns war dieses sechste Turnier ein wirklich großer Erfolg. Wir hatten ein ziemlich buntes und sportlich starkes, wie ausgeglichenes Teilnehmerfeld. Wir hatten heute sogar ein zweiköpfiges Team aus Belgien am Start und gestern beim „501 Master Out Einzeln“ einige prominente Dartspieler aus der Bundesliga dabei. Natürlich wird es auch im Jahr 2021 eine 7. Auflage des Autohaus Nett Dart-Cup geben.“ Einige Fragen warf jedoch im Vorfeld der abermalige Hallenwechsel auf. War doch das Turnier im letzten Jahr ebenfalls gut besucht. Dazu erklärt der Spicker: Ja, dass ist Richtig! Wir sind wieder an die alte Wirkungsstätte zurückgegangen. Wir haben es im letzten Jahr mit der Halle129 versucht. Die Halle war aber scheinbar zu groß. Die Dart-Freunde sagten uns, sie fühlen sich in den kleineren Räumen hier bei Anton Kohlhaas wohler. Man will auf Bierbänken zusammensitzen. Also haben wir direkt reagiert und das Turnier wieder den Berg runter eine Halle tiefer verlegt. Grundsätzlich, kann man sagen haben wir natürlich nach jedem Turnier ein paar Stellschrauben, die es nach einer Analyse zu stellen gilt. Wie eben in diesem Jahr mit der Halle. Aber letztlich sind wir sehr zufrieden mit dem diesjährigen Event und der Entscheidung wieder hier in der heimischen Halle zuspielen.


Spendenaktion als Überraschung am Ende


Mit einer großen Geste überraschten die Veranstalter um Marc Wiederstein und Anton Kohlhaas gegen Ende des Turniers die anwesenden Gäste und Spieler in der Bärenhöhle. Der beim „Offenen Doppel“ erzielte Überschuss, so die Ankündigung, würde am Ende des Tages an Pia Dietz und Ihren Sohn Benjamin übergeben werden, welche neben einer aktuell laufenden Spendenaktion, am am 18. Januar in Ihrer Gaststätte „Pia´s Eich“ auch ein Benefiz-Dart-Turnier veranstalten werden. Die Spende und der Grund für das Turnier haben einen sehr ernsten und traurigen Hintergrund. Die gerade mal einige Monate auf dieser Welt lebende Calotta Josefine aus Koblenz leidet an einer schweren Krankheit. Sie wurde mit Spinale Muskelatrophie Typ 1 geboren - Muskelschwund! Das kleine Mädchen muss alle paar Wochen zu einer Spezialtherapie in die Kinderklinik nach Gießen fahren, wo eine ziemlich teure und unangenehme, sogenannte Spinraza Behandlung durchgeführt wird. Dabei wird eine Injektion ins Rückenmark des kleinen Mädchens gegeben. Eine bislang nur in den US zugelassene, sogenannte Zolgensma Behandlung, die nur eine einzige Anwendung und keine dauerhafte Medikation erfordert, könnte helfen, kostet derzeit noch 2,1 Millionen US-Dollar und ist damit das teuerste Medikament der Welt. Da möchte Familie Dietz helfen. Dank dem Wittlicher Unternehmer Franco Benedetto konnte sogar ein echtes Highlight für das Turnier in Mayen befunden werden. Der aus Antwerpen kommende, belgischen Profispieler der Professional Darts Corporation, Kim „the Hurricane“ Huybrechts, wird bei der Veranstaltung für Fotos, Gespräche und Autogramme zur Verfügung stehen.

Die Eifelbären wiederum übergaben dem glücklichen Sieger des 501Master Double Out Benjamin Dietz neben dem Pokal somit letztlich auch einen Spendenscheck in Höhe von 150 Euro als kleine Hilfe für das kleine Mädchen.


Die Ergebnisse


Freitag, 10. Januar: Offenes Warm-Up Turnier (Starter: 39).

1. Platz: Paul; 2. Platz: Creo; 3. Platz: Steve Luhr; 4. Platz: Andy Kohlhaas (*120er Check).

Beste Dame: „Carmen Schwickert“.

Samstag, 11. Januar: Hobby + C + B-Liga Turnier (Starter: 34).

1. Platz: „Hitschi“; 2. Platz: Tommy Zanko; 3. Platz: Sascha Junglas; 4. Platz: Sven Zschutschke (*117er Check).

Beste Dame: Diana Kohlhaas.

C + B-Liga „Damen“ Turnier (Starter: 20).

1. Platz: Tanja Becker; 2. Platz: Petra; 3. Platz: Diana Kohlhaas; 4. Platz: Tina Hain.

Offenes Einzel - Preisgeld 700 Euro (Starter: 48).

1. Platz: Stefan Stoyke; 2. Platz: Tommy Zanko; 3. Platz: Ralf „Iceman“ Gehrmann (*139er Check); 4. Platz: Kevin Luhr; Beste Dame: Sarah Brühbach.

Sonntag, 12. Januar: Offenes Doppel (Starter: 28 Teams)

1. Platz: Benjamin Dietz / Kevin Fuhr; 2. Platz: Theo Thiel / „Creo“; 3. Platz: Marc Wiederstein / Andy Kohlhaas; 4. Platz: Marc Fuhrmann / Pascal Ramakulus; Bestes Damen Doppel: „Mutter mit Kind“ (Tanja + Petra Becker).

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Helmut Gelhardt:
Herr Seemann ist für die für IHN vorgesehene Position/haupt- amtliche Beigeordnetenstelle objektiv nicht angemessen geeignet.Sollte es den Tatsachen entsprechen, dass gerade Herr Seemann den Ausschreibungstext für diese Beigeordnetenstelle mitentworfen hat(und im Stadtrat "die recht offene Formulierung" rechtfertigte),so ist dies keine Kuriosität mehr,sondern entspricht dem Wesen einer Bananenrepublik und liegt in der politischen Verantwortung der Papaya-Koalition aus CDU / Bündnis 90/Die Grünen / FWG.Bündnis 90/Die Grünen, die VOR der Kommunalwahl mit tendenziell richtigen Zielen angetreten waren, haben sich durch DIESE Beigeordnetenwahl selbst politisch grob beschädigt!Dass die übergroße Mehrheit der CDU-Fraktion unter der Führung von Herrn Martin Hahn und die FWG dieses beschämende Spiel jedenfalls zugelassen haben, zeugt nicht von Seriosität.Es spricht gemeindeverfassungsrechtlich sehr Gewichtiges dafür, dass diese Beigeordnetenwahl rechtlich angreifbar ist.Der OB sollte aussetzen!
juergen mueller:
Ängste VOR Information - u.die SPD Horchheim springt gleich mit auf den Zug ohne Detailkenntnis - ein Markenzeichen der Politik.Alleine der Geruch (Aberglaube - riecht etwas schlecht,ist es gesundheitsschädlich) lässt viele denken,dass Bitumen gefährlich u.gesundheitsschädlich ist - weil man ihn mit TEER verwechselt,der gesundheitsschädlich/krebserregend ist,was sich schon aus der Herstellung u.chemischen Zusammensetzung ergibt.Bei BITUMEN ist das NICHT der Fall. Wenn sich die SPD hier in der Pflicht sieht,dann sollte sie sich gefälligst hinreichend informieren,bevor sie ihrer "falsch informierten" Unterstützung nachkommt.Dieses "Wir tun was für unsere Bevölkerung - übernehmen Verantwortung" unterliegt zu oft fehlender Detailkenntnis,kaschiert durch pures,inhaltloses Gerede.

Vortrags- und Diskussionsabend

Antje Schulz:
Es wird ja nicht nur über Gerlinde Seidel bei Demos e.V. auf Facebook berichtet. Aktuell hat Demos e.V. Erschreckendes über Stefanie Ehl, der Pressereferentin der rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktion, ans Licht der Öffentlichkeit befördert. Bei der AfD im Raum Westerwald herrschen rechtsextreme Zustände.
juergen mueller:
Kein Freund der AfD - im GegenteilDieses Hauen u.Stechen bringt überhaupt nichts,differenziert man nicht,dass es in der AfD radikale,nicht öffentliche Positionen gibt,die aber auf Grund von Äusserungen ihre offensichtliche Nähe zum Nazismus nicht verleugnen können.Zwischen der AfD u.der NSDAP gibt es erhebliche Unterschiede,weshalb man auch den Begriff Nazi u.Faschist nicht inflationär benutzen sollte.Hier hat man sich auf eine Personalie eingeschossen,die nur ein ganz kleines Licht im gesamten AfD-Apparat darstellt,Helfershelfer für eine Ideologie,der sich die AfD-Führung insgeheim verschrieben hat,die,noch nicht offen, zur Schau gestellt wird,außer HÖCKE,der zu unserer Vergangenheit offen steht,diese nicht verharmlost,was gefährlich ist,unterstützt durch das Wirken kleiner Partei-Soldaten,deren Infiltration mit Erfolg dazu beiträgt,wie man sieht,dass alte Werte wie Unzufriedenheit mit dem System zu einem Umschwung führen,deren Folgen viele nicht realisieren.
Wally Karl:
Warum schreibt hier einer vom anderen ab, sollte man sich in so turbulenten Zeiten nicht ein eigenes Bild von den Ereignissen verschaffen? Warum übernimmt man Informationen ungeprüft und schreibt sie in die Welt hinaus, weil man denunzieren will?
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