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Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar - Saison 2018/19 - aktuell

Der TuS Koblenz gelingt der höchste Heimsieg seit drei Jahren

Schängel besiegen Hassia Bingen deutlich mit 4:0 (2:0) und klettern auf Platz fünf

Der TuS Koblenz gelingt der 
höchste Heimsieg seit drei Jahren

Alan Muharemi, hier unter Geleitschutz von Jörg Cevimeci, war beim 4:0 der TuS gegen Hassia Bingen nicht zu bremsen. Foto: Mark Dieler

23.04.2019 - 09:35

Koblenz. Ein 4:0 in einem Heimspiel. Fast genau drei Jahre ist es her, dass die TuS Koblenz vor heimischen Publikum einen so deutlichen Sieg einfahren konnte. Am 23. April 2016 gab es gegen den SV Gonsenheim ein 4:0. Am letzten Samstag landeten die Schängel, erneut gegen einen Südwestligisten, ein 4:0.

Doch dieser klare Sieg war am Ende Nebensache, denn viel mehr regte die Fans nach der Partie das Auftreten von Jugendvorstandsmitglied Remo Rashica auf, der in einem Gespräch mit dem Fan-Radio der TuS Anhänger des Clubs beleidigte. „Idioten, Rechtsradikale, Rassisten“, waren Begriffe, die während des Gesprächs mehrfach fielen. Auslöser dieser Attacken war ein Flugblatt der Fan-Szene, die darauf eine außerordentliche Mitgliederversammlung forderten und so die notwendige Stimmenzahl einholen wollten.

Hintergrund sollen Bemühungen des Koblenzer Gastronomen sein, Heiner Backhaus als Sportdirektor zu verpflichten. Dieser wiederum steht im Zusammenhang mit Ex-Trainer Uwe Rapolder, der am Oberwerth nicht unbedingt als gern gesehener Gast gehandelt wird.

Sportlich war das Spiel schnell erzählt. Bingen war, wenn man die ersten zehn Minuten abzieht, zu keiner Zeit dem Gastgeber gewachsen. In dieser Phase aber wären die Rhein-Hessen fast in Führung gegangen. Erst rettete Leon Gietzen gegen Dennis Oelsner und dann Dieter Paucken gegen Mukerreu Serdar das 0:0. Doch dies war der einzige offensive Höhepunkt der Gäste. Die TuS übernahm ab hier das Kommando auf dem Platz. Vor allem der bärenstarke Alen Muharemi sorgte mit seinen Aktionen immer wieder für Szenenapplaus der 1.101 Zuschauer. So sorgte Justin Klein nach 13 Minuten für den ersten Treffer, indem er einen katastrophalen Querpass der Binger Abwehr eiskalt ausnutzte und das Spielgerät locker zur Führung in die Maschen drosch. Fortan bewegte sich das Spielgeschehen in einer Richtung. Tor Nummer zwei war dann dem besten Akteur der Schängel vorbehalten. Eine Flanke von Felix Königshaus, von der linken Seite, setzte der Blondschopf aus fünf Metern in der Nachspielzeit von Halbzeit eins mit dem Hinterkopf in die Maschen.

Nach der Pause waren gerade einmal weitere 60 Sekunden gespielt, da stand es bereits 3:0 für die Hausherren. Amodou Abdullei traf und sorgte damit für eine frühzeitige Entscheidung. Vorbereiter war auch hier Muharemi, der sich einen weiteren Querschläger von Hassia Keeper Kay Schotte schnappte und mustergültig den Angreifer-Kollegen bediente. Bis zum vierten Treffer dauerte es dann eine gute halbe Stunde. Königshaus traf mit einem tollen Schlenzer von der Strafraumgrenze aus, und sorgte somit für den deutlichen Erfolg der Hausherren. Bemerkenswert. Vor allem wenn man bedenkt, dass in der Startelf gleich fünf Akteure standen, die 19 Jahre oder jünger sind. Die Verletzungsmisere hatte Anel Dzaka zu diesem „Jugendwahn“ gezwungen. Zu der langen Verletztenliste hatte sich unter der Woche noch Daniel von der Bracke, mit einem Muskelfaserriss, und während der Partie auch Dieter Paucken gesellt, der über Leistenprobleme klagt.

„Ein starker Auftritt der Jungs, der sogar höher ausfallen konnte“, strahlte Anel Dzaka nach der Partie. Was dann auch von Binger Seite her bestätigt wurde. „Wir waren insgesamt gut bedient“, gestand Co-Trainer Sandro Schlitz ein.

TuS Koblenz: Paucken (48. Husic), L. Gietzen, Hadzic, Stahl, Abdullei, Klein, Königshaus (68. Araba), Richter (81. Gonzales), Muharemi, Waldminghaus, Szymczak. TH

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Kommentare
Uwe Klasen:
Eine Studie der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien ist, wie viele weitere, neuere, Studien, zu dem Schluss gekommen, dass für glyphosathältige Pflanzenschutzmittel (Zitat) „kein erhöhtes Risiko für diesen Wirkstoff im Vergleich zu anderen zugelassenen Herbiziden“ abgeleitet werden könne. Es gebe auch „keine gesicherten Belege dafür, dass Glyphosat die Artenvielfalt stärker beeinflusst als andere Maßnahmen zur Unkrautregulation.“ Rückstandsdaten von Lebensmittelproben hätten gezeigt, dass von den untersuchten Produkten „keine Gefahr für die menschliche Gesundheit “ ausgehe.
juergen mueller:
Beendet?Nein, ist sie nicht.Die europäische Richtlinie gibt konkrete Vorgaben zum Ort und Abstand verkehrsnaher Messstationen zur nächsten Kreuzung.Fahrbahnrand,zu Gebäuden oder in der Nähe von Hindernissen vor.Vor allem ältere Messstationen weichen von den vorgegebenen Kriterien häufig ab,da diese bereits lange vor der jetzigen neueren Rechtsprechung aufgestellt wurden.Eine Versetzung der Altstationen ist nicht zielführend.Im übrigen weist der TÜV selbst auf "kleine" Abweichungen der Stationierung hin - und "klein" ist ja relativ.Desweiteren war der TÜV-Auftrag von vorneherein limitiert.so wurde die Vorgabe,nicht zu "kleinräumig" zu messen nicht geprüft.So hat der TÜV festgelegt,dass,was so nirgendwo in Verordnungen/Gesetzen geschrieben steht "einige Meter Abstand - gleich 2 Meter Abstand zu Hindernissen" sind,also eine im Sinne einer guten Durchmischung ungünstigsten Interpretation,die nur der POLITIK zugute kommt.Und das,Frau Höfken,nennen SIE Schutz der menschlichen Gesundheit?
juergen mueller:
Nein Frau Höfken,nichts ist beendet.Sie polarisieren,geben Ihre eigene Meinung wieder,die in nicht wenigen Punkten ganz einfach nicht der Wahrheit entsprechen,einer Wahrheit,die Sie ebenfalls nach Gutdünken als solche missbrauchen.Schutz der menschlichen Gesundheit.Diese Formulierung ist genauso missbrauchsbehaftet wie der Wortgebrauch "korrekt u.repräsentativ".Alternativ die Luft in den Städten verbessern?Atmen Sie mal tief durch in Koblenz,Mainz,Ludwigshafen,Stuttgart etc.Hier in KO-RÜBENACH soll ein Gewerbe-/Industriegebiet erweitert u.damit ein Kalt-Frischluftgebiet zerstört werden,dass gerade für die STADT Koblenz von immens wichtiger Bedeutung ist (auch wenn das durch Gutachten minimalisiert wird).Und MAINZ?Ihre Tatsachenverfälschung zieht auch hier nicht.Und ausserdem,Sie haben als Politikerin,den langjährigen Betrug z.B.der Autoindustrie genauso mitzutragen - entziehen Sie sich nicht Ihrer Verantwortung,die Sie gegenüber der Bevölkerung haben.
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
Uwe Klasen:
„Wir wollen unsere Zukunft selbst gestalten“ --- Na denn, geht Arbeiten und entrichtet eure Steuern und Abgaben wie alle Arbeitnehmer, mit dem Rest könnt ihr eure Zukunft nach Lust und Laune gestalten!
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