Lokalsport | 16.04.2019

Fußball-Rheinlandliga - Saison 2018/19 - aktuell

Die Eisbären stehen ganz vorne

Die Sportfreunde Eisbachtal übernehmen nach zwei Siegen die Tabellenführung

Nentershausen. Endlich. Sechs Spieltage vor Saisonende ist es geschafft. Die Sportfreunde Eisbachtal stehen, in einer begradigten Tabelle, ganz oben auf dem Ligathron. Nach zwei Siegen in Mülheim-Kärlich (2:0) und gegen den TuS Oberwinter (7:1) haben die Eisbären die Spitzenposition der Liga übernommen. Zwar standen die Westerwälder im Laufe der Saison schon öfter ganz oben, aber dies war dann Spielausfällen oder vorgezogenen Partien geschuldet.

SG Mülheim-Kärlich - Sportfreunde Eisbachtal 0:2 (0:0)

Mülheim-Kärlich. „Wir haben unser Ziel – das waren die drei Punkte – erreicht“, gab sich der Eisbären-Coach zufrieden nach der Partie bei der SG Mülheim-Kärlich. Marco Reifenscheidt weiter: „Die Mülheimer waren heute zu harmlos. Sonst wäre es, zumindest in Halbzeit eins, enger geworden“. Wurde es aber am Ende nicht, denn insgesamt war der Erfolg dann doch recht souverän. Und das, obwohl das Team umgestellt werden musste. Mit zwei Debütanten starten die Westerwälder in die Partie. Sowohl Eito Nakai als auch Gabriel Leber kamen zu ihrem ersten Einsatz in der Rheinlandliga. „Sie haben sich gut eingefügt und gehörten heute zu den stärksten Akteuren“, sprach Reifenscheidt seinen „Neuzugängen“ ein Sonderlob aus. Letzterer war auch am zweiten Treffer mit beteiligt, wo ihm die Vorarbeit gelang. Schon in Halbzeit eins hatten aber die Gäste mehrfach einen Treffer auf dem Fuß. Aber Goalgetter Lukas Reitz (19.) scheiterte hier genauso an Michael Wall im Mülheimer Kasten, wie eine Viertelstunde später Maximilian Hannappel. Am Ende konnten die Anhänger der Gäste sogar froh sein über die Nullnummer zur Pause, weil Fadou Ouro-Djeri (38.) nach Vorarbeit von Daniel Aretz die bis dahin größte Möglichkeit des Abends ungenutzt ließ. Nach der Pause waren dann die Gäste hellwach. Innerhalb von einer Viertelstunde sorgten Julius Duchscherer (49.) und Steffen Meuer (60.) für die beiden Treffer des Tages, und eben auch dafür, dass die Rot-Weißen zumindest schon einmal für 24 Stunden die Luft an der Tabellenspitze schnuppern konnten. Dann erfolgte noch einmal kurzfristig die Ablösung durch den SV Morbach, der sein Nachholspiel gegen die SpVgg Wirges mit 2:1 gewinnen konnte.

Sportfreunde Eisbachtal: Erbse, Leber, Hundhammer, M. Hannappel, Jul. Hannappel, Nakai, Meuer, Duchscherer (65. Heibel), Ernet, Reitz, Stahlhofen (78. Parisi).

Sportfreunde Eisbachtal -TuS Oberwinter 7:1 (5:0)

Nentershausen. „Wir dürfen Oberwinter nicht unterschätzen. Die waren, genau wie die SpVgg Wirges, eigentlich schon abgestiegen und haben sich wieder an die Nichtabstiegsplätze herangeschlichen“, warnte Marco Reifenscheidt vor der neuen Stärke der Ahrtaler. Die hatten noch eine Woche zuvor belegt, zu was sie in der Lage sind, und den Tabellenvierten TuS Mayen mit 4:1 deutlich besiegt. Doch in Nentershausen schienen die Grün-Weißen alle guten Vorsätze vergessen zu haben. Bereits zur Pause führten die Sportfreunde Eisbachtal glatt mit 5:0. Andreas Hundhammer hatte in der zehnten Spielminute das muntere Toreschießen eröffnet. Als dann Robin Stahlhofen (27.), Steffen Meurer (28.) und Lukas Reitz (33.) innerhalb von sechs Minuten auf 4:0 erhöhten, war die Partie bereits entschieden. Bis zur Pause sorgte Stahlhofen mit seinem zweiten Treffer für die deutliche Halbzeitführung. Zwar konnten die Gäste 120 Sekunden nach Wiederanpfiff durch den Treffer von Rene Ebersbach verkürzen, doch fünf Minuten später war es Eito Nakai, der wieder für den alten Abstand sorgte. Den Schlusspunkt besorgte dann Steffen Meuer, dem zwanzig Minuten vor dem Spielende der siebte und letzte Treffer des Tages gelang. Am Schluss konnte nochmals gefeiert werden, denn der SV Mosbach kam beim Ligaschlusslicht SG Hochwald-Zerf über ein 1:1 nicht hinaus. Und das glücklich, denn dem Spitzenreiter gelang erst in der Schlussminute der Ausgleichstreffer.

Sportfreunde Eisbachtal: Erbse, Kleinmann, Hundhammer (61. Heibel), M. Hannappel, Jul. Hannappel (76. Dietz), Nakai, Meuer, Omotezako, Ernet, Reitz, Stahlhofen (69. Hasegawa).

TH

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