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Oberliga-Keeper Justin Schrörs wechselt zu den Bären

EHC anstatt DEL2: Schrörs nach Neuwied

12.06.2019 - 15:49

Neuwied. Eishockey-Regionalliga EHC „Die Bären“ 2016 ist auf der Torhüterposition ein Coup gelungen. Der langjährige Oberliga-Keeper Justin Schrörs wechselt aus Halle an den Rhein und hat in Neuwied einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Frank Gentges wusste an diesem Abend im Herbst 2015 ganz genau, wen er zu loben hatte. „Das war eine super Mannschaftsleistung mit einem sehr starken Torwart Justin Schrörs“, sagte der Trainer der Essener Moskitos nach der mit 5:1 gewonnenen Oberliga-Partie gegen den EHC Neuwied. Brian Gibbons, Josh Myers und Co. schossen und versuchten alles, aber dieser gerade einmal 21 Jahre alte Schrörs fischte bis auf den Treffer von Thomas Ziolkowski alles weg. Für den gebürtigen Krefelder war es damals die Frühphase seiner zweiten Saison als Nummer eins in der Oberliga, zwei weitere in Duisburg und Halle folgten. „Ich hatte immer angepeilt und mir das Ziel gesteckt, mit 25 Jahren bei einem DEL-Verein zu spielen“, sagt Schrörs, der sich selbst als „ruhiger, athletischer Torhüter“ beschreibt, der mit Drucksituationen gut umgehen könne. Inzwischen hat er genau dieses Alter erreicht, und vom Können her hätte es auch durchaus reichen können. Für die bevorstehende Runde lagen ihm immerhin Angebote aus der DEL2 vor, aber 25 Jahre ist auch ein Alter, um ins Berufsleben einzusteigen und sich nicht mehr komplett aufs Eishockey zu konzentrieren. Der Schlussmann will, auch wenn er sich in der Fremde überall wohlgefühlt habe, wieder etwas mehr zu seinen Wurzeln zurückkehren. „Ich will in der Nähe meiner Krefelder Heimat, wo ich mit meiner Freundin und zwei Welpen lebe, einen Vollzeitjob annehmen und beginne im kommenden Jahr ein duales Studium bei der Bundeswehr“, berichtet Schrörs über seine Pläne. Mit Oberliga-Eishockey ist das nicht mehr zu vereinen, mit der Regionalliga hingegen schon. Er habe sich umgeschaut, an tolle Spiele in Neuwied erinnert („In der kleinen Halle war immer eine super Stimmung, als ich mit Essen dort zu Gast war“), und so war der Grundstein zu ersten Gesprächen mit Bären-Teammanager Carsten Billigmann gelegt. „Uns war schnell bewusst, dass wir da unsere Fühler ganz schnell ausstrecken müssen. Die Möglichkeit als Regionalligist, an solch einen Torwart dranzukommen, ist nicht alltäglich“, weiß auch Billigmann. „Und so gehen wir jetzt mit Justin Schrörs sowie Felix Köllejan mit einem Regionalliga-Top-Duo in die neue Saison.“ Der Neuzugang freut sich auf seine neue Aufgabe: „Wir haben in einer Liga, die sich qualitativ in den vergangenen Jahren extrem weiterentwickelt hat, eine Mannschaft, die weit kommen und ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden kann.“

Chancen dafür bekommt der Schlussmann (mindestens) drei. Schrörs will sich sportlich in Neuwied langfristig niederlassen, hat bei den Bären direkt einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben. „Das ist heute unüblich und für uns in Zeiten, in denen in der Regionalliga die Angebote finanziell hier und da fast schon aus dem Ruder laufen, sehr viel Wert“, so Billigmann weiter.Pressemitteilung des

EHC Neuwied

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Kommentare
René Bringezu:
Herr Kowallek, Die Hauptsatzung soll wie folgt geändert werden: § 1 Oberbürgermeister, Beigeordnete (1) Die Stadt Neuwied hat neben den hauptamtlichen Oberbürgermeister zwei hauptamtliche Beigeordnete. (2) Der erste hauptamtliche Beigeordnete führt die Amtsbezeichnung "Bürgermeister" Vorher waren es "nur" der Bürgermeister und die beiden ehrenamtlichen Beigordneten. Bitte informieren Sie sich bevor Sie ihre "Meinung" streuen.
Siegfried Kowallek:
Die Neuwieder sprachen sich beim Bürgerentscheid nicht gegen einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten aus, sondern gegen einen zweiten. Somit kandidierte dann ein SPD-Mann, Michael Mang, erfolgreich gegen den Vorschlag der CDU für den demzufolge einen (in Wirklichkeit immer noch!) unstrittigen hauptamtlichen Beigeordnetenposten. Als Mang nach Jan Einigs Wahl zum Oberbürgermeister absprachegemäß Bürgermeister wurde, kam es zur Verlegenheitslösung der zwei ehrenamtlichen Beigeordneten bis zur Kommunalwahl, was mit einer Wirkung des Bürgerentscheids überhaupt nichts zu tun hatte, sondern mit dem schwierigen GroKo-Binnenverhältnis und vielleicht auch mit der strategisch-taktischen Inkompetenz der Neuwieder SPD; denn hätte man nach Einigs Wahl zum OB einen anderen sozialdemokratischen Bürgermeisterkandidaten durchgebracht, wäre Mang hauptamtlicher Beigeordneter geblieben und die SPD hätte im Stadtvorstand eine Mehrheit. Da ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister nicht gleichzeitig Beigeordnete sind, können die drei Fraktionsvertreter Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Grüne) und Arno Jacobi (FWG) somit in ihrem Papaya-Koalitionsvertrag überhaupt keinen „weiteren“ hauptamtlichen Beigeordneten für die Stadt ausgehandelt haben. 0 + 0 + 1 ist immer noch 1 (ein Beigeordneter) und nicht 3, es sei denn, die Alternative für Deutschland mutiert jetzt zur Alternative für neue Rechenkünste. Siegfried Kowallek, Neuwied
Uwe Klasen:
Wer, wie ATTAC, sich als Nebenregierung aufführt, ohne eine demokratische Legitimation zu besitzen, dem wurde zu Recht die Gemeinnützigkeit aberkannt!
Uwe Klasen:
Besonders Perfide und Unsozial ist doch, dass von den Bruttoerhöhungen bei vielen Rentnern nicht viel ankommt, denn mit jeder Rentenerhöhung nimmt der Staat mehr Steuern ein und noch mehr Rentner werden in den kommenden Jahren durch Rentenerhöhungen in die Steuerpflicht hineinrutschen!
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