Lokalsport | 18.05.2019

GTRVN startet mit voller Kraft voraus in die Rudersaison 2019

Ein verregnetes Abenteuer

Am Abend konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Frühlingsfestes doch noch über vereinzelte Sonnenstrahlen freuen. Foto: privat

Neuwied. Mit dem offiziellen Beginn der neuen Rudersaison gelang es dem GTRVN wieder einmal, zahlreiche Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins ans Bootshaus am Pegelturm zu locken. Auf dem ehrgeizigen Programm für den Saisonstart standen drei Programmpunkte: eine 35 km Rudertour am Vormittag von Neuwied nach Bad Honnef, eine vierfache Bootstaufe am frühen Abend und ein Frühlingsfest am Abend. Für den ersten Teil, das „Anrudern“, lagen schon im Vorfeld über 40 Anmeldungen vor.

Aufgrund des prognostizierten Dauerregens hatten die Veranstalter mit einer hohen Ausfallquote gerechnet. Die GTRVN-Ruderer sind jedoch wetterfest. Also setzte sich am Samstagmorgen eine aus acht Booten und 38 Personen bestehende Flotte in Richtung Bad Honnef in Bewegung. Der Regen begleitete die GTRVN-Armada ohne Unterlass bis zum Ziel. Die Rückfahrt wurde sodann per Auto und Zug angetreten. Während die Autofahrer planmäßig in Neuwied ankamen, endete die Rückreise für die Zugfahrer weniger planmäßig in Linz. Also mussten die Autofahrer einen zweiten Anlauf starten und die gestrandeten Ruderer in Linz abholen. Im Gegensatz zur Bahn herrschte an diesem Tag beim GTRVN glücklicherweise kein Personalmangel. Pünktlich um 18.30 Uhr begann der nächste Programmpunkt, die Taufe zweier Einer sowie die Indienststellung eines gebrauchten Riemenzweiers und eines grundüberholten Fünfers. Inzwischen hatte das Wetter eine 180°-Wende vollzogen und die Sonne ließ die Täuflinge mit ihrem Blumenschmuck in voller Schönheit erstrahlen.

Vereinsvorsitzender Christoph Grzembke begrüßte alle Anwesenden. Ein neuer Einer für die Jugendausbildung wurde auf den Namen „Schlumpfine“ getauft. Die zweite Neuanschaffung, ein Einer für den Erwachsenenruderbetrieb in Neuwied, erhielt den Namen „Titanic“. Bevor zwei gebraucht erworbene Boote in den Dienst des GTRVN gestellt wurden, richtete der Neuwieder Oberbürgermeister Jan Einig als Ehrengast einige Worte an die Anwesenden.

Auch Sportkreisvorsitzender Alfred Hofmann sprach ein Grußwort und überreichte einen Zuschuss zu den Bootsanschaffungen. Stefan Kunz als stellvertretender Vorsitzender Sport leitete sodann zur Indienststellung eines in Luzern erworbenen gebrauchten Rennzweiers über. Andreas Eisenbart als Vertreter des abgebenden Rudervereins war eigens aus der Schweiz angereist, um der Zeremonie beizuwohnen. Er berichtete, dass das Boot mit dem Namen „blue man“ ursprünglich als Trainingsboot für die Schweizer Nationalmannschaft angeschafft worden war. Im weiteren Verlauf wurde ein im Jahr 2018 erworbener und im vergangenen Winter vom Werkstatt-Team des GTRVN in mühsamer Kleinarbeit grundüberholter Fünfer mit dem Namen „Rolandsbogen“ in den Dienst des Vereins gestellt. In der Abendsonne wurden die Jungfernfahrten, beziehungsweise „Indienststellungsfahrten“ vollzogen. Nachdem das Sportprogramm am Morgen und der zeremonielle Teil am frühen Abend beendet waren, konnte man zum geselligen Teil der Veranstaltung, dem Frühlingsfest, übergehen.

Da der Vereinsraum aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wieder einmal aus allen Nähten platzte, hatte man das Salatbuffet sowie einige zusätzliche Sitzplätze auf die Terrasse verlagert.

Auch wenn der Tag für diejenigen, die bereits an der Vormittagstour nach Bad Honnef teilgenommen hatten, früh begonnen hatte, zog sich die abendliche Feier dennoch in harmonischer Atmosphäre bis in die späten Abendstunden hinein. Organisatoren und Teilnehmer waren sich einig, dass dieser Tag ein gelungener Einstieg in die Rudersaison 2019 war und man in Anbetracht des großen Interesses am Rudersport in Neuwied weiterhin mit Optimismus in die Zukunft blicken kann. Informationen über die Angebote und Aktivitäten des GTRVN finden Interessierte unter: www.gtrvn.de.

Am Abend konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Frühlingsfestes doch noch über vereinzelte Sonnenstrahlen freuen. Foto: privat

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