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Tischtennis-Verbandsoberliga Südwest – Herren

Gegen den Favoriten gelang keine Überraschung

TTC Wirges 1 - SV Windhagen 6:9

Gegen den Favoriten
gelang keine Überraschung

Auch wenn die TTC-Akteure Kampfgeist bewiesen, mussten sie sich doch dem SV Windhagen geschlagen geben. Foto: privat

16.09.2019 - 17:02

Wirges. Das Auftaktspiel des TTC Wirges gegen den SV Windhagen, wurde seit Wochen in beiden Vereinen diskutiert und versprach Spannung sowie Tischtennis auf hohem Niveau.

Die Eingangsdoppel verliefen erwartungsgemäß. Das Spitzendoppel Zwick/Sporcic der Wirgeser schlug souverän das Gästedoppel um Materialpionier Sebastian Sauer, im Gegenzug holte das ehemalig für Wirges aufschlagende Doppel Ott/Limbach gegen die groß aufspielenden Dominic Stendebach und Sebastian Tiemann den 1:1-Ausgleich.

Im dritten Doppel konnten Maxi Bohn und Luca Schneider nach zwei hervorragenden Sätzen das Spiel leider nicht nach Hause bringen und gaben es 2:3 ab.

Im vorderen Paarkreuz kam es nun zum ersten heißen Tanz der Ex-Kollegen, Ronny Zwick auf Wirgeser Seite und Jan Limbach auf Seite des SV Windhagen. Nach einem hart umkämpften ersten Satz konnte Ronny Zwick den ehemaligen Kollegen unnachahmlich dominieren und auch einen 3:0-Sieg sichern. Dominic Stendebach kam nun gegen den zweiten Altbekannten Niclas Ott zum Einsatz. Trotz zweier großartiger erster Sätze stand es 0:2 und 8:10. Die zweite Luft von Stendebach brachte diesen bis auf 1:2 und 9:9 heran, aber leider musste er am Ende leider dem zu sicher spielenden Niclas Ott gratulieren. Im mittleren Paarkreuz trumpfte „Altmeister“ Sporcic auf und schlug Daniel Wichmann mit 3:1. Dagegen musste sich Sebastian Tiemann Sebastian Sauer klar geschlagen geben. Im hinteren Paarkreuz mussten nun die Wirgeser versuchen dranzubleiben, damit der Gast nicht enteilte. Maxi Bohn gewann nach großem Kampf und Rückstand gegen Vincent Keßler. Im zweiten Einzel im hinteren Paarkreuz konnte Luca Schneider leider nicht punkten und musste nach knappem Spiel dem Nachwuchstalent Colin Grave gratulieren. In der zweiten Einzelrunde zeigte Ronny Zwick wieder seine ganze Klasse und Routine gegen Niclas Ott, 3:0 hieß es am Ende für den Wirgeser Spitzenspieler. Dominic Stendebach fand leider zu keiner Zeit in die Partie gegen Jan Limbach, zu unorthodox das Spielsystem Limbachs. 0:3 ging das Einzel verloren. In der Mitte war Daniel Sporcic wiederum gefordert gegen Materialspezialist Sauer, Sporcic brillierte über weite Strecken des Einzels und schlug den Favoriten mit 3:1. Die zweite Partie verlor Sebastian Tiemann gegen Daniel Wichmann, es kam, wie es in diesem Krimi kommen musste, es ging in die letztmöglichen Spiele des Abends. Leider hatten dort die zwei Youngsters Schneider und Bohn zweimal das Nachsehen gegenüber den beiden Gästen aus Windhagen, Grave und Keßler. Besonders bitter ist, dass das Abschlussdoppel der beiden Wirgeser Garanten Zwick und Sporcic schon so gut wie gewonnen war.

Auch wenn die große Überraschung am ersten Spieltag gegen den haushohen Meisterschaftskandidaten aus Windhagen ausblieb, zeigte Wirges starken Kampfgeist und machte den rund 50 Zuschauern Lust auf die beginnende Saison.

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Ich schäme mich

Andrea Volk:
Guten Tag, hier ist Andrea Volk selbst. Wir kennen das: hinterher fällt einem ein, was man hätte sagen können. Und dann erzählt man es seinem Badezimmerspiegel oder verschickt orthographisch und inhaltlich fragwürdige mails an Künstlerin, Veranstalter und Presse. Zudem beleidigt die Dame das bunt gemischte Publikum, Jung und Alt, die - wie so oft bei Comedy - durchgehend gelacht haben. Tatsächlich ziehe ich Männlein, Weiblein und auch mich selbst durch den Kakao. Und sage zu dick und alt: "Wir sind alle schön. Nur nicht mehr von so nah." Die Nummer, die die Dame anspricht, wendet sich ausdrücklich gegen religiösen Extremismus aus feministischer Sicht. Ich sage explizit vorher, dass alle Götter und alle Hautfarben gleich sind. Seit der Aufklärung dürfen wir uns über religiösen Wahn lustig machen. Der Rest ist Geschmackssache. Bleiben Sie fröhlich! Ihre Andrea Volk
Reiner Bermel:
Auf der Kleinkunstbühne Bootshaus fand eine tolle kulturelle Veranstaltung mit Andrea Volk statt. Bei politischem Kabarett werden schon mal Religionen, Männer und Frauen auf die "Schippe" genommen und das ist auch gut so, sonst wäre es keine Satire. Allerdings dabei von Rassismus zu sprechen, ist weit her geholt und entbehrt jeder Grundlage. Frau Volk ist eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die ihr Programm schon seit vielen Jahren auf Deutschlands Bühnen zum Besten gibt und, soweit mir bekannt ist, vom Verfassungsschutz nicht überwacht wird. Irgendwie sind Ihre Ausführungen befremdlich und für mich nicht nachvollziehbar. Schauen Sie sich mal die Programme von Mario Barth oder Michael Mittermaier an, da geht die Post ganz anders ab. Es kommt mir so vor, dass Sie, was Satire und politisches Kabarett betrifft, nicht auf dem Stand der Dinge sind. Die Zugabe-Rufe bezogen sich am Ende auf das Programm insgesamt und nicht auf einzelne Passagen. Also, schön bei der Wahrheit bleiben.
frank exius:
prima aktion. wuenschen nachhaltigen erfolg esoners fuer die kinder frank exius und cristina augello
Jean Seligmann:
Verzicht auf Straßenumbenennungen sind ein Bekenntnis zur Geschichte und nicht deren Negierung!
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