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EHC „Die Bären“ 2016

Hinten stabil, vorne eiskalt: Bären erspielen sich Matchball

Hinten stabil, vorne eiskalt: Bären erspielen sich Matchball

Justin Schrörs fehlten elf Sekunden zum Shutout. Der Neuwieder Keeper war ein großartiger Rückhalt in Herford. Foto: privat

02.03.2020 - 08:46

Neuwied/Herford. Der EHC „Die Bären“ 2016 ist noch ein Sieg vom Finale der Eishockey-Regionalliga West entfernt. Nach dem bereits am Freitagabend in eigener Halle verdienten 4:2-Sieg über den Herforder EV setzten die Neuwieder nun in Herford ein noch größeres Ausrufezeichen. Mit 5:1 behielt der EHC in Ostwestfalen die Oberhand und erspielte sich für den dritten Vergleich am Freitag - dann wieder auf heimischem Eis - bereits den ersten Matchball. Dreimal in Folge endete eine Saison für die Neuwieder in Herford, diesmal verließ der Bären-Tross die Halle bei ganz anderer Laune. Normalerweise ist die enge, kompakte Eissporthalle „Im Kleinen Felde“ eine Festung, in der die HEV-Fans ihr Team schon zu so manchem Erfolg und auch zwei Meistertiteln gepusht haben. Aber diesmal herrschte zeitig Stille unter den Drachen-Anhängern. Nach dem 0:1 durch Jeff Smith (2.) wurde es leise, nach dem 0:2 durch Schahab Aminikia (15.) noch leiser. „Herford hat heute keinen Stich gemacht“, stellte EHC-Manager Carsten Billigmann fest. Trainer Leos Sulak führte die Überlegenheit auf eine „sehr gute Defensivarbeit“ und ein „geduldiges Warten auf Torchancen“ zurück. Nach zwei Nachschusstoren im ersten Abschnitt bauten Sam Aulie (22.) und erneut Smith (28.) das Ergebnis mit Alleingängen aus. Kevin Wilson und Maik Klingsporn schickten die beiden treffsicheren Imports mit großartigen Vorlagen auf die Reise. Wilson profitierte zudem in der 34. Minute von einem Fehler des Herforder Schlussmanns Kieren Vogel – 0:5. Die Bären hatten die Drachen im Sack, weil Schlussmann Justin Schrörs die Möglichkeiten, die sich dem Meister der vergangenen beiden Spielzeiten boten, gekonnt entschärfte, sie konzentriert die Ordnung behielten, das Spiel überlegt aufbauten und mit körperlicher Präsenz ihre Unnachgiebigkeit ausstrahlten. Ein feines Gespür für die Playoff-Eishockey ausmachende gesunde Härte bewiesen dabei die souveränen Schiedsrichter Svenja Strohmenger und Sebastian Licau, die mit sechs Strafminuten auf beiden Seiten auskamen. Den einzigen kleinen Schönheitsfehler für Neuwied gab es elf Sekunden vor der Schlusssirene. In Überzahl markierte HEV-Kanadier Guillaume Naud den Ehrentreffer für die Rot-Weißen. „Schade für Justin, der einen Shutout verdient gehabt hätte“, so Manager Billigmann. Aber das spielte schon auf der Heimfahrt keine Rolle mehr. Denn: Nur ein Gegentor in Herford kassierte in dieser Saison noch keine andere Mannschaft. Herford: Vogel (Allendorf) – Hilgenberg, Brinkmann, Martin, Droick, Naud, Gehring – Staudt, Bohle, Unger, Schürstedt, Hutt, Chmelkov, Weikamp, Rempel, Häufler, Berezovskij.

Neuwied: Schrörs (Köllejan) – Pering, Hellmann, D. Schlicht, Klingsporn, Morys, Neumann, Scharfenort – Fröhlich, Asbach, Wilson, Litvinov, Müller, Aminikia, Herz, Wasser, Smith, Etzel, Aulie.

Schiedsrichter: Svenja Strohmenger/Sebastian Licau.

Zuschauer: 678.

Strafminuten: 6:6.

Tore: 0:1 Jeff Smith (Klingsporn) 2‘, 0:2 Schahab Aminikia (Wasser, Fröhlich) 15‘, 0:3 Sam Aulie (D. Schlicht, Wilson) 22‘, 0:4 Jeff Smith (Wilson, Klingsporn) 28‘, 0:5 Kevin Wilson (Klingsporn, Pering) 34‘, 1:5 Guillaume Naud (Martin, Hutt) 60‘.

Pressemitteilung des EHC „Die Bären“ 2016

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Kommentare
Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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