Lokalsport | 18.06.2018

DLRG Vallendar

IRONMAN 70.3 Kraichgau erfolgreich gemeistert

Der Tag in der Region Kraichgau war für die Athleten erfolgreich. Privat

Vallendar. Die Region Kraichgau im Südwesten Deutschlands ist als Triathlon Hochburg bekannt. Das Land der tausend Hügel bietet alles für einen Ironman. Eine schöne Landschaft und anspruchsvolle Strecken. Tausende Zuschauer entlang der Strecken machten den Sparkassen IRONMAN 70.3 Kraichgau daher zu einer großartigen Erfahrung für jeden Athleten.

Die Mitteldistanz besteht aus einer Schwimmstrecke über 1,9 Kilometer, einer mit circa 1000 hm anspruchsvollen, profilierten Radetappe über 90 Kilometer und einem Halbmarathon über 21,1 Kilometer, die direkt hintereinander ausgetragen werden. In Summe sind dies dann 113 Kilometer, die umgerechnet in Meilen 70,3 beträgt, was zur Namensgebung der Veranstaltung führte. Ein insgesamt heißer Tag sollte ohnehin den einen oder anderen Schweißtropfen mehr kosten. Das Schwimmen über 1,9 Kilometer fand im Freizeitzentrum Hardtsee statt. Die erste Disziplin, das Schwimmen wurde in einem sog. Rolling Start durchgeführt. Hier starten alle vier Sekunden vier Athleten auf einen Ein-Runden-Kurs durch den 24 Grad warmen Hardtsee. Hunderte begeisterte Zuschauer jubelten den Athleten beim Schwimmstart zu. Eine einmalige Atmosphäre. Die sich anschließende Radstrecke über 90 Kilometer war sehr variabel. Schnell wurde den Sportlern klar, warum es Land der tausend Hügel heißt. Kaum eine Passage, auf der es mal flach durch die wunderschöne Landschaft ging. Es gab eine Vielzahl von schnellen Passagen, sowie viele kleine Anstiege. Ein Höhepunkt war der große Anstieg auf den Schindelberg, wo die Athleten einen fantastischen Blick über den ganzen Kraichgau hatten. Im Anschluss hieran mussten die Athleten eine Drei-Runden-Laufstrecke über insgesamt 21,1 Kilometer absolvieren. Tausende von Zuschauern jubelten permanent während des Laufes.

Auch diese Strecke war nicht ganz einfach. Auf den drei Runden mussten jeweils 40 Hm bewältigt werden, was unter normalen Umständen sicherlich kein Problem darstellt, ist aber nach der Vorbelastung durch Schwimmen und Rad fahren schon eine größere Aufgabe. Zumal das Laufen in der Mittagshitze bei 33 Grad und ohne größeren Schatten bewältigt werden musste. Das Highlight war auf jeden Fall der Zielbereich, an dem die Athleten zweimal vorbeikamen, bevor sie schließlich über die Ziellinie liefen. Die DLRG Vallendar sowie der SV Weitersburg war mit vier Athleten bei dieser Veranstaltung vertreten. Eike Becher benötigte für alle drei Distanzen inklusive Wechselzeit 4:41:07 Stunden, Otto Ströbel, bei seiner Premiere über die Mitteldistanz durfte sich über eine Zeit von 5:32 Stunden freuen.

Nach 6:08:25 Stunden war auch für den „alten Hasen“ Rainer Bomm das Rennen beendet. Einen beachtlichen ersten Triathlon hatte Uwe Daleki, der als Ultramarathonläufer eher auf den Marathonstrecken zu Hause ist und eine gute Vorstellung als Triathlet feierte.

Nach 6:17:16 Stunden ist auch für ihn ein erfolgreicher Tag im Kraichgau zu Ende gegangen. Alle vier freuten sich im Ziel über einen guten Wettkampf und die zahlreichen Zuschauer, die den Tag zu einem Triathlonerlebnis machten.

Alle Athleten freuten sich im Ziel über den guten Wettkampf.

Alle Athleten freuten sich im Ziel über den guten Wettkampf.

Der Tag in der Region Kraichgau war für die Athleten erfolgreich. Fotos: Privat

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