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Jungdamen des TV Kruft beim Großturnier in Spanien

Internationales Flair bei der Copa Maresme

Internationales Flair bei der Copa Maresme

Eine wunderschöne Woche verbrachten die Krufter Damen an der Costa Brava.Foto: privat

17.04.2018 - 14:35

Kruft. Vor Kurzem war die Freude bei den Jungdamen des TV Kruft groß, da sie als kombinierte Mannschaft am 27. Großturnier der Copa Maresme 2018 teilnehmen wollten. Viel Zeit blieb entsprechend nicht, denn es stand eine 16-stündige Busreise mit dem Ziel Malgrat de Mar an der spanischen Costa Brava auf dem Plan. In dem wunderschönen Küstenlandstrich veranstaltete der europaweit renommierteste Jugendsportreisen-Veranstalter Komm-Mit in den Orten der Region ein internationales Jugend- und Damenfußballturnier. In insgesamt acht Altersklassen trafen etwa 160 Mannschaften aufeinander. Gerade die internationalen Vergleiche zeigten hier den besonderen Reiz. So konnten unter anderem neben vielen deutschen Mannschaften auch Teams aus England, Belgien, der Schweiz, Rumänien, aber auch mehrere israelische Mannschaften bei einer farbenfrohen Eröffnungsfeier begrüßt werden. Die weiteste Anreise musste wohl der männlichen D-Jugend des FC Rostov zugeschrieben werden, ein Vertreter aus Russland.


Hervorragende Sportanlagen


Das internationale Flair wurde getragen von hervorragenden Sportanlagen, die Spiele wurden allesamt auf Kunstrasenplätzen mit angrenzenden Tribünen ausgetragen; Sportanlagen, die in vergleichsweise kleinen Ortschaften doch schon Oberliga-Qualität darstellten. Fast schon professionell auch der Ablauf der Turnierwoche. In vielen Bustransfers wurden die Mannschaften von den Hotels zu den Spielorten gefahren und zeitnah wieder zurückbefördert. Als Spielorte standen in diesem Jahr unter anderem die bei Spanientouristen bekannten Badeorte Blanes, Pineda de Mar, Calella und Santa Susanna zur Verfügung. Die Zweite Damenmannschaft des TV Kruft, sie wurde durch einige ältere Spielerinnen der weiblichen B-Jugend ergänzt, musste sich leider im ersten Gruppenspiel dem spanischen Vertreter PBB La Roca mit 0:2 geschlagen geben. Die Spanierinnen zeigten in der Partie einen schnellen Kombinationsfußball, der ihnen im Nachgang auch den Gruppensieg bescheren sollte. Als weitere Spielgegner konnten sich die Damen des TV Kruft, selbst aktuell Spitzenreiter in der Kreisliga, schon mal mit den klassenhöheren Mannschaften der FSG Fauerbach und des Post-Sportvereins München messen. Beide Mannschaften zeigten sich eingespielter als die kombinierte Mannschaft des TV Kruft. Ein Klassenunterschied konnte allerdings nicht festgestellt werden. Die FSG aus Fauerbach konnte sich mit dem erspielten 0:0 Unentschieden noch anfreunden, für die Krufter Damen boten sich kurz vor Schluss der zweimal 20 Minuten Spielzeit noch zwei sehr gute Einschussmöglichkeiten durch Wiebke Titz und Anna Bartz, die jedoch nicht genutzt wurden.


Dritter Gruppenplatz


So musste das letzte Gruppenspiel gegen eine starke Mannschaft des PSV München Klarheit um den Einzug in die Finalrunde bringen. Die Münchner Damen konnten frühzeitig aus stark abseitsverdächtiger Position in Führung gehen, hier war der polnische Schiedsrichter nicht richtig im Bilde. Allerdings tat dies dem Spiel keinen Abbruch. Im Anschluss spielten die Krufter Damen fast ausschließlich in der Hälfte des Gegners und drängten auf den Ausgleich. Da die Münchener Damen ihr Wechselkontingent erschöpft hatten und verletzungsbedingt nur mit zehn Spielerinnen weiterspielen konnten, wurde auch auf Krufter Seite die Anzahl der Spieler angepasst. Das Ergebnis im Sport ist ein Ding, die Fairness sollte dabei Bestand haben.

Leider kamen die Krufter Damen auch beim Spiel zehn gegen zehn nicht mehr zu dem mehr als verdienten Ausgleich und mussten sich damit mit dem dritten Gruppenplatz begnügen. Sportlich gesehen konnte die junge Kurfter Damenmannschaft durchaus mit den Spielen zufrieden sein.


Mannschaft zeigte großen Teamgeist


Begeistert waren die Betreuer der Krufter Damen über den außerordentlichen Teamgeist und den Gesamtauftritt ihrer Schützlinge. Ob bei traumhaft schönem Wetter und Strandspielen, ob bei sportlichen Aktivitäten oder der Abendgestaltung, die Krufter Damen präsentierten sich als homogenes und sehr humorvolles Team, dessen Teamgeist auch von anderen Mannschaften positiv aufgenommen wurde. Abgerundet wurde die Woche mit einer ausgiebigen Stadtrundfahrt durch die zweitgrößte spanische Metropole Barcelona mit anschließender Shoppingtour. Viel zu schnell verflog die Woche, und es hieß wieder Abschied nehmen, doch schon beim Packen waren sich alle einig: Auf Wiedersehen Copa Maresme 2019!

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Kommentare
juergen mueller:
Einblicke?Man ist begeistert von einer Technik,von der man keine Ahnung hat,weiß nicht,was SCR/AdBlue überhaupt bedeutet,dürfte sich auch nicht über Vor- u.Nachteile schlau gemacht haben u.bewertet dies noch damit,dass man auf einem guten Weg für die Umwelt sei.Es interessiert nicht,dass der entscheidende Parameter im SCR-Prozess die richtig dosierte Menge AdBlue (Trägermittel) u.die daraus gebildete NH3(Ammoniak)Konzentration ist.Wird mehr AdBlue bereitgestellt,kommt es zum sogen.NH3-Schlupf,es kommt zu einer Ammoniakgeruchsbelästigung.NH3 ist "giftig" u.führt bei höherer Konzentration zu Verätzungen von Auge,Atemwege u.Haut.Interessant auch,was das Rundumpaket einer Nachrüstung für 41 Busse umfasst u.kostet,bevor man sich über eine Abgasentgiftung freuen kann (oder auch nicht).Wahrheit kann teuer werden.Sich in der Frage UMWELT so zu verhalten zeugt von Interessenlosigkeit u.ist mehr als oberflächlich - unter dieser Voraussetzung ist der Bus noch das Beste auf dem Foto.
Uwe Klasen :
"Einsparmöglichkeiten für Seniorenhaushalte" ---- Die politisch Verantwortlichen und ihre unsoziale Entscheidungen die eher Klientel und Lobbyismus gesteuert wirken, diese Leute sollten die horrenden Steuern und Abgaben senken, dann hätten alle mehr Netto vom Brutto!
Uwe Klasen :
Nun ja, für diejenigen, die in dieser Gesellschaft gut Verdienen, lohnt sich der sogenannte Öko-Landbau (wie Herr Mueller richtigerweise bereits klarstellte)! Sie können sich die teuren Lebensmittel leisten. Leider wird es aber aber durch den sogenannten Ökolandbau für die in Zukunft zu erwartenden 10 Milliarden Menschen nicht genügend Lebensmittel geben. Die in Deutschland verpönte Grüne Gentechnik hilft dort schon heute weiter und nur diese kann für Milliarden von Menschen genügend Lebensmittel bereit stellen, nicht diese Öko Lifestyle-Produkte für einige wenige!
juergen mueller:
Das mit dem "auf was stolz zu sein" bedeutet noch lange nicht,dass hier alles positiv zu sehen ist,vor allem (Alarm),wenn die Politik der Meinung ist,etwas für gut zu befinden.Der ÖKO-Anbau hat eben nicht nur Gutes zu verzeichnen.Die ökologische Landwirtschaft verzichtet angeblich "weitgehend" auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln u.Mineraldünger (so sollte es sein - besser wäre noch,ganz darauf zu verzichten).Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren ihre Nährstoffe von "konventionellen" Betrieben,wie konventionelle Betriebe auch.In der ökologischen Landwirtschaft sind "Kupfer u.Schwefel" zugelassen.KUPFER weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf,besitzt die Wassergefährdungsklasse 2,ist "sehr giftig",hat in Gewässern (Grundwasser) längerfristig schädliche Wirkungen wie auch gesundheitliche beim Menschen (z.B.Leberschäden).Auch darauf kann Frau Höfken stolz sein,weil sie es nicht für erwähnenswert hält.
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