Neuigkeiten von der LG Rhein-Wied

Junk sprintet zum Hausrekord

03.08.2020 - 11:44

Neuwied. Zusätzlicher mentaler Kick für Sophia Junk in der Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft in Braunschweig: Bei der Sparkassen Gala in Regensburg zeigte die Sprinterin der LG Rhein-Wied eine Woche nach ihrem Start in die kurze Freiluft-Saison in Wetzlar, dass es an Verfassung und Formaufbau kaum etwas auszusetzen gibt. Mit zwei persönlichen Bestzeiten über 100 Meter setzte die 21-Jährige in Bayern Duftmarken.

Schnelle Konkurrentinnen auf den Nebenbahnen, dazu Wind von hinten und ein rechtzeitig zum Startschuss aufreißender Himmel – in Regensburg deuteten bereits sämtliche Vorzeichen auf schnelle Zeiten hin. Sophia Junk nutzte die Gunst der Stunde und machte mit ihren schnellen Sprints deutlich, wie es um die Verfassung bestellt ist. Schon im Vorlauf absolvierte sie die 100 Meter in 11,44 Sekunden (1,8 Meter pro Sekunde Rückenwind) so schnell wie noch nie zuvor in einem Wettkampf. Dieser Hausrekord (Junk: „Ich bin hinten heraus gut in den fliegenden Lauf gekommen“) hatte nur gut eine Stunde Bestand, denn im A-Finale steigerte sie sich noch einmal um zwei Hundertstelsekunden (1,3 Meter pro Sekunde Rückenwind) auf 11,42 Sekunden, was ihr im erlesenen Teilnehmerfeld Rang vier hinter den beiden EM-Dritten mit der Staffel von 2018 Rebekka Haase (11,11) und Lisa Marie Kwayie (11,19) sowie Amelie-Sophie Lederer (11,29) einbrachte und obendrein Rang zwölf in der europäischen Jahresbestenliste. „Gemeinsam mit meinem Trainer Martin Schmitz bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Wettkämpfe das beste Training sind. Deshalb habe mich entschieden, das 100-Meter-Finale zu bestreiten anstatt mich für die 200 Meter zu schonen“, erzählt die Rhein-Wiederin. Die Zeit zeigt, dass die Entscheidung richtig war. Über 200 Meter - diesmal mit Gegenwind - positionierte sie sich ebenfalls als Vierte in 23,48 Sekunden. „Es war ein guter Trainingslauf, in dem ich das Gefühl hatte, die Fehler aus Wetzlar abgestellt zu haben“, so die 21-Jährige. Es gewann Lisa Marie Kwayie (23,24) vor Jessica-Bianca Wessolly (23,36) und Amelie-Sophie Lederer (23,43). „Ich bin super zufrieden, denke aber auch, dass ich noch schnellere Zeiten in den Beinen habe“, traut sich Sophia Junk in den nächsten Wochen weitere Leistungen zu.

Roger Gurski qualifizierte sich im 100-Meter-Vorlauf an der Seite von Julian Reus in 10,48 Sekunden fürs A-Finale, in dem er sich auf 10,42 Sekunden und Rang fünf steigerte. Ganz vorn gab der europäische Jahresbeste der deutschen Konkurrenz das Nachsehen: Silvan Wicki aus der Schweiz gewann in 10,19 Sekunden vor Julian Reus und Michael Pohl.


Lena Kuppert distanziert die Älteren


Beim Burgmeeting im hessischen Königstein stellten sich drei U16-Sprinter des Jahrgangs 2006 über 100 Meter. Das bemerkenswerteste Ergebnis war Lena Kuppert vorbehalten, die nach 13,30 Sekunden das Ziel erreichte, somit sogar schneller lief als drei 2005er-Athletinnen und die Jahrgangs-übergreifende U16-Wertung für sich entschied. Für ihren Bruder Leon blieb die Uhr nach 12,90 Sekunden stehen (Platz 6) und Alicia Rivera wurde in 14,03 Sekunden Dritte der W14 und U16-Vierte.


Kirstges vor Kirstges in Trier


Pascal Kirstges hat beim SWT-Abendsportfest im Trierer Moselstadion über seine Spezialdisziplin 100 Meter in beiden Serien den ersten Platz belegt. Der 23-jährige Sprinter der LG Rhein-Wied blieb als einziger unter elf Sekunden, und das in beiden Durchgängen, zwischen denen eine 45-minütige Pause lag. Nach 10,96 Sekunden im ersten Lauf legte Kirstges genauso wie bereits beim Deichmeeting im zweiten noch einmal zu und verbesserte sich auf 10,81 Sekunden. Dabei spielte ihm auch der Wind in die Karten. Blies dieser zunächst doch recht stark von vorn (1,9 Meter pro Sekunde), so kam er später mit minimaler Unterstützung aus der Leichtathletik-freundlichen Richtung (0,2 Meter pro Sekunde). In den Endergebnissen stand der Name Kirstges auf den ersten beiden Plätzen, denn hinter Pascal lief jeweils sein Bruder Marcel ein (11,14 und 11,08). Florian Weiß lief die 1500 Meter und belegte in der Altersklasse U20 in 4:14,91 Minuten Rang drei hinter zwei Athleten des älteren 2001er-Jahrgangs. David Conze, der ursprünglich über 800 Meter gemeldet hatte, verzichtete auf einen Start.


Macamo und Thiessen springen am weitesten


Zum zweiten Mal innerhalb einer halben Woche war das Neuwieder Rhein-Wied-Stadion Schauplatz eines Leichtathletik-Meetings. Nach dem Vierkampf im Rahmen des Deichmeetings stand nun der „Sandkasten“ im Mittelpunkt. Elf Teilnehmer, neun davon aus Reihen der LG Rhein-Wied, überprüften ihre Verfassung im Weitsprung. Bei den Frauen setzte sich zunächst Mehrkampf-Spezialistin Maren Wilms mit 5,74 Metern an die Spitze. Die Konkurrenz biss sich danach an dieser Weite aus dem ersten Durchgang die Zähne aus. Mit Ausnahme von Jana Thiessen: Mit ihrem dritten Versuch und 0,5 Metern pro Sekunde Rückenwind verbesserte sie die Spitzenweite auf 5,86 Meter und gewann.

Das beste Männer-Ergebnis erzielte Gilo Rainer Macamo. 6,91 Meter zeigte das Maßband nach seinem vierten Sprung. Pascal Kirstges rückte ihm abschließend noch einmal auf die Pelle, aber mit 6,79 Metern reichte es nicht ganz, um an der Spitze noch eine Veränderung herbeizuführen.

Pressemitteilung der

LG Rhein-Wied

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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