Lokalsport | 24.06.2019

Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell begann mit der Vorbereitung auf die neue Saison 2019/2020

Kodai Stalph hat das Motto ausgegeben: Spaß, Geschlossenheit und Ehrgeiz

Nach dem Weggang von Joachim Akwapay zum Ahrweiler BC sucht der Sportliche Leiter Frank Schmitz weiter nach einem Knipser

Sie alle sind guter Dinge (von links): Trainer Kodai Stalph, die drei Neuzugänge Philipp Franzen, Robin Rohr und Takahiro Hidaka sowie Co-Trainer Bernd Pauly.Fotos: SK

Mendig. S wie Spaß, G wie Geschlossenheit und E wie Ehrgeiz: Dieses Motto hat der neue Spielertrainer Kodai Stalph für die SGE, sprich der SG Eintracht Mendig/Bell, vor der neuen Saison 2019/2020 in der Fußball-Rheinlandliga ausgegeben. Am Montag der vergangenen Woche nahm die Mannschaft die Vorbereitung auf. Zum Auftakt hatten Stalph und Co-Trainer Bernd Pauly in einer Power-Point-Präsentation ihre Spielphilosophie vorgestellt.

Vier Einheiten standen in der vergangenen Woche auf dem Programm, sie endete mit einem Miniturnier in Müllenbach, das nach zwei 2:0-Siegen über die SG 2000 Mülheim-Kärlich und den SV Masburg sowie einer 1:4-Niederlage gegen Gastgeber SG Vordereifel (bei einer Spielzeit von jeweils 30 Minuten) mit dem zweiten Platz endete. Auch in dieser Woche wird wieder richtig Gas gegeben, garniert mit zwei sehr interessanten Freundschaftsspielen: Am Mittwoch, 26. Juni, 19:30 Uhr, trifft der Rheinlandligist auf dem Kunstrasenplatz in Wanderath auf Regionalliga-Aufsteiger TuS Rot-Weiß Koblenz, am Sonntag, 30. Juni, 14:30 Uhr, erwarten die Vulkanstädter auf dem heimischen Kunstrasenplatz an der Brauerstraße die A-Jugend von Viktoria Köln mit Trainer Jürgen Kohler (Weltmeister von 1990), der das Team mittlerweile in die Bundesliga geführt hat. Danach lässt Stalph eine einwöchige Pause einlegen. Bei der ersten Übungseinheit tummelten sich 23 Akteure inklusive einiger A-Jugend-Spieler auf dem Gelände unterhalb der Brauerei, darunter mit Robin Rohr (Neuzugang von den Sportfreunden Eisbachtal) allerdings nur ein Torhüter. Jonas Horn, bereits nach der Winterpause von der SG 2000 Mülheim-Kärlich zur Eintracht gestoßen, und Jan Heinemann, die bisherige Nummer eins zwischen den Pfosten, fehlten urlaubsbedingt. André Friedrich, der Vierte im Bunde, wird sich möglicherweise noch Bezirksliga-Absteiger TuS Fortuna Kottenheim anschließen. Neben Kapitän Florian Schlich, der wegen einer Grippe passen musste, und Leistungsträger Björn Gilles (Urlaub) fehlte vom erweiterten Stammkader nur noch Magomed Ibragimov (beruflich verhindert), der in der neuen Spielzeit wieder voll angreifen will. Das wollen auch Neuzugang Philipp Franzen (TuS Fortuna Kottenheim) und der 25-jährige Japaner Takahiro Hidaka, die Verpflichtung des zentralen Mittelfeldspielers ist allerdings noch nicht ganz in trockenen Tüchern.

Nicht mehr dabei waren die Brüder Jeset und Joachim Akwapay sowie Allrounder Philipp Geisen, der seine Karriere (erst einmal) beendet hat. Der lange verletzte Jeset Akwapay wechselte zum Ligakonkurrenten SG 99 Andernach, Joachim Akwapay schloss sich dem Ahrweiler BC an und wird im Sturm eine große Lücke hinterlassen.

„Das ist unsere größte Baustelle“, räumte Frank Schmitz, neben Bernd Brück einer der beiden Sportlichen Leiter, ein. „Die Neuner-Position treibt uns schon noch einige Sorgenfalten auf die Stirn. Wir brauchen einen Knipser, der vor dem Tor präsent ist. Chancen haben wir in jedem Spiel genug. Aber Knipser kosten viel Geld.“ Vom neuen Trainer, der auch 2019/2020 in der Innenverteidigung seinen Job erledigen wird, schwärmte der Vorsitzende der SG Eintracht Mendig/Bell in den höchsten Tönen.

„Er ist ein Fußball-Fachmann, bei ihm hat alles Hand und Fuß“, lobte Harald Heinemann den B-Lizenz-Inhaber. „Kodai lebt Fußball und ist professionell vorbereitet. Er weiß genau, was er will. Jeder weiß aber auch, dass gewisse Regeln einzuhalten sind. Mit Bernd an der Seitenlinie haben wir zudem einen loyalen Typ, der immer hinter ihm steht. Wir als Verein wollen frühzeitig den Klassenverbleib sichern und dann schauen, wohin der Weg führt. Vielleicht wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz.“

Das gehört sich so: Neuzugang Philipp Franzen sammelt die Leibchen von Lars Bohm (links) und Marcel Berg (Mitte) ein.

Das gehört sich so: Neuzugang Philipp Franzen sammelt die Leibchen von Lars Bohm (links) und Marcel Berg (Mitte) ein.

Klare Anweisungen: Co-Trainer Bernd Pauly erklärt Mustafa Madanoglu, was er zu tun hat.

Klare Anweisungen: Co-Trainer Bernd Pauly erklärt Mustafa Madanoglu, was er zu tun hat.

Der neue Mann auf der Kommandobrücke, Kodai Stalph, will in der neuen Saison als Spielertrainer fungieren.

Der neue Mann auf der Kommandobrücke, Kodai Stalph, will in der neuen Saison als Spielertrainer fungieren.

Sie alle sind guter Dinge (von links): Trainer Kodai Stalph, die drei Neuzugänge Philipp Franzen, Robin Rohr und Takahiro Hidaka sowie Co-Trainer Bernd Pauly.Fotos: SK

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0399#
Dillemarkt 2. Anzeige
Kleinanzeige Containerdienst
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0399#
Stellenanzeige Bauleitung / Kalkulation / Projektleitung / Verkauf
Blaulichtfest in Grafschaft-Ringen, 11. – 12.07.26
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
schmusen mit Pflegemama
1511

Mayen. Sultan kam bereits im Februar 2026 in unser Tierheim, nachdem er in Mendig umherstreunte und sich niemand für den stattlichen weißen Kater verantwortlich fühlte. Damals war Sultan unkastriert, nicht gekennzeichnet und hatte eine schlimme Augenentzündung, die auf seine nicht behandelten Rolllider zurückzuführen war.

Von Tierschutzverein Mayen U.U. e.V. Frau Sybill Limba aus Mayen

Weiterlesen

Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1371

Auch an weiteren Stellen wird intensiv an der Infrastruktur gearbeitet

07.07.: Wiederaufbau in Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für ein Jahr gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Ende Juli ist die Verbindung zwischen der St.-Pius-Straße und der Eifelstraße im Stadtteil Bachem vollständig für den Verkehr gesperrt. Dort werden derzeit die Anschlussarbeiten der neuen Bachemer Brücke an die angrenzenden Straßen durchgeführt. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um die künftige Verkehrsführung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Weiterlesen

Die Ahr in Bad Neuenahr am Morgen nach der Flut.  Foto: ROB
815

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem in der Ahrflut 135 Menschen im Alter von 4 Monaten bis 97 Jahren ums Leben kamen. Über 700 Personen wurden verletzt. Gar nicht zu reden von den Schicksalen und Tragödien, die bis heute auf die Ahrflut zurückzuführen sind (z. B. Suizide, über die keiner berichtet).

Weiterlesen