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Bären bieten Oberligist Herne 40 Minuten lang Paroli

Kräfteverhältnis vorübergehend auf den Kopf gestellt

Kräfteverhältnis vorübergehend
auf den Kopf gestellt

Die Lücke gesehen: EHC-Neuzugang Maximilian Herz überwindet Janek Prillwitz zum zwischenzeitlichen 2:6 aus Neuwieder Sicht im Testspiel gegen den Herner EV. Foto: EHC „Die Bären“

16.09.2019 - 10:02

Neuwied. Da staunte HEV-Schlussmann Lukas Schaffrath nicht schlecht - und mit ihm der Großteil der Zuschauer im Neuwieder Icehouse. Jeff Smith spielt die Scheibe von hinter dem Tor in den Slot, dort steht Maximilian Wasser, schießt und trifft. Der EHC „Die Bären“ 2016 stellt im Vorbereitungsspiel gegen den Herner EV das Kräfteverhältnis auf den Kopf - zumindest vorübergehend.

Die Neuwieder gehen in der zehnten Minute gegen den Oberligisten mit 1:0 in Führung, behalten diese acht Minuten lang, und verlieren am Ende doch erwartungsgemäß. „Wir haben ein richtig gutes erstes Drittel gezeigt, waren gegen deutlich aufdrehende Herner im Mitteldrittel nicht dicht genug am Mann und haben im Schlussabschnitt wieder gut gekämpft“, beschrieb Trainer Carsten Billigmann den Verlauf des ersten Testspiels im Icehouse im Vorfeld der Regionalliga-Saison 2019/20. In Zahlen ausgedrückt sieht Billigmanns Analyse so aus: 1:1 nach 20, 1:6 nach 40 und 2:7 nach 60 Minuten aus Sicht des Regionalligisten gegen den Oberliga-Halbfinalisten von 2018/19.

Wenn Marcus Marsall, Nils Liesegang und Patrick Asselin das Karussell anwerfen, dann wissen sie am Sonntagabend in der Bärenhöhle, warum das Trio aus der zweiten Herner Angriffsreihe in der abgelaufenen Oberliga-Spielzeit auf 206 Scorerpunkte kam. „Wir müssen bei der Bewertung des Ergebnisses betrachten, wer da beim Gegner alles auf dem Eis stand. Das sind Spieler, die uns aufzeigen, wo wir noch zulegen müssen: In der Abstimmung und den Absprachen zwischen Verteidigung und Angriff genauso wie bei den Aufbaupässen“, hat Billigmann erkannt. Vor allem im zweiten Durchgang. Nachdem Dennis Thielsch einen schlechten EHC-Wechsel zum Alleingang und Ausgleich genutzt hatte (18.), erreichten die Gäste nach der Pause Betriebstemperatur. Da ging es zu schnell für die Blau-Weißen. Christoph Ziolkowski (25.), Nils Liesegang (25.), Dennis Palka (33.), Dennis Dietmann (38.) und Max Pietschmann (39.) machten das halbe Dutzend voll. Hatte sich der EHC am Freitag im „Hinspiel“ am Gysenberg in der Anfangsphase seine Schwäche geleistet, wurde einem diesmal die Mitte der Partie zum Verhängnis.

„Trotzdem war es schön, zu sehen, dass das Team danach wieder in die Spur gefunden hat“, sagte Billigmann zum letzten Drittel, in dem Maximilian Herz nach toller Vorlage von Sam Aulie einen Konter über die Fanghand von Rechtsfänger Janek Prillwitz in die Maschen jagte (48.). Prillwitz stand am Freitag noch als Förderlizenzspieler im Tor der Bären, zwei Tage später löste er bei den Nordrhein-Westfalen nach 30 Minuten Lukas Schaffrath ab. Auch bei den Einheimischen teilten sich die Keeper Justin Schrörs und Felix Köllejan die Spielzeit. Ein Gegentor musste Köllejan kurz vor der Schlusssirene auch noch hinnehmen. Christoph Ziolkowski ließ die auf dem Kasten liegende Trinkflasche hüpfen, mit seinem präzisen Schuss unter die Latte. „Schade“, so Billigmann, „dass wir unseren Zuschauern kein besseres Ergebnis präsentieren konnten, aber auch heute hat das Team phasenweise wieder starkes Hockey gespielt.“

Neuwied: Schörs (ab 31. Köllejan) - Hellmann, Apel, Klingsporn, Lehnert, Morys, D. Schlicht, Neumann - Smith, Aulie, Bruns, Etzel, Fröhlich, Asbach, Wilson, S. Schlicht, Litvinov, Herz, Aminikia, Wasser.

Herne: Schaffrath (ab 31. Prillwitz) - Kasten, Ackers, Behrens, Diethmann, T. Ziolkowski, Schmitz, Calabrese - Asselin, Thielsch, Bitomsky, Piskor, Pietschmann, C. Ziolkowski, Liesegang, Alexandrov, Marsall, Schöpf, Palka, Fominych.

Schiedsrichter: Markus Eberl.

Zuschauer: 350.

Strafminuten: 4:4.

Tore: 1:0 Maximilian Wasser (Smith, Fröhlich) 10‘, 1:1 Dennis Thielsch 18‘, 1:2 Christoph Ziolkowski (Palka, Thielsch) 25‘, 1:3 Nils Liesegang (Asselin) 25‘, 1:4 Dennis Palka 33‘, 1:5 Dennis Dietmann (Bitomsky, Thielsch) 38‘, 1:6 Max Pietschmann (Schmitz, Piskor) 39‘, 2:6 Maximilian Herz (Aulie) 48‘, 2:7 Christoph Ziolkowski (Diethmann, Thielsch) 60‘.

Pressemitteilung EHC „Die Bären“

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Kommentare
juergen mueller:
Die SPD ist weder sozial noch bunt. Das letzte Aufbäumen einer Partei, der schon lange nichts mehr einfällt, ausser REDEN. Die deutsche Politik allgemein ist letzten Endes gar nicht bereit, um Besserungen zu bewirken - macht was sie will, verpulvert Millionen an Steuergelder - der Dumme ist der Steuerzahler - drückt sich vor ihren Aufgaben, legt ein Showgehabe an den Tag und zwar kommunal, landes- wie vor allem bundesweit, dass es einen nur noch ankotzt. Wie TV-Philosoph Precht mit Recht sagt:"Wir leben in einer (kranken) Gesellschaft, in der die Eliten das untere Drittel aufgegeben haben". Die Zahl der Menschen, die Gefahr laufen, da weiter herunterzurutschen, ist enorm - Dank einer Politikerkaste, die in erster Linie nur an sich denkt - baut sie Scheiße, wird ohne Konsequenz zurückgetreten.
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Juri Kanzow:
Sie war, trotz anderem Bemühen, nicht echt. Die Gossensprache der Frau Nahles kam unwirklich und gekünstelt herüber - und genau das ist eben nicht das Kennzeichen der echten Gossensprache. Die Frau wollte sich mit der Gossensprache bei den Kleinen Leuten anbiedern. Die aber durchschauten, dass da ein Emporkömmling es in die abgehobene Paukerkommune namens SPD-Führung geschafft hatte und in Wirklichkeit von oben herunter abwimmelte und vernebelte. Den katastrophalen Druck, den die unkontrollierte Einwanderung auf die Kleinen Leute ausübte (ihre bezahlbaren Wohnungen fast weg, ungekannter Konkurrenzkampf um schlecht bezahlte Arbeitsplätze trotz Mindestlohn, Sozialleistungen fast pari für deutsche Malocher und entlegene Einwanderer usw.) hat Frau Nahles konsequent in die rechte Ecke verschoben und das SPD-Desaster damit katalysiert. Der Absturz ins Bodenlose geht für die Partei so lange weiter, wie die genannten Themen auf dem Verbots-Index der Partei stehen.
Wally Karl:
Gott sei Dank!
Horst Daleki :
Ich kenne seit ihrem 17 Lebensjahr sie hat am Ende richtig gemacht leider hat sie meine Wahrung vor den Schmarotzer und Schleimer nicht wahrgenommen.
Uwe Klasen:
In einem Dokument auf der Webseite von AI zeigt diese NGO, dass Objektivität, Wahrheit und Wissenschaftlichkeit für sie keine Rolle spielen, wenn es um Israel geht. Damit ist AI als sogenannte "Menschenrechtsgruppe" gut Aufgehoben unter den Antisemiten dieser Welt!
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