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Fighting Farmers Montabaur verpflichtet Wunschkandidaten

Michael Treber neuer Headcoach der Farmers

Michael Treber neuer
Headcoach der Farmers

Michael Treber ist neuer Headcoach.Foto: privat

08.11.2019 - 15:04

Montabaur. Diese Verpflichtung ist sportliches Ausrufezeichen und starkes Signal für die Zukunft zugleich. Die Fighting Farmers Montabaur haben die Position des Headcoaches neu besetzt und sich die Dienste von Michael Treber gesichert. Der ehemalige Headcoach der Wiesbaden Phantoms und der Jugend-Nationalmannschaft übernimmt das Amt vom bisherigen Headcoach Sebastian Haas, der sich nun, auf eigenen Wunsch, ganz seinen Aufgaben als Sportlicher Leiter des Regionalligisten widmen kann.


Michael Treber soll neue Einflüsse ins Team bringen


„Michael war unser absoluter Wunschkandidat“, sagt Sebastian Haas. „Unser Ziel war es, einen erfahrenen Coach zu verpflichten, der neue Einflüsse nach Montabaur bringen kann. Das ist uns mit Michael Treber absolut gelungen.“ Haas hatte über Jahre den Football der Farmers als Spieler und Trainer maßgeblich geprägt. Sein Name steht für ein extrem hohes Maß an Farmers-Herzblut und ist verbunden mit den sportlichen Erfolgen der zurückliegenden Jahre, in denen man unter anderem den Aufstieg in die GFL2 geschafft hatte. Haas blieb den Westerwäldern auch nach dem Abstieg treu, führte die Geschicke des Vereins als Headcoach und Sportlicher Leiter weiter. Die Suche nach einem Trainernachfolger hatte man im Frühjahr auf Eis gelegt, nachdem man keinen Coach in Aussicht hatte, der zu 100 Prozent in das Profil des Regionalligisten passte. Das Warten hat sich gelohnt, denn mit Treber konnte man die Position nun hochkarätig besetzen. „Ich kenne Michael ja schon sehr lange aus meiner Zeit in Wiesbaden und ich durfte dort fünf Jahre unter ihm als Headcoach sehr erfolgreich Football spielen“, sagt Haas. „Als Michael uns in der vergangenen Saison bei einem Heimspiel besucht hat, ist der aktuelle Kontakt zustande gekommen. Wir haben uns dann nach der Saison mit Michael und allen Verantwortlichen des Vereins getroffen und schnell gemerkt, dass unsere Ausrichtung zu dem passt, was Michael ebenfalls als Ziel sieht. Der Schwerpunkt wird sein, dass wir den Verein gemeinsam weiterentwickeln und nach unseren gemeinsamen Vorstellungen gestalten. Der sportliche Erfolg wird dann entsprechend dazukommen.“

Treber hatte dreizehn Jahre lang die Geschicke der Wiesbaden Phantoms geleitet, den Verein von der Regionalliga bis in die GFL geführt und ihn damit unter den Topvereinen im deutschen Football etabliert. Dies gelang dem ehemaligen Spieler aus Rüsselsheim, ohne das Team mit Importspielern zu verstärken. Im Jahr 2013 wechselte Treber aus beruflichen Gründen für fünf Jahre nach Singapur und verkündete seinen Abschied aus Wiesbaden. „Ich brauche mal eine Pause vom Football und der Football braucht eine Pause von mir“, sagte Treber damals. Sechs Jahre später kehrt er auf die Football-Bühne zurück und übernimmt den Traditionsverein aus dem Westerwald.


Treber freut sich auf die neue Herausforderung


„Ich habe das Coachen einfach vermisst und freue mich auf diese neue Herausforderung bei den Farmers“, sagt Treber. „Ich hatte mehrere Anfragen, aber die Personen und das Konzept in Montabaur haben mich überzeugt. Ich habe dieses Jahr einige Spiele der Farmers gesehen. In dieser Mannschaft steckt riesiges Potenzial. In den Gesprächen mit Sebastian und dem Vorstand habe ich gemerkt, dass hier sehr fähige Leute am Werk sind, mit realistischen Zielen, guten Planungen und einem hohen Maß an Kompetenz. Für mich der richtige Ort, um nachhaltig etwas für die Zukunft aufzubauen.“

Michael Treber verfolgt dabei klare Ziele, für die nahe Zukunft, aber auch für die nächsten Jahre: „Die Trainingsbedingungen werden optimal sein. Für uns gilt es nun, den Trainerstab und den Spielerkader weiter zu ergänzen. Wir werden unser Konzept vorstellen, aufzeigen wo wir hinwollen und dann freuen wir uns über jeden, der sich dafür entscheidet, diesen Weg mit uns zu gehen. Ich sehe bei den Farmers, auch aufgrund der stark wachsenden Jugendabteilung, das Potenzial, mittel- und langfristig eine gesunde, wettbewerbsfähige Mannschaft aufzubauen, die sich fest in der GFL2 etablieren kann. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und werde alles daran setzen, dass in mich gesetzte Vertrauen zurückzuzahlen.“ Kick-off-Meeting der Farmers Senioren am : Samstag, 9. November um 15 Uhr im Green Circle Performance, Mozartstraße 17, 56422 Wirges.

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Kommentare
Siegfried Kowallek:
Da hatten die Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen wegen einer Abwahl des Medienausschussvorsitzenden Joachim Paul von der AfD eine Sondersitzung beantragt, und im Koblenzer Stadtrat wollten die von zwei Ratsmitgliedern der Grünen unterstützten Linken mit dem Antifa-Symbol ein Zeichen gegen Joachim Paul setzen, der ja nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Ratsmitglied ist, weil es im Raum ist, er habe für eine rechtsextreme Zeitschrift geschrieben. Optimal wäre es gewesen, hätte man angesichts dieser ja erlaubten Zeichensetzung die AfD allein aus dem Saal gehen lassen. Aber durch das gemeinsame Vorgehen, mit der AfD die Sitzung zu verlassen, solidarisierten sich die lokalen Vertreter der Landtagsparteien CDU und FDP dem Anschein nach mit Joachim Paul, dessen Abwahl als Medienausschussvorsitzenden beide Landtagsfraktionen andererseits wiederum wünschen. Eine überzeugende und widerspruchsfreie klare Kante ihrer Ratsmitglieder im Hinblick auf den Vorwurf rechtsextremer Betätigung Joachim Pauls lässt sich bei den von der AfD insbesondere nach der Wahl in Thüringen gerne als gleichfalls „bürgerlich“ vereinnahmten Parteien so nicht erkennen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Walter Müller:
Gut zu wissen, dass sich FDP, CDU und freie Wähler in Koblenz im Zweifel eher hinter Faschisten stellen und Sympathie zeigen. Auch unser Grundgesetz ist antifaschistisch geschrieben - aus gutem Grund. Niemand sollte Faschisten verteidigen!
juergen mueller:
Anstatt zu "Reden" und zu klären, was ja sonst auch immer ausgiebig gemacht wird, steht man auf und geht und zwar gemeinschaftlich Fraktion für Fraktion. Und keiner hat den Arsch in der Hose, wenn er eine solche Reaktion als eine der falschen Wahl ansieht, sitzen zu bleiben. Eine Einigung auf der Basis, Antifa-Symbole für die Dauer der Ratssitzung einfach wieder verschwinden zu lassen, wäre m.E. möglich gewesen.
Stefan Knoll:
Es ist nicht zu fassen, was der SWR in seiner Berichterstattung zu Joachim Paul herausgefunden hat. Paul gehört zum rechten Rand der rechten AfD. Dieser desolate rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand mit Joachim Paul hat die Landespartei schon jetzt enorm geschwächt. Ein Joachim Paul als AfD-Landesvorsitzender würde die Landes-AfD ins politische Niemandsland katapultieren. Hoffentlich wählt der Medienausschuß des Landtags Joachim Paul diese Woche als Vorsitzenden ab.
Antje Schulz:
Wieso war eigentlich Joachim Paul von der AfD nicht auf der Stadtratssitzung in Koblenz anwesend? Die Niederlagenserie des Joachim Paul ist schon beeindruckend. Die katastrophalen AfD-Wahlergebnisse in Koblenz, die Niederlage von Paul bei der versuchten Klage gegen die SPD-Landtagsabgeordnete Köbberling, das gescheiterte Burkiniverbot und jetzt die erhärteten Indizien bei den hervorragenden Recherchen des SWR bei der Frage, ob Joachim Paul Autor einer NPD-Zeitschrift war. Und hierbei stellt sich zudem die Frage: Ist Joachim Paul ein Lügner und hat vor dem Medienausschuß des Landtags die Unwahrheit gesagt? Und zwei weitere Fragen stellen sich: Christiane Christiane und Jens Ahnemüller sind wegen Nichtigkeiten mit Parteiausschlußverfahren (PAV) des AfD-Landesvorstands konfrontiert. Zeigt Uwe Junge jetzt auch konsequentes Handeln und belegt Joachim Paul mit einem PAV? Und werden die Mitglieder wirklich Joachim Paul im November zum AfD-Landesvorsitzenden wählen? Das wäre erschreckend.
juergen mueller:
Herr Zwiernik. Was Ihre Partei sich bei dieser Aktion gedacht hat,weiß ich nicht. Vor allem nicht,ob Sie und Ihre Fraktionskollegen/innen darüber informiert sind,dass sich die Antifa-Bewegung mittlerweile anders positioniert hat,nämlich,indem sie sich z.B.antisemitischer Klischees,der Bildersprache aktueller Rechtsextremen und gewaltsamer Aktionsformen bedient und befürwortet. Wenn das von Ihrer Grünen-Partei befürwortet u.akzeptiert wird,sind Sie in der falschen Partei. Bevor man eine solche,m.E. für eine Ratssitzung unpassende Aktion startet (es gibt andere Möglichkeiten) sollte man schon seinen Denkapparat auf "grün" schalten u.nicht auf "rot".
juergen mueller:
Dieses Verhalten angeblicher "Volksvertreter" zeigt nur eines auf:"Nichts ist wichtiger als das eigene Ego in trockene Tücher zu betten und sich in Selbstmitleid zu baden, dass es überhaupt jemand gewagt hat, sie mit einer Aktion zu konfrontieren, mit der sie offensichtlich ganz einfach überfordert waren". Damit haben sich die gewollt überforderten und jeglicher Redekunst beraubten "Abwesenden" keinen Gefallen getan. Die für die Zukunft erdachte Lösung einer Änderung der Geschäftsordnung ist nur das erbärmliche Produkt politischer Hilflosigkeit auf eine Konfrontation mit einer Situation, auf die man nicht vorbereitet, nicht im Vorfeld informiert wurde. Diese Selbstentlarvung war überfällig, da sie aufgezeigt hat, was gewisse Volksvertreter unter einer demokratischen Verantwortung verstehen ... wenn es sie kalt erwischt.
Uwe Klasen:
"Er appellierte an die Fraktionen des Stadtrates sich zu beraten, wie solches Verhalten künftig vermieden werden kann." ---- Das tragen und zeigen solch "Verfassungsfeindlicher" Symbole (hier: Antifa-Devotionalien) ganz einfach Unterlassen!
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