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EHC „Die Bären“ 2016

Professionell und zielstrebig in die Zukunft

Beim ersten Sponsorenforum im Unterwasser-Restaurant „La Mer“ in Neuwied stellte sich der Eishockeyverein vor

Professionell und zielstrebig in die Zukunft

EHC-Vorstand, Spieler, Wirtschaftsbeirat, Jugendabteilung und Management vermittelten den Gästen beim Sponsorenforum einen Rundumblick in Sachen Neuwieder Eishockey.Foto: privat

12.09.2019 - 12:11

Neuwied. Der EHC „Die Bären“ 2016 schaut nach vorn – kurzfristig, mittelfristig, langfristig. Das machte das erste Sponsorenforum im Unterwasser-Restaurant „La Mer“ in Neuwied deutlich, wo der Eishockeyverein aus der Deichstadt Sponsoren, Partnern und Förderern einen intensiven Rundumblick gewährte, welche Philosophie der EHC vertritt, was er vorhat und was hinter den Kulissen passiert. Die Gastgeber um Burkhard Weller, Inhaber des „La Mer“, seit langen Jahren glühender EHC-Anhänger und -Förderer sowie seit kurzer Zeit gemeinsam mit Michael Fergen und Sascha Sommer im Wirtschaftsbeirat des Vereins aktiv, wählten gemeinsam mit dem Vorstand einen klugen Zeitpunkt kurz vor Beginn der Saison 2019/2020 und nach einer Sommerpause, die viele Veränderungen mit sich brachte.

Die Bären haben sich im Vorstand neu und breiter aufgestellt, Grundlagen geschaffen und neue Ideen erarbeitet. „Nur so geht es. Wir setzen im Vorstand genauso wie auf dem Eis auf Teamarbeit. In diesem Team sind unsere ehrenamtlichen Helfer genauso unverzichtbar wie die Fans der Liga und unsere zahlreichen langjährigen, neuen und künftigen Sponsoren“, machten der Vorsitzende Uli Günster und seine Stellvertreterin Michaela Laux deutlich. „Wir wollen uns in unserer neuen Besetzung professionalisieren. Das wird allen zugutekommen: den Fans genauso wie den Sponsoren. Hier sind Leute am Werk, die Eishockey und den Virus EHC voller Leidenschaft leben“, verdeutlichte Sommer. Weller führte weiter aus: „Wir verstehen die Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren als eine Win-win-Situation für alle Seiten. Sponsoring und Partnerschaften zwischen Unternehmen und Vereinen müssen in beide Richtungen verlaufen. Gemeinsam arbeiten wir daran, den Verein für seine Jugend und die erste Mannschaft auf eine wirtschaftlich breite Basis zu stellen, um dauerhaft erfolgreiches Eishockey in Neuwied bieten zu können.“

Somit spannte Weller zugleich den Bogen zum sportlichen Bereich, über den Jugendleiter Holger Pöritzsch sowie Manager (und seit neuestem auch Trainer) Carsten Billigmann referierten. Pöritzsch hat in seiner gut einjährigen Amtszeit beim EHC im Nachwuchsbereich bereits viel bewegt. Die Zahl der Eishockey spielenden Kinder erhöhte sich von 41 auf knapp 60 – Tendenz weiter steigend. „Ich bin hier angetreten mit dem Vorhaben, nach fünf Jahren 120 Kinder auf dem Eis und in allen Altersklassen eine Mannschaft im Spielbetrieb zu haben. Hier befinden wir uns auf einem guten Weg, weil wir den EHC als Ganzes sehen. Jugendarbeit hat die gleiche Bedeutung wie die erste Mannschaft.“

Das wohl einzigartige Projekt, eine komplette Schule – die Hasenfängerschule aus Andernach – zu einem „Eishockey-Casting“ aufs Eis zu bringen, ist inzwischen ebenfalls ein gutes Stück vorangekommen. „Die Jungs und Mädels werden in der nächsten Saison als EHC ihre ersten Turniere bestreiten“, kündigte Pöritzsch an.

An Vorbildern mangelt es ihnen auf dem Neuwieder Eis nicht. Spieler wie Stephan Fröhlich, Jeff Smith oder Justin Schrörs, die einen Ausblick auf die neue Saison in der Regionalliga West und dem Inter-Regio-Cup mit Partien gegen belgische und niederländische gaben, werden zu den wichtigen Leistungsträgern des Teams zählen. „Dass Kapitän Fröhlich seinen Vertrag bei uns jetzt noch einmal um zwei Jahre verlängert hat, zeigt, dass unsere Arbeit bei den Spielern gut ankommt“, so Manager und Trainer Carsten Billigmann, der im Sommer ein Aufgebot zusammenstellte, das sich erneut sehen lassen kann. Torwart Schrörs und US-Torjäger Smith seien nicht nach Neuwied gekommen, um „im fünften Halbfinalspiel gegen Herford zu verlieren“. Dieses Schicksal ereilte den EHC im Frühjahr zum Abschluss einer großartigen Spielzeit.

Immer wieder geisterte das Wort „Oberliga“ durch die La-Mer-Räumlichkeiten. Billigmann dazu: „Die Zukunft wird zeigen, ob diese Liga ein Thema für uns werden kann. Die Jahre in der Oberliga waren auf jeden Fall eine schöne Zeit. Um dort allerdings eine vernünftige Rolle spielen zu können, brauchst du Geld. Viel Geld. Ohne eine deutliche Erweiterung des Vereinsbudgets ist an die Oberliga nicht zu denken. Aber wir sind ja heute hier, um die Zukunft des Vereins vorzubereiten.“ Eine Zukunft, für die eine gute Basis bereits gelegt ist und auf die sich aufbauen lässt.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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