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Fußball-Bezirksliga Mitte, 21. Spieltag

Sascha Engelmeier trifft und vergibt

TuS Fortuna Kottenheim - FC Cosmos Koblenz 2:2 (0:1)

25.03.2019 - 09:48

Kottenheim. Die Hoffnungen auf den Klassenverbleib in der Fußball-Bezirksliga Mitte haben für Aufsteiger TuS Fortuna Kottenheim einen erheblichen Dämpfer bekommen: Im Kellerduell mit dem FC Cosmos Koblenz kam das Schlusslicht vor 90 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Kottenheimer Waldstadion nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus.

Sascha Engelmeier rettete in der ersten Minute der Nachspielzeit zumindest einen Zähler. „Wir alle wussten, dass wir drei Punkte holen mussten, aber einstellungstechnisch haben wir die erste Halbzeit völlig verschlafen“, ärgerte sich Linksverteidiger und Co-Trainer Mario Zäck, der den an Grippe erkrankten Trainer Stefan Mohr vertrat. An der Außenlinie übernahm der verletzte Stürmer Sascha Gräf diese Aufgabe.

Bereits nach sechs Minuten gingen die Gäste in Führung: Eine Hereingabe des starken Nico Kerschbaum drückte Alper Tuna Dogan aus kurzer Distanz über die Linie.

Nur 120 Sekunden später hätten die spielerisch überlegenen Gäste schon auf 2:0 stellen können, doch Hussein Jeha scheiterte an der Latte. Die Gastgeber strahlten im ersten Abschnitt nur einmal so etwas wie Torgefahr aus: Ein Kopfball von Johannes Theisen, zunächst als Stürmer aufgeboten, klatschte an den linken Pfosten (11.).

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte der erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte eingewechselte Deniz Bürü, wiederum nach Vorarbeit von Kerschbaum, auf 0:2 (49.). Danach bauten die Gäste aber mehr und mehr ab, Kottenheim übernahm das Kommando und glaubte wieder an sich. Einen Engelmeier-Freistoß fischte Cosmos-Torhüter Yannik Dreidoppel aus dem Winkel (56.). Sechs Minuten später zeigte der junge Schlussmann seine größte Rettungstat, als er einen Foulelfmeter von TuS-Kapitän Philipp Franzen abwehren konnte. Jan Malte Schröter war zuvor von Gabriel Petrovici von den Beinen geholt worden, Schröter musste verletzungsbedingt sogar ausgewechselt werden. Theisen leitete mit dem 1:2-Anschlusstreffer die Aufholjagd ein (76.). Die Cosmos-Abwehr hatte einen Freistoß von David Schmitz nicht aus der Gefahrenzone befördern können, Theisen brauchte nur noch abzustauben. Dramatisch ging es dann in der Schlussphase zu. Hervé Gilles Loulouga verpasste mit einem Lattentreffer die endgültige Entscheidung (90.), praktisch im Gegenzug köpfte Engelmeier eine gefühlvolle Flanke von Tobias Traubenkraut zum 2:2-Ausgleich ins Netz (90. + 1). Wenige Sekunden vor Ablauf der dreiminütigen Nachspielzeit hätte Engelmeier zum Held werden können, doch allein vor dem Tor versagten ihm nach einem weiteren Schmitz-Freistoß die Nerven.

„Natürlich sind wir jetzt alle enttäuscht, aber wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt weiterhin nur vier Punkte. Durch unsere Steigerung nach der Pause haben wir uns das Unentschieden verdient, mit etwas mehr Glück hätten es sogar drei Zähler werden können“, analysierte Zäck die Partie und richtete den Blick auch gleich wieder nach vorn: „Bei der SG Elztal sah unsere Rechnung eigentlich nur einen Punkt vor, nun müssen wir am Samstag in Gering eben gewinnen.“


Statistik


TuS Fortuna Kottenheim: Bastian Müller, Johannes Prinz, Tobias Traubenkraut, Sascha Engelmeier, Mario Zäck, Jan Malte Schröter (63. Max Weiler-Tersch), Stefan Berresheim, Lukas Moog (71. Lars Assenmacher), Philipp Franzen, David Schmitz, Johannes Theisen.

Schiedsrichter: Niclas Berg (Sohren).

Zuschauer: 90.

Torfolge: 0:1 Alper Tuna Dogan (6.), 0:2 Deniz Bürü (49.), 1:2 Johannes Theisen (76.), 2:2 Sascha Engelmeier (90. + 1).

Besonderheit: Cosmos-Torhüter Yannik Dreidoppel hält einen Foulelfmeter von Philipp Franzen (62.).

Nächste Aufgabe für die TuS Fortuna Kottenheim: am Samstag, 30. März, um 17.30 Uhr bei der SG Elztal.

Nächste Aufgabe für den FC Cosmos Koblenz: am Samstag, 30. März, um 17 Uhr gegen Ata Sport Urmitz.

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juergen mueller:
Noch nie Gedanken darüber gemacht,wie der digitale Dauerstress unser Denken verändert u.das vor allem bei unserer Jugend,die ja ausser Handy,Laptop,Spielekonsole etc. fast nichts anderes mehr kennt.Lesen u.Lernen via Internet ist immer noch etwas anderes als sich einem Buch zu widmen.Digitale Texte enthalten andere Funktionalitäten als analoge,gedruckte Texte.Das Hirn - sofern man überhaupt eines hat - reagiert schnell auf Einflüsse von aussen - der mit einer PC-/Handy-/Smartphone-Nutzung verbundene Medienkonsum ist vor allem für unsere Jugend pures Gift (von dem wir ja auch so genug haben).Der eine oder andere wird festgestellt haben,auch ich,dass einem,verbringt man (fast) regelmäßig Stunden am Bildschirm,das Lesen längerer Strecken auf Papier (Buch) schwerfällt.Intensives Lesen wird zum Stress.Digitales Lesen ist nicht so intensiv wie ein buch zu lesen.Auch wird man oberflächlicher,ungeduldiger. Ob das Fortschritt ist? Auf jeden Fall aber zu früh und vor allem zu schnell.
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