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SV Unkel 1910 e.V. - Unkeler Stadtlauf

Stadtlauf trotzt dem kühlen Wetter

08.10.2019 - 10:05

Unkel. Diesmal war der Wettergott dem SV Unkel nicht so wohlgesonnen wie im letzten Jahr und bescherte den Teilnehmern am diesjährigen Unkeler Stadtlauf- traditionell am Nationalfeiertag- ein eher trübes und kühles Wetter. Trotzdem gab es mit 174 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fast 40 Meldungen mehr als im Vorjahr, und die Motivation und Stimmung aller Beteiligten auf dem Willy-Brandt-Platz war bestens. Auch Organisationschef Dr. Andreas Bauch als Vorsitzender des SV Unkel war wieder guter Stimmung, hatte er doch seine Frauen und Männer vom SV Unkel sowie seine Familie und Freunde wieder als 20-köpfige Helferschar beisammen und den Stadtlauf gut vorbereiten können. Immerhin ist er das Breitensport-Ereignis des Jahres in Unkel, bei dem Jung und Alt in malerischem Ambiente erste läuferische Erfahrungen sammeln oder immer wieder die Laufstärke überprüfen kann. Außerdem kann man seine Fähigkeiten für sein Team hier einbringen. Der ehemalige SV-Unkel-Geschäftsführer und Vereins-Archivar Rudolf Weichsel durfte wieder mit seinen Startschüssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die „Rundreise um Unkel“ schicken.

Trotz der Ferienzeit schickten die drei Grundschulen der Verbandsgemeinde wieder viele Schülerinnen und Schüler in die Rennen, insgesamt waren 142 Kinder am Start. Sie wurden ergänzt von 29 erwachsenen Läuferinnen und Läufern.

Diesmal gelang es der GS Unkel, mit 29% ihrer Schülerschaft nebst Eltern zu diesem Event zu erscheinen und erstmalig den Schulpokal zu gewinnen vor dem Abonnementssieger GS Rheinbreitbach mit 23 % und der GS Erpel mit 13%.

Den Staffellauf der Schulen (je drei Kinder laufen die Unkeler Meile als Staffel) gewann ebenfalls die GS Unkel und schlug dabei die Konkurrenz aus Erpel und Rheinbreitbach.

Gut besetzt war in diesem Jahr der Hauptlauf „Unkeler Meile“. Der neue Sieger, Markus Gogolok (VfB Erftstadt), gewann in 5:42 min. Schnellste Frau war seine Vereinskollegin Bernadette Matuschek in 6:36 min.

Unkeler Stadtmeister dürfen sich immer der schnellste Teilnehmer und die schnellste Teilnehmerin nennen, die in Unkel wohnen. Diesjährige Unkeler Stadtmeisterin wurde wie vor drei Jahren Charlotte Bauch (Badmintonabteilung des SV Unkel) als Viertplatzierte und machte damit auch ihre Eltern als Organisatoren des Stadtlaufs glücklich. Benjamin Gerber verteidigte den Pokal des Stadtmeisters erfolgreich als Sechster im Hauptlauf.

Den Teamwettbewerb, bei dem ein Team aus mindestens fünf Personen besteht, von denen die schnellsten drei in die Wertung kommen, gewann die Mannschaft des SV Unkel Abteilung Ballsport, die sich mangels genug Mitgliedern aus eigenen Reihen verstärkt hatte durch zwei starke Teilnehmer aus Erftstadt, in der Gesamtzeit von 17:05 min vor dem jungen Badmintonteam des SV Unkel (19:39 min).

Alles in allem war der diesjährige Unkeler Stadtlauf wieder eine von vielen gelobte Laufveranstaltung in familiärer Atmosphäre.

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Kommentare

Wortbruch

Michael Reisdorf:
Den Ausführungen des Hr. Kowallek kann ich nur zustimmen . Jedoch brauchte Herr Seemann keinen Schnellkurs , sondern hat sich als Aufsichtsratmitglied der SWN schon 2006 bei EON-Tour nach Norwegen dementsprechend schnell im Kreise der Altparteien eingereiht (sh. auch in You Tube). So ist das in einem Obstkorb , wenn erst mal eine faule Stelle da ist .... .
Patrick Baum:
Die Wut über die Pietätlosigkeit der AfD Westerwald, vor allem der des Kreisvorstandes, ausgerechnet am 09. November ein "Schlachtfest" zu veranstalten, ist kaum in Worte zu fassen. Zu nennen sind hier der AfD-Kreisvorsitzende Jan Strohe, seine beiden Stellvertreter Justin Cedric Salka und Andreas Schäfer, sowie der Kreisschatzmeister Gilbert Kalb. Man kann hieran auch erkennen, daß dem AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge kein Glauben geschenkt werden kann mit seiner angeblichen Abgrenzung nach Rechtsaußen, was hier beim Kreisvorstand der AfD Westerwald deutlich sichtbar wird. Der stellvertretende AfD-Kreisvorsitzende Justin Cedric Salka wird mehrfach im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt. Nicht ohne Grund. Und beim AfD-Landtagsabgeordneten Joachim Paul aus Koblenz gibt es ganz starke Indizien dafür, daß Paul für eine NPD-Zeitschrift geschrieben hat. Der rechte Sumpf bei der AfD Westerwald und beim AfD-Landesverband Rheinland-Pfalz ist wohl noch tiefer als gedacht.
juergen mueller:
Mit Recht sind Kinder unsere wertvollste Ressource, eine Generation, deren Grundlage für eine gesicherte Zukunft mehr denn je auf dem Prüfstand steht und für die die Politik die Verantwortung trägt, was man im Hinblick auf die vergangenen Jahrzehnte nicht behaupten kann. Zum jetzigen Zeitpunkt, an dem sich offensichtlich nichts grundlegendes ändern wird, sollte man sich einen Wunsch nach Nachwuchs gut überlegen, da der Politik in ihrer Zukunftsfähigkeit nicht zu trauen und die von ihr gesetzten Schwerpunkte kein Garant dafür ist, einer nachfolgenden Generation eine gesicherte Zukunft zu garantieren.
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