Lokalsport | 24.03.2020

Turnerschaft Bendorf 1861/1890 e.V.

Trainings- und Spielbetrieb vorerst eingestellt

Handballer, Turner, Leichtathleten und Balletttänzer müssen zwangspausieren

Bendorf. Der Corona-Virus macht auch vor dem hiesigen Sport nicht halt. Um einer weiteren Ausbreitung der Pandemie vorzubeugen, wird der gesamte Sportbetrieb lahmgelegt. Sowohl die Kreissporthallen wie auch die städtischen Mehrzweckhallen sind bis auf Weiteres geschlossen, teilten die Kreisverwaltung und die Stadtverwaltung kürzlich mit. Demnach kann die Turnerschaft Bendorf 1861/1890 e.V. derzeit keinen Sportbetrieb mehr aufrechterhalten. Bereits am vergangenen Donnerstag verkündete der Handballverband Rheinland, dass der Spielbetrieb abgesagt wird. Die Jugend-Saison war damit bereits für beendet erklärt worden und die Spielzeit der Senioren wurde vorerst ausgesetzt. Auch nicht notwendige Sichtungsveranstaltungen, Sitzungen, Tagungen und Fortbildungen des HVR wurden auf terminoffen gesetzt. Die Sachlage soll zum 19. April aufs Neue geprüft werden. Ebenso sagte der Turnverband Mittelrhein vorerst alle Wettkämpfe bis zum 13. April ab und auch der Leichtathletikverband Rheinland sagte alle Veranstaltungen bis auf Weiteres ab. Der 1. Vorsitzende der Turnerschaft Bendorf 1861/1890 e.V., Volker Kersten, rief dazu auf, Ruhe zu bewahren: „Das Wichtigste ist, dass wir unsere Mitglieder, Aktiven, Übungsleiter, Kinder und Jugendlichen schützen und auch die Verbreitung des Virus verzögern. Was wir jetzt aber nicht gebrauchen können ist Panik oder Verunsicherung! Bleibt uns gewogen und allem gesund. Wir schaffen das als Verein, Bendorfer und Gemeinschaft!“ Geschäftsführer Dominik Pretz bedauerte die eingeleiteten Schritte, zeigt aber Verständnis für die Entscheidungen: „Sicherlich sind wir mit der derzeitigen Situation nicht glücklich, schließlich wird unser Sportbetrieb völlig eingeschläfert. Anstatt packende Handballspiele zu bestreiten, grazile Ballettkunst zu üben oder etwa in der Sporthalle zu turnen, werden wir und unsere Mitglieder zur Pause gezwungen. Aber die gegenwärtige Lage ist offenkundig derart angespannt, dass eine Ausbreitung des Corona-Virus nur mit der Einleitung weiterer Maßnahmen eingedämmt werden kann. Dem müssen wir uns beugen und hoffen, dass diese Pandemie schnell ein Ende findet. In jedem Fall geht die Gesundheit vor! Sobald der Trainingsbetrieb wieder geordnet aufgenommen werden kann, erfolgt weitere Meldung.“

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