SG 99 Andernach - B-Junioren

U17 überrennt TuS RW Koblenz im Pokal

SG 99 Andernach distanziert den RW Koblenz - Nachwuchs deutlich mit 6 : 1

U17 überrennt TuS RW Koblenz im Pokal

Groß war die Freude der Andernacher über den Einzug ins Pokalfinale. Foto: privat

19.07.2021 - 12:03

Andernach. Im Halbfinale des IKK Rheinlandpokals kam es bei den B Junioren zu der mit Spannung erwarteten Begegnung zwischen dem Nachwuchs von TuS RW Koblenz und der SG 99 Andernach.


Vor Beginn des Spiels schüttete es wie aus Kübeln und die heruntergekommenen Wassermassen verwandelten den Rot-Weis-Platz auf dem Oberwerth in kürzester Zeit in eine einzige Rutschpartie. Nachdem die Unwetterwolken sich etwas verzogen hatten, konnte Schiedsrichter Vincent Hardt das Spiel mit nur geringfügiger Verspätung anpfeifen. Von Anfang an befand sich die U 17 der SG auf der Fahrerseite und bestimmten das Spiel mit einem Tempo, als wäre der Leibhaftige hinter ihnen her. Die Jungs aus der Bäckerjungenstadt gaben das Heft des Handelns nicht aus der Hand und es kam bereits nach wenigen Minuten zu torgefährlichen Szenen im Koblenzer Strafraum. Trainer Hilbig schärfte seinem Team ein, den Gegner nicht zu unterschätzen und im ständigen Druck gegen den Ball nicht nachzulassen. Dies wurde von seinen Jungs ganz hervorragend umgesetzt. Die Koblenzer schienen deutlich überrascht und hatten dieser Spielweise nur wenig entgegen zu setzen. Bereits in der 8. Spielminute kam es in der Hälfte von TuS RW zu einem Freistoß für die SG, aus halbrechter Position. Als schöne Flanke von Ben Schmidt getimt, landete das Leder punktgenau bei Sezi Mavambu, der eiskalt aus kurzer Distanz zum 1:0 einschoss. Von der Führung beflügelt, kam es zu einer Drangperiode der Andernacher. In dieser Phase nahm sich Ben Schmidt ein Herz, dribbelte sich durch die Koblenzer Abwehrreihen und schoss unhaltbar für den gegnerischen Torwart aus der halbrechten Strafraumecke zum 2:0 ein. Rot Weis versuchte nun alles um den Anschluss zu finden. Ein scharf getretener Freistoß aus dem rechten Halbfeld war jedoch kein Problem für den Andernacher Torhüter, Jordi Bolz, der den Ball mit einer Glanzparade aus der Gefahrenzone beförderte. Fast im Gegenzug gelang den Bäckerjungen eine lehrbuchhafte Ballstafette über fünf Stationen, der Ball landete final bei Lou Storm. Per Kopfstoß schlug das Leder unhaltbar im Netz der Koblenzer ein. Spielstand 3:0 . Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Das Spiel war in der 2. Hälfte nur wenige Minuten alt. Es kam bei RW zu einer unglücklichen Rückgabe vom gerade erst eingewechselten Nic Tomme auf den Torwart, der den Ball nicht unter Kontrolle bringen konnte und das Leder somit zum 4:0 über die Linie kullerte. In der 51. Minute wechselte Markus Hilbig auf der linken Außenbahn. Jeff Ampadu kam für Jonas Hemgesberg. Wenig später tankte sich Lou Storm auf der halblinken Seite durch die Kette der Rot Weiß-Abwehr, umspielte dann auch sauber den gegnerischen Torwart und markierte mit dieser tollen Einzelleistung das 5:0 für die SG 99. In der 57. Minute stockte dem Andernacher Team der Atem. Der fehlerlos agierende Torwart Jordi Bolz kam bei einer Abwehraktion nach einem Zusammenprall mit einem Koblenzer Spieler zu Fall und blieb verletzt liegen. Co-Trainer Sebastian Bell war zur Stelle und behandelte Jordi unmittelbar. Nach einiger Zeit, ein Aufatmen, Bolz konnte weiterspielen und stellte in der 62. Minute seine Klasse unter Beweis, in dem er einen hart getretenen Koblenzer Freistoß aus 25m, souverän entschärfte. Unmittelbar nach der Einwechslung auf der Andernacher Seite, Beytullah Tekin kam für Martin Breil, ging ein Koblenzer Stürmer auf der rechten Seite auf und davon und erzielte, unhaltbar für Bolz den Anschlusstreffer für TuS RW Koblenz. Nur einen Wimpernschlag später schickte Daniel Herbst, Jeff Ampadu auf der linken Seite mit einem genauen Pass auf die Reise. Jeff erreichte mit einem schönen Flankenlauf, bei dem er seinen Gegenspieler überspielte, den Strafraum des Schängel-Teams und ließ dem gegnerischen Keeper mit einem Flachschuss ins lange Eck auch nicht die Spur einer Chance. Spielstand 6:1. Markus Hilbig nahm in der Folge noch Wechsel vor. In der 74. kam Alessio Albino für Santino Chirico und in der 77. Minute, Max Schmidt für Daniel Herbst ins Spiel. Die Partie endete mit einem hochverdienten 6:1 für die U 17 der SG 99 Andernach. Mit dieser herausragenden Leistung qualifizierte sich die Hilbig Elf für das Endspiel des IKK – Rheinlandpokals. Gegner ist der B Nachwuchs der Eisbachtaler Sportfreunde.

Kader der SG 99 im Spiel gegen TuS RW Koblenz: Jordi Bolz, Tom Burscheid, Daniel Herbst, Luis Durwen, Sezi Mavambu, Santino Chirico, Ben Schmidt, Benjamin Saftig, Lou Storm, Martin Breil, Jonas Hemgesberg, Jeff Ampadu, Alessio Albino, Beytulla Tekin, Max Schmidt.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Das liest doch sowieso kein Mensch....
ich:
"Bitte beantragen die Briefwahlunterlagen in o.g. Fall nicht erneut über das Online-Portal beantragen. " Tolle Grammatik. Der Fehler würde selbst bei einmaligem Lesen lesen sofort auffallen....
juergen mueller:
Sie wiederholen sich Herr Hospen. Jedem steht das Recht zu, seine Meinung zu äussern, zu jedem Thema. Empfehle Ihnen, sich einmal näher mit der Materie Kirche, Zeugen Jehovas zu beschäftigen, anstatt Ihre offensichtlich ausgereifte Unwissenheit in beleidigenden Äusserungen kundzutun, die mir allerdings...
Karl Hospen:
@juergen mueller" Wenn sie selbst hier nichts zu meckern fänden, wären sie krank in ihrer tragisch komischen Opferwelt....
juergen mueller:
Was die Bibel glaubwürdig macht? NICHTS. Beantwortet hierzu wird auf dieser Versanstaltung überhaupt nichts, sondern man versucht nur, in Teilnehmende etwas hineinzusuggerieren, an das man selbst glaubt ohne dafür auch nur den geringsten Beweis vorzubringen. Kirche, Jehovas Zeugen mit Glaubwürdigkeit...
Casper:
Bei so einer Aussage ist der Shitstorm mehr als verdient. Und wird auch noch vorgeführt!!!...
Hildegard Jahn:
Die Bundesregierung sollte jegliche Zahlungen an NABU sofort dauerhaft einstellen. Die sind ideologisch verbohrt und überflüssig....
Daniel Fischer:
Das was NABU hier von sich gibt ist einfach nur lächerlich! Viele 10.000 Helfer kommen einfach und packen einfach an, egal ob die öffentliche Seite unterstützen kann oder nicht! Der NABU ist hier wohl hierzu nicht in der Lage - stattdessen wird die Verantwortung auf die ADD und andere abgeschoben, um...
 
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