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Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Rhein-Wied

Viktoria Müller ist die Schnellste in Süddeutschland

Markus Paquée läuft beim Senioren-Hallensportfest Deutschen Rekord

Viktoria Müller ist
die Schnellste in Süddeutschland

Strahlender Rekordler: Markus Paquée ist der schnellste deutsche M45er über 60 Meter Hürden. Foto: privat

14.02.2020 - 17:00

Neuwied. Zweite im Jahr 2018, Erste vor zwölf Monaten – und auch jetzt wieder an der Spitze: Auf Viktoria Müller ist bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften Verlass. Im Glaspalast von Sindelfingen verteidigte die 23-Jährige ihren Titel über 60 Meter Hürden.

Dass sie im Endlauf die schnellste Zeit des Tages und für sich selbst in dieser Hallensaison auf die Bahn brachte (8,43 Sekunden), war die logische Konsequenz, denn schon im Vorlauf kam niemand an die Sprinterin der LG Rhein-Wied heran. Vor Gianina Gartmann (USC Mainz, 8,48) und Miriam Sinnig (Eintracht Frankfurt, 8,71) überlief sie die Ziellinie. Jana Thiessen wurde in 8,95 Sekunden Achte, nachdem sie den Vorlauf als Vierte in persönlicher Bestzeit von 8,72 Sekunden absolviert hatte.

Mit ihrer Finalzeit sei sie sehr zufrieden, allerdings sei für ihre Verhältnisse der Start sehr schlecht gewesen. Sie habe aber endlich das erste Mal in dieser Saison eine starke zweite Rennhälfte laufen können, schilderte die Titelträgerin.

Beste Aussichten auf einen weiteren Titel hatte auch Sophia Junk. Als Vor- und Zwischenlauf-Schnellste (7,51 und 7,43 Sekunden) schaffte sie es als Nummer eins ins Finale, in dem sie aufgrund einer Muskelverhärtung allerdings nicht mehr antrat und unverrichteter Dinge mit zusehen musste, wie Denise Upphoff (Sprintteam Wetzlar, 7,46 Sekunden) gewann. Eine Zeit, die Junk zuvor unterboten hatte.


Podestplatz knapp verpasst


Bei den Männern trennten Pascal Kirstges Winzigkeiten von einem Podestplatz. Hinter Sieger Yanic Berthes (Sprintteam Wetzlar, 6,79 Sekunden) musste das Zielfoto bei der Ermittlung der weiteren Ränge helfen. Es sah Elias Goer (Sprintteam Wetzlar, 6,83) vor den zeitgleichen Steve Müller (LG Ovag Friedberg-Fauerbach) und Kirstges (beide 6,84), der damit eine persönliche Hallenbestzeit aufstellte und die Norm für die Hallen-DM in Leipzig erfüllte. Lennert Kolberg schaffte es in den Zwischenlauf (7,17 Sekunden), Paul Thomas verpasste diesen mit 7,19 Vorlauf-Sekunden ganz knapp.

Über 200 Meter startete Karoline Zentowski in Sindelfingen, die mit einer Zeit von 26,24 Sekunden Position 14 belegte.


Rekord von Wolfgang Richter nach 14 Jahren eingestellt


14 Jahre lang hielt Wolfgang Richter den Deutschen Rekord der Altersklasse M45 über 60 Meter Hürden. Dann kam Markus Paquée. Der Neu-M45er aus Reihen der LG Rhein-Wied lief beim Senioren-Hallensportfest in Ludwigshafen so schnell wie kein Deutscher zuvor in dieser Altersklasse und drückte die Bestzeit um sechs Hundertstelsekunden auf 8,78 Sekunden nach unten. Die 60 Meter sprintete Paquée zudem in 7,65 Sekunden.

Bei den 75ern lieferten sich Rhein-Wied-Routinier Friedhelm Adorf und Hartmut Krämer spannende Duelle auf hohem Niveau. Den ersten Sprint gewann Krämer in 8,81 Sekunden (Adorf: 8,92), im zweiten wurden beide in 8,87 Sekunden auf Rang eins gesetzt. Über 400 Meter bestätigte Adorf mit einer Zeit von 1:13,16 Minuten konkurrenzlos in seiner Altersklasse seine gute Verfassung.

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juergen mueller:
Das mit dem "genauen" Beobachten kommt/kam doch zu spät.Einsicht kommt immer dann,wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.Fakt ist,dass die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat,besetzt mit OB Langner u. Mitglieder des Stadtrates von CDU/Grüne offensichtlich "ver/geschlafen" hat (bis natürlich auf die Tandiemen,die man für seine "Nebenfunktion" erhält).3 Millionen als (Steuergeld-) Darlehen sind kein Peanuts,Geld was der Stadt erst einmal verloren geht u.das Risiko in sich birgt,dass diese komplett in den Sand gesetzt sind.Auf dieses immerwährend nach aussen hin gepredigte positiv Sehen u.um Vertrauen heischende Gerede gebe ich schon lange nichts mehr,dafür haben die Vergangenheit u.Vergangenes gesorgt.
juergen mueller:
Ausgerechnet Herr Biebricher/CDU redet von Scheuklappenpolitik, etwas,was er doch selbst praktiziert. Wofür immer ein Gutachten? Ohne externe Beratung/Hilfe geht`s wohl nicht? Wie wäre es,wenn man sich einmal selbst "intensiv" mit einem Problem,auch jetzt mit diesem,beschäftigen würde?Gesunder Menschenverstand ist offensichtlich in der Politik nicht gefragt u.überlässt das Denken lieber anderen.Aber,was nicht gefordert bzw. gefördert wird,führt unweigerlich zu einem Substanzverlust desselben,der bei einigen schon ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat.
Helmut Gelhardt:
Herr Seemann ist für die für IHN vorgesehene Position/haupt- amtliche Beigeordnetenstelle objektiv nicht angemessen geeignet.Sollte es den Tatsachen entsprechen, dass gerade Herr Seemann den Ausschreibungstext für diese Beigeordnetenstelle mitentworfen hat(und im Stadtrat "die recht offene Formulierung" rechtfertigte),so ist dies keine Kuriosität mehr,sondern entspricht dem Wesen einer Bananenrepublik und liegt in der politischen Verantwortung der Papaya-Koalition aus CDU / Bündnis 90/Die Grünen / FWG.Bündnis 90/Die Grünen, die VOR der Kommunalwahl mit tendenziell richtigen Zielen angetreten waren, haben sich durch DIESE Beigeordnetenwahl selbst politisch grob beschädigt!Dass die übergroße Mehrheit der CDU-Fraktion unter der Führung von Herrn Martin Hahn und die FWG dieses beschämende Spiel jedenfalls zugelassen haben, zeugt nicht von Seriosität.Es spricht gemeindeverfassungsrechtlich sehr Gewichtiges dafür, dass diese Beigeordnetenwahl rechtlich angreifbar ist.Der OB sollte aussetzen!
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