TuS Montabaur „schwimmt“ Inklusion

Wettkampfmannschaftsammelt besondere Eindrücke

Wettkampfmannschaft
sammelt besondere Eindrücke

Die Wettkampfmannschaft des TuSMontabaur empfand das echte Wir-Gefühl bei der integrativen Schwimmveranstaltung in Remscheid. Foto: privat

Montabaur. Bereits zum vierten Mal starteten Schwimmer*innen des TuS Montabaur beim BRSNW Cup, der jährlich in Remscheid ausgetragen wird. Bei diesem integrativen Wettkampf treten sowohl beeinträchtigte als auch nicht beeinträchtigte Schwimmer*innen gegeneinander an. Ein spezielles Punktesystem ermöglicht es die Leistungen fair zu bewerten. Mit Handicap oder ohne, beim Sport sind alle gleich.

Ein echtes Wir Gefühl und eine ganz besondere Wettkampferfahrung.

Eine kleine Gruppe reiste bereits am Freitagabend an, um am nächsten Tag fit für die Langdistanz zu sein. Trainerin Daniela Hoffmann hatte ihre Schwimmer*innen in den letzten Wochen intensiv darauf vorbereitet. Das sich die Mühe gelohnt hatte, zeigten die Sportler*innen mit hervorragenden Leistungen.

Mara-Emely Kremer konnte bei ihrem ersten Start über 1500m Freistil mit einer tollen Zeit überzeugen und holte die Silbermedaille. Zudem stand sie bei gleich drei weiteren Strecken als Erste auf dem Treppchen und sicherte sich zusätzlich noch dreimal Silber und einmal Bronze.

Auch Leni Plange wurde für das engagierte Training der letzten Wochen belohnt, sie erkämpfte sich mit einer starken persönlichen Bestzeit den zweiten Platz auf der Langstrecke.

Neben zahlreichen neuen Bestzeiten errang sie auf den 400m Freistil nicht nur die Silbermedaille, sondern schwamm nebenbei noch einen neuen Vereinsrekord. Bronze gab es für Emily Jürgens, die auf der 800m Freistildistanz startete.

Außerdem wurde für die 50m Strecken ein Lagen Champion gekürt, hier konnte sie sich bis ins Finale vorkämpfen und erreichte einen tollen fünften Platz.

Ab Samstagmittag stießen auch Kaja Justen und Hanna-Katharina Ruprecht zur Mannschaft. Kaja freute sich nicht nur über ein gelungenes Debüt auf der 400m Freistilstrecke, sondern feierte gleich zweimal den dritten Platz auf 100 und 200m Brust.

Hannah-Katharina konnte zwar mit persönlichen Bestzeiten überzeugen, leider reichte es bei einem starken Teilnehmerfeld am Ende nur für den undankbaren vierten Platz.

Am Abschlusstag machten Annika Zeis, sowie Marike und Melina Tusar die Mannschaft komplett. Mit neuen persönlichen Bestzeiten und einer Bronzemedaille für Melina über 100m Rücken ging ein langes Wettkampfwochenende zu Ende.

Die tollen Ergebnisse steigerten bereits die Vorfreude auf die anstehenden Trainingslager in Wirges und Northeim. Trainerin Daniela Hoffmann freute sich über die Gewissheit, in den letzten Wochen alles richtig gemacht zu haben, denn nur wer die Technik beherrscht, wird schneller.