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Der „Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC“ zeichnete Aktive aus

„Wir brauchen mehr Nachwuchs, auch neben der Strecke!“

05.03.2018 - 09:43

Mayen. Im letzten Jahr feierte der stolze und renommierte Motorsportverein aus der Eifelstadt Mayen bereits seinen 90. Geburtstag. Diese lange Geschichte ist auch eng mit dem Einsatz seiner vielen aktiven Mitglieder verbunden. Nun jedoch scheint es so, als würde es in Zukunft immer schwieriger werden, eine breite Basis an einsatzbereiten Mitgliedern im Nachwuchs zu finden. Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern und davon, was diese zu leisten pflegen. Und gerade im Motorsport bedarf es neben den Aktiven, den Piloten, auch immer eine große Anzahl an freiwilligen, aber gut ausgebildeten Sportwarten und ehrenamtlichen Menschen im Hintergrund.

Deren Anzahl betont der 1. Vorsitzende des AC Mayen Rolf Werner in seiner Begrüßung mit großer Sorge, würde aber gerade bei den jüngeren Altersklassen immer weniger werden. Die Bereitschaft sich ehrenamtlich einzubringen sinke gleichermaßen. Ebenso bedauert der langjährige Funktionär, dass natürlich darunter auch das allgemeine Vereinsleben leiden würde, wenn kaum mehr was nachwachsen würde.

Um jedenfalls einen kleinen Anreiz zu liefern, veranstaltet der Verein jedes Jahr im März seine Sportler- und Helferehrungen. Einer der wie kein anderer für den Prototyp des Ehrenamtlers im Verein steht, ist Geo Bell. Bereits im Jahr 1957 trat er als aktiver Motorradsportler dem Verein bei. Aber auch als helfende Hand, Sportwart oder Ratgeber ist Bell für seinen Verein auch heute noch jederzeit zur Stelle. In seine Fußstapfen versuchen zumindest Marvin Brandl, Stephanie Eder und Thomas Kalischan zu treten. Alle drei wurden für herausragende Mitarbeit mit der Helferauszeichnung in Gold geehrt.

Der junge Marvin Brandl selbst fährt dabei sogar noch aktiv unter anderem in der historischen Formel Ford Racing (FFR) Meisterschaft sowie im nationalen Rundstrecken-Kartsport. Damit war der Kastellauner gemeinsam mit seiner ebenfalls im Kartsport aktiven Schwester einer der erfolgreichsten Piloten des Vereins.

Saskia Brandl gewann nicht nur die Auszeichnung für die beste Kartfahrerin, sondern belegte auch, hinter Günter Borzek, den zweiten Platz bei den Salon-Meisterschaften. Womit sie insgesamt auch die beste Rennfahrerin in der Wertung der lizenzfreien Piloten war.

Erfolgreichster Rennfahrer bei den Rennmeisterschaften war der Plaidter ETRC-Pilot Sascha Lenz. Der 30-jährige Truck-EM Pilot setzte sich damit gegen Frank Färber und Dirk Riebensahm durch. Bei den Motorrad-Piloten räumte die letztjährige dritte der Weltmeisterschaften im Damen-Trail Theresa Bäuml alles ab. Bei den Rallye-Piloten war es der zweimalige DTM-Champion und heutige FIA World Rallycross Championship Pilot Timo Scheider aus Lahnstein.

Den Titel im nationalen Lizenzsport erreichte zum wiederholten Mal Günther Borzek. Insgesamt konnte auch in diesem Jahr der Verein eine Fahrerunterstützung von 5000 Euro an seine Piloten verteilen.

Gäste in den gut gefüllten Werksräumen der Firma „Mintgen Motorsport“ am Grubenfeld in Mayen waren unter anderem auch der Vorstand des ADAC Mittelrhein für Verkehr und Touristik Rudi Speich, der Mayener Oberbürgermeister Wolfgang Treis sowie der Landrat Dr. Alexander Saftig.

Highlights des Jahres für den Verein werden, neben dem legendären Truck Grand Prix auf dem Nürburgring, vor allem der Lauf zur Blancpain GT Series sowie die 14. ADAC Moselschiefer-Classic werden.

Roland Schäfges

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Kommentare
juergen mueller:
Fragt mal bei der angeblich nicht nur unter Geldsorgen kränkelnden SPD in Berlin nach - die haben ein Trödelschätzchen. Manch einer wäre froh, es loszuwerden. Vorteil: Eine Rückgabe nicht verkaufter Trödelspenden erfolgt nicht. Ob jemand allerdings bereit ist, etwas dafür zu bezahlen wage ich zu bezweifeln.

Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt

juergen mueller:
Ja,Frau Sievert,verstanden.Dafür,dass ich wohl etwas überreagiert habe,möchte ich mich entschuldigen.Auch das gehört dazu,zumal es selten geworden ist,zumindest wenn es aufrichtig gemeint ist.Sorgen um unsere konsumbestimmte Gesellschaft mache ich mir allerdings nicht,das wäre zuviel des Guten auch im Hinblick darauf,dass unsere Gesellschaft gerade durch die Medien im weiten Vorfeld auf Ereignisse hingewiesen wird,die man in der guten,alten Zeit mal so einfach mit echter Freude hat auf sich zukommen lassen,Freude,die heutzutage fehlt.Das ärgert mich,nicht die Dummheit unserer Gesellschaft,die anscheinend mediale Erinnerer und Einpeitscher benötigt.Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt?Mal ehrlich - Was gibt es da vorzubereiten? Ich freue mich schon darauf,demnächst einen Osterhasen im Nikolauskostüm auf einem Rentierschlitten durch eine Styroporflockenlandschaft fahrend bestaunen zu dürfen,begleitet von einem Feuerwerk auf dem Weg zu einer närrischen Faschingssitzung.
Maxie Sievert:
Sehr geehrter Herr Müller, dass dieser Artikel laut Zeitstempel erst gestern online gegangen ist, ist ein Datenbankfehler - es handelt sich hierbei um einen alten Beitrag aus der Adventszeit. Sie können Ihre Sorge um unsere kommerzbestimmte Gesellschaft, die gar nicht weiß, worum es an Weihnachten geht, also noch eine Weile ruhen lassen - ich schätze, etwa bis Ende der Sommerferien ;-) Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion Maxie Sievert
juergen mueller:
Hallo, wie bescheuert muss unsere kranke Gesellschaft noch werden, 2 Wochen nach Sommeranfang schon den Weihnachtsmarkt anzuversieren? Alles müsste doch seine Grenzen haben. Verantwortliche für diesen Scheiß haben doch überhaupt keinen Überblick und die Seriösität ehemals für unsere Gesellschaft normale und bedeutsame Jahreszeiten mehr. Unsere nur auf Konsum und das Erinnern daran nimmt Formen an, die alte Werte vergessen lassen. Gut vorbereitet!!! Mich würde interessieren, wer für diesen Scheiß verantwortlich ist?
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