Lokalsport | 05.10.2021

SV Nohn

Zwei Gegentore in den ersten zehn Minuten

SV Ulmen - SV Nohn 4:1 (3:1)

Nohn. Vor Kurzem reiste die 1. Mannschaft des SV Nohn zu einer der Topmannschaften der Liga, dem SV Ulmen. Das Spiel begann unglücklich, als man von den sehr stark startenden Ulmenern direkt zwei Gegentore in den ersten zehn Minuten schlucken musste. Erneut waren es individuelle Fehler, die dafür sorgten, dass die Mannschaft früh einem Rückstand nachlaufen musste. In den folgenden Minuten konnte man froh sein, dass es bei diesem Rückstand blieb, denn nach einer weiteren Umstellung fand sich die Mannschaft nur sehr schwer ins Spiel hinein.

Nach rund 20 Minuten hatte man sich dann jedoch gefangen, war besser in den Zweikämpfen drin und konnte auch selbst vereinzelt für Gefahr sorgen. Nach einer starken Bewegung mit anschließendem Steilpass von Andreas Streicher, lief Peter Schröder alleine aufs Tor zu und war in der Lage den Anschlusstreffer zu erzielen. 2:1. Nun fasste man wieder mehr Hoffnung, während sich die Ulmener für kurze Zeit schwer damit taten, die Intensität ihrer Anfangsminuten wiederzufinden. Kurz vor der Halbzeit wurde den Gastgebern noch ein Freistoß zugesprochen, der die Hoffnungen wieder dämpfen sollte. Ein platzierter Schuss fand den Weg an der Mauer vorbei ins lange Eck und stellte den alten Abstand wieder her. 3:1. Dieser Treffer kurz vor der Halbzeit war Gift für den SV Nohn, da man wieder einen Rückschlag zu einem ungünstigen Zeitpunkt hinnehmen musste.

Die zweite Halbzeit verlief zunächst relativ ausgeglichen. Der Gastgeber kontrollierte das Spiel und der SV Nohn tat sich schwer damit, Gefahr zu erzeugen. Die Mannschaft des SV Ulmen hatte auch in der zweiten Halbzeit mehr Chancen, fand aber oft ihren Meister in Torhüter Jakob Romes. Lediglich einmal konnten sie sich noch in die Torschützenliste eintragen, als ein groß gewachsener Verteidiger der Gäste den Ball bei einem Eckball im Tor unterbringen konnte.

Der Sieg der Gastgeber geht vollkommen in Ordnung, da sie letztendlich in jeder Hinsicht besser agierten. Dennoch ist es sehr bitter, dass man erneut schon sehr früh einem Rückstand hinterherlaufen muss und die Gegentore immer wieder zu den ungünstigsten Zeitpunkten kassiert.

Durch zu viele individuelle Fehler findet man sich nun in einer sehr ungünstigen Lage wieder und muss wieder beginnen zu punkten. Der Moral der Mannschaft kann man wenig vorwerfen, allerdings muss man nun dringend seine Form und Überzeugung wiederfinden, um auch mal wieder das nötige Spielglück zu erlangen.

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