Politik | 18.03.2019

CDU-Frauen-Union unterwegs zu Information und Diskussion

„Beruf? Familie? Beides gleichzeitig, aber wie?“

Einen informativen Tag verlebten die Damen der CDU-Frauen-Union. Foto: privat

Bendorf. Auf Einladung der veranstaltenden CDU-Frauen-Union Bendorf, Vorsitzende Monika Ramscheid, nahmen auch Mitglieder der CDU-Frauen-Union an der Informations- und Diskussionsveranstaltung teil.

War das doch ein Thema, das Mütter jenseits der Erziehungsphase zwar nicht mehr direkt betrifft, indirekt jedoch sind sie über ihre Töchter und Söhne betroffen.

Haben diese eine Familie gegründet, Kinder geboren und gehen ihrem jeweiligen Beruf nach, dann ergibt es sich immer mal wieder die Notwendigkeit, dass die Großmütter gefordert sind, insbesondere, wenn es aus der Entfernung oder gesundheitlich möglich ist:

Kinder können erkranken, deren Betreuung in der Kita, im Hort und in der Schule ist nicht gesichert, bzw. deren Stundenplan ist nicht kongruent mit den Arbeitsstunden der Eltern oder die Kindergarten- bzw. Schulferien gehen über die gesetzlichen Urlaubstage der Eltern hinaus. Besonders schwierig ist diese Situation für Alleinerziehende, wenn sie arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zu sichern.

Nach der Begrüßung durch Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour (FU Bendorf) übernahm Hedi Thelen, MdL, die Moderation des Abends. Als Referentinnen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz informierte Antje Diesler vom Kreisjugendamt. Durch den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr ist die Anzahl der Kitas seit 2008 von 89 auf 97 Einrichtungen gestiegen.

Sie verwies auf den leider bestehenden Fachkräftemangel, weil auch ein bundesrechtlicher Anspruch auf Kindertagesstättenplatz oder Kinderpflege besteht. Helma Göbel berichtete aus dem Alltag in der Schwangerschaftsberatung des SKF Koblenz, insbesondere über die Pränatalberatung bei finanzschwachen Eltern.

Dorothee Geishecker vom Kreisjugendamt stellte die professionelle Tagespflege in Privathaushalten vor. Im Landkreis gibt es derzeit 92 qualifizierte Tagespflegepersonen, was etwa 300 Betreuungsplätzen entspricht! Wobei maximal fünf Kinder von einer Person betreut werden dürfen.

Jessica Bühler vom Jobcenter erläuterte die Bildungs- und Teilhabeleistungen für finanzschwache Familien. Zu den Leistungen gehören unter anderem Zuschüsse zum Schulmaterial, Mittagessen in Kita und Schule, zu Ausflügen, Klassenfahrten sowie eine Lern- und Sprachförderung bis zum Abitur.

Nach der sich anschließenden Diskussion versprach die FU-Kreisvorsitzende Hedi Thelen, weiterhin ein Auge auf Verbesserungen für die jungen Familien zu haben. Eine einheitliche „Familienkasse“ könnte die Leistungen „bündeln“.

Einen informativen Tag verlebten die Damen der CDU-Frauen-Union. Foto: privat

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