Allgemeine Berichte | 13.05.2014

MYK-Team und Kreistagskandidaten des CDU-Gemeindeverbandes unterwegs

Verkehrsbelastung von Urbar auf der Agenda der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Urbar. Auf Einladung des CDU-Ortsvorsitzenden und Kreistagskandidaten, Andreas Bock, besuchte das „MYK-Team“ am 5. Mai die Ortsgemeinde Urbar, um sich vor Ort einen Eindruck von der Problematik der immer weiter steigenden Verkehrsbelastung der Kreisstraßen (K84 - Hauptstraße und K 85 - Arenberger Straße) zu machen. Die Delegation bestand aus dem CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Dr. Adolf Weiland, CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzendem Georg Moesta, CDU Landtagsabgeordnetem Josef Dötsch sowie den CDU-Kreistagskandidaten des Gemeindeverbandes Vallendar, Renate Mennicken, Michael Helbach und Beate Kerberger. Der Sachverhalt wurde den Anwesenden von Adolf Ebert (CDU), Beigeordneter der Ortsgemeinde Urbar, erläutert.

Durch seine langjährige Tätigkeit beim ehemaligen Straßenbauamt der Stadt Vallendar verfügt Adolf Ebert über ein fundiertes Fachwissen und klärte die Besucher über die überaus hohe Verkehrsbelastung in Urbar auf. Laut Schätzungen passieren ca. 2500 - 3000 Fahrzeuge pro Tag die Hauptstraße (K 84) und ca. 4000 Fahrzeuge die Arenberger Straße (K 85). Mit ca. 70 - 75 Prozent ist der Anteil an Durchgangsverkehr auf der K 85 überdurchschnittlich hoch.

Es ist zu befürchten, dass diese Zahlen noch lange nicht das Maximum der Verkehrsbelastung darstellen. Sollte in naher Zukunft der Abriss der Fritschkaserne mit der anschließenden Ausweisung eines Neubaugebietes realisiert werden, ist ein weiterer Anstieg des Verkehrsaufkommens auf den genannten Straßen zu erwarten.

Neben der hohen Verkehrsbelastung beschäftigt die Urbarer Bürger ein weiteres Thema, was die örtliche Infrastruktur betrifft. Konkret handelt es sich um die bevorstehende Abstufung der oben erwähnten Straßen von Kreisstraßen zu Gemeindestraßen. Sollte es zu einer Abstufung kommen, würde diese Maßnahme den Haushalt der Ortsgemeinde mit nicht kalkulierbaren Mehrkosten belasten, was angesichts der finanziellen Lage inakzeptabel ist. Dies wurde auch von Jörg Hilden so gesehen, dem CDU-Kandidaten für das Amt des Verbandsbürgermeisters, der das „MYK-Team“ ebenfalls begleitete. Jörg Hilden sicherte der CDU Urbar seine Unterstützung bei der Verhinderung der Abstufung der Kreisstraßen zu. Georg Moesta stimmte die anwesenden Repräsentanten der Urbarer CDU zuversichtlich, da er versicherte, die Thematik der Abstufungen würde demnächst unter modifizierten Gesichtspunkten betrachtet. Insbesondere bezog sich Georg Moesta auf die Prioritätenliste Straßenbau, die in naher Zukunft überarbeitet wird und in der, deutlich stärker als bisher, die Verkehrsbelastung berücksichtigt werden soll. Gerade für Orte wie Urbar, die unter einem hohen Maß an Durchgangsverkehr leiden, könnte sich hier durchaus eine andere Bewertung ergeben.

Von dieser Neubetrachtung könnten generell die Ortszentren profitieren, da sie attraktiver für den Zuzug neuer Bürger würden und diese sich nicht nur in, oftmals am Ortsrand gelegenen, Neubaugebieten ansiedelten. Georg Moesta empfahl allen von einer Abstufung bedrohten Gemeinden, den Rechtsweg zu beschreiten, um eine Abstufung zumindest zu verzögern und auf eine Neubewertung hinzuwirken.

Sollte der entsprechende Wille auf allen hierfür relevanten, politischen Ebenen vorhanden sein, so ist eine Verkehrsberuhigung (30 km/h und Beschränkung auf 7,5 t) auch ohne Abstufung möglich.

Pressemitteilung des CDU-

Ortsverbandes Urbar

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