Wirtschaft | 18.02.2019

- Anzeige - Einer der insgesamt zehn AOK-MehrWert-Preise ging an Großbäckerei mit Sitz in Polch

Die Lohners wurden Regionalsieger

Betriebliches Gesundheitsmanagement durch E-Learning-Tools überzeugte Jury

Einen Scheck über 3.000 Euro übergaben die AOKler den Lohner Vertretern Milena Nimrich und Helmut Moll (mittig).Fotos: -HEP-

Montabaur/Region. Wie ergonomisch ein Brotregal eingeräumt, sich gebückt oder eine Kiste hochgehoben wird, vermittelt den 1.800 Mitarbeitern der Großbäckerei Achim Lohner mit Sitz in Polch ein E-Learning-Programm per Videos und Fotos. Hinzu kommen persönliche Anleitungen in monatlichen Schulungen, damit Rückenleiden und andere berufsbedingte Beeinträchtigungen vermieden werden. In einem weiteren Element wird auch gesunde Ernährung vermittelt.

Für dieses Engagement bekamen die Lohners jetzt gemeinsam mit insgesamt zehn Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen im Kuppelsaal des Montabaurer Schlosses den mit 3.000 Euro dotierten AOK-MehrWert-Gesundheitspreis. Den nahmen die betriebliche Gesundheitsmanagerin (BGM) Milena Nimrich und Lohner-Geschäftsführer Helmut Moll, der unter anderem für 156 Fachgeschäfte zuständig ist, mit Freude entgegen.

Schließlich gewann das Lohner-Gesundheitsmanagement unter 47 Bewerbern aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland den Regionalpreis Nordwest. Laudator Werner Blasweiler, bei der AOK Leiter des betrieblichen Gesundheitsmanagements, nannte vor etwa 70 geladenen Gästen die Gründe, warum die sechsköpfige Jury das Unternehmen Lohner ausgewählt hatte. „Es ist eine schlaue Lösung bei Verkaufs- und Produktschulung die Gesundheitsförderung durch Ernährung und Ergonomie zu platzieren. Durch den niedrigen Altersdurchschnitt der Belegschaft in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen können moderne Kommunikationsmittel eingesetzt werden. In den Geschäften wurde gefilmt und fotografiert und so ein Wiedererkennungseffekt erreicht. So hat bereits mehr als ein Drittel der Mitarbeiter diese Bausteine genutzt.“ Das unterstreicht auch Geschäftsführer Helmut Moll: „Wir haben ein positives Feedback und entwickeln in diesem Jahr ein weiteres Tool zur psychischen Gesundheit.“

Warum die gesetzliche Krankenkasse AOK Rheinland-Pfalz/Saarland als Preise rund 30.000 Euro bereitstellt, erklärte Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstands: „Unser Ziel ist es, gerade auch kleine und mittelständische Unternehmen für neue Wege im betrieblichen Gesundheitsmanagement zu motivieren und zu begeistern.“

So konnten und können alle Firmen, Verwaltungen und Institutionen, die betriebliche Gesundheitsförderung bereits erfolgreich eingeführt haben, sich mit ihren Projekten für den Gesundheitspreis bewerben. Ausschlaggebend sind Innovation, Nachhaltigkeit im Unternehmen, Information der Beschäftigten über das Projekt und dessen Ergebnis im Betrieb.

Bei der Feier im Schloss Montabaur wurden die Preise überreicht. Den Hauptpreis, dotiert mit 5.000 Euro, erhielt die Betriebsstätte in Zell des Globus Handelshofs St. Wendel. 

Die Regionalpreise, dotiert mit je 3.000 Euro, gingen an Diakonissen Bethesda, Landau (Region Südost), Cellpack Lauterecken (Region Südwest), Paritätisches Seniorenheim, Langenlonsheim (Region Ost), Fissler, Idar-Oberstein (Region West), Achim Lohner, Polch (Region Nordwest), ALHO Systembau, Friesenhagen (Region Nordost) sowie Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Saarbrücken (Region Saarland).

Den Preis in der Sonderkategorie Unternehmen bis 50 Mitarbeiter gewann Globus Online Drive, Saarbrücken und Sieger des Ideenwettbewerbs wurde die Verbandsgemeinde Daun.

Anmeldeschluss für den AOK-MehrWert-Preis ist in diesem Jahr am 31. Oktober. Weitere Infos unter: www.aok-business.de/rheinland-pfalz-saarland/gesundheit/ansprechpartner/ HEP

Im Kuppelsaal des Montabaurer Schlosses hieß Vorstandsbeauftragter Udo Hoffmann etwa 70 Gäste willkommen.

Im Kuppelsaal des Montabaurer Schlosses hieß Vorstandsbeauftragter Udo Hoffmann etwa 70 Gäste willkommen.

Einen Scheck über 3.000 Euro übergaben die AOKler den Lohner Vertretern Milena Nimrich und Helmut Moll (mittig).Fotos: -HEP-

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