Wirtschaft | 17.06.2019

-Anzeige - Das Mayener Autohaus Scherer hatte zum dritten Handicap Day eingeladen

Viele Angebote für geradezu jeden Mobilitätsanspruch im Programm

Besucher erhielten hilfreiche Informationen für Menschen mit Behinderung und genossen ein buntes Unterhaltungsprogramm

Ein sehr erfolgreicher Tag für Stargast Thomas Gundert (Mitte) und die beiden Schüler der Kreismusikschule Mayen-Koblenz, den elfjährige Minguel und den neunjährige Luis mit ihren Gitarren.

Mayen. „Aller guten Dinge sind drei“, so heißt ein bekanntes Sprichwort, das das renommierte Mayener VW-Autogaus Scherer in der Kelberger Straße am vergangenen Wochenende mit seinem dritten Handicap Day gleich in die Tat umsetzte, das Ganze unter dem passenden Motto „Wir sind alle gleich“.

„Das ist wohl ein wahres Wort“, meinte Lars Kögler, Verkaufsleiter bei VW-Scherer in Mayen zu „Blick aktuell“. „Aus diesem Grunde haben wir auch am 15. Juni alle Besucher von 9 bis 16 Uhr, zum Handicap-Day, dem Tag für alle interessierten Menschen nicht nur mit Behinderung, eingeladen.“ Kögler und sein engagiertes Team waren dabei wieder nach besten Kräften bemüht, vieles an Information und Unterhaltung für die Besucher zu bieten. Die „Auto-Profis“ wissen nämlich genau: Hilfen zur Erlangung der Mobilität im Alltag sind ein Stück Lebensqualität und nicht selten sogar Voraussetzung für die berufliche oder private Flexibilität. Gerade für mobilitätseingeschränkte Menschen spielt diese Form der Beweglichkeit eine besondere Rolle. Der VW-Verkaufsleiter Lars Kögler brachte es auf den Punkt: „Unser Fahrzeugangebot hält viele Möglichkeiten bereit, egal ob Sie selbst Platz am Steuer nehmen wollen oder bequem mit ihrer Familie, Freunden oder Bekannten unterwegs sein möchten. Wir haben viele Angebote für geradezu jeden Mobilitätsanspruch im Programm. Es ist nicht immer der Rollstuhl, der über ein Handicap Auskunft gibt. Denn dass ein Mensch unter einer körperlichen Behinderung leidet, ist ihm auf den ersten Blick oft gar nicht anzusehen. Aber wir helfen in jeder Situation fachlich bestens versiert weiter. Wie oft hören wir von Rollstuhlfahrern: ‚Mobilität ist für mich sehr wichtig, das vermittelt mir echte Lebensqualität.‘ Oder: ‚Mein Volkswagen gibt mir die sichere Unterstützung, die ich mit meinen individuellen Bedürfnissen benötige‘“, so Kögler zu „Blick aktuell“.

Mobilität – die Basis eines unabhängigen Lebens

Nun, man kann ein Wunschfahrzeug genau auf die Bedürfnisse abstimmen. Mit hohen Standards für Qualität, Bedien- und Fahrsicherheit. Alles genau auf das jeweilige Handicap abgestimmt. Für Menschen mit Behinderung sind diese Möglichkeiten der Mobilität die Basis eines eigenständigen, unabhängigen Lebens.

Günter May aus Mayen besitzt einen Rollator und ein E-Mobile: „Ich bin wieder sehr zufrieden mit dem reichhaltigen Angebot der Hilfe hier bei Scherer“. Dazu hatte auch die anwesende Fahrschule von Mario Briese viel beigetragen.:„Wir sind zur Zeit die einzige Handicap-Fahrschule in der Region, die für Menschen bis zu einer achtzigprozentigen Behinderung gerüstet ist.“ Briese hat die entsprechenden Fahrzeuge behindertengerecht ausrüsten lassen.

Die im Rollstuhl sitzende Christine Rick aus Mendig war mit Ehemann Peter vor Ort. „Wir werden unseren Wagen eintauschen und uns heute nach einem voll für meine Ansprüche gerechten Auto umsehen. Ich glaube bestimmt, dass wir fündig werden“, so die Mendigerin. Das Programm war sehr attraktiv und informativ.: Ob nun die Präsentation des neuen „T-Cross“, den man beim Basketball-Gewinnspiel für eine Woche inkl. einer Tankfüllung „gewinnen“ konnte, der Vortrag über Umbaumöglichkeiten am Auto mit Ausstellung umgebauter Fahrzeuge, die kostenlose Fahrzeugbewertung, die speziellen Angebote für Menschen mit Schwerbehinderten-Ausweis, die Gitarren-Vorführung von Kindern der Kreismusikschule Mayen, der E-Scooter-Parcours vom Sanitätshaus Wittlich, die Infostände von diversen Sanitätshäusern, die Hüpfburg für die kleinen Gäste sowie leckere Köstlichkeiten der Metzgerei Schäfer und kühle Getränke. Ein besonderes Klangerlebnis boten die beiden Schüler der Kreismusikschule Mayen-Koblenz, der elfjährige Minguel und der neunjährige Luis mit ihren Gitarren. Der Höhepunkt im Programm war wieder das „Live-Konzert“ des „Stargastes“ und The Voice-Teilnehmers, des ehemaligen erfolgreichen Basketballspielers und durch Motorradunfall querschnittgelähmten Thomas Gundert. Er begeisterte alle Besucher mit seiner Musik an diesem Tage, der allen – mit oder ohne Rollstuhl – hautnah signalisierte: „Wir sind alle gleich“ – und es kann jeden von uns treffen. Und dann ist man froh, wenn man, wie bei Scherer, die richtige Hilfestellung erlangt. BS

Roman Pott, von Geburt an durch eine Lähmung selbst Betroffener und Spezialist für umgebaute Fahrzeuge, zeigte an seiner Rollstuhl-Laderampe wie es besser geht. Fotos: BS

Roman Pott, von Geburt an durch eine Lähmung selbst Betroffener und Spezialist für umgebaute Fahrzeuge, zeigte an seiner Rollstuhl-Laderampe wie es besser geht. Fotos: BS

Ein sehr erfolgreicher Tag für Stargast Thomas Gundert (Mitte) und die beiden Schüler der Kreismusikschule Mayen-Koblenz, den elfjährige Minguel und den neunjährige Luis mit ihren Gitarren.

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