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Kreischorverband Neuwied - Kreissängertag

2019 feiert der Verband 70-jähriges Bestehen

Zum Landeschorfest am Samstag, 31. August in Mainz haben sich 152 Chöre auf 14 Bühnen angemeldet

2019 feiert
der Verband 70-jähriges Bestehen

Ehrung für 60 Jahre Chorleitertätigkeit für Wilfried Maschinke vom MGV Ehlscheid (Mitte) durch (v. l.) die Vorsitzende des Kreischorverbandes Silvia Scholz, ihren Vorgänger, Ehrenvorsitzender Herbert Kutscher und den Regionsvorsitzenden Peter Weiler.Foto: Hans Hartenfels

08.04.2019 - 10:23

Sankt Katharinen. Trotz einer zehn Punkte umfassenden Tagesordnung gehörte der Kreissängertag, also die alljährliche Tagung der im Kreischorverband Neuwied angesiedelten Gesangvereine nach zwei Stunden der Vergangenheit an.

Das lag zum einen an der versierten Tagungsleitung der neuen Vorsitzenden Silvia Scholz und zum anderen an der ebenso effektiven Wahlabwicklung durch den Kreisbeigeordneten Michael Mahlert, der als Ehrengast zum Wahlleiter bestimmt wurde und die sieben Vorstandsposten, innerhalb von zehn Minuten einstimmig besetzt hatte. Dies alles unter Beisein des Ehrenvorsitzenden Herbert Kutscher und des Regionsvorsitzenden Peter Weiler.

Eröffnet wurde die Tagung, wie könnte es anders sein, wenn Gesangvereine zusammen kommen, mit einem gemeinsamen Liedvortrag des örtlichen Männer- und Frauenchores Sankt Katharinen und einem zum Mitmachen animierenden Vortrag des Kinder- und Jugendchores Waldbreitbach unter Peter Uhl, der sich durch den Jugendchor des Gesangverein Oberbieber verstärkt hatte. Ortsbürgermeister Willi Knopp bestätigte dann auch in seiner Begrüßungsrede, dass die Chöre in Sankt Katharinen wertvolle und wichtige Beiträge zum kulturellen Leben in seiner Gemeinde leisten und sein Ort sich über die Gastgeberrolle geehrt fühle. Trotz der demografischen Schwierigkeiten leisteten Chöre in einer Zeit allgegenwärtiger und ständig verfügbarer Medien einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für Begegnungen aller Gesellschaftsschichten, Bevölkerungsgruppen und Altersstufen.


Vorstandswahl


Der im Jahre 1949 gegründete Kreischorverband Neuwied feiert 2019 sein 70-jähriges Bestehen, was Geschäftsführer Werner Velden in seinem Bericht natürlich herausstellte. Es wird eine neue Homepage geben, seit wenigen Tagen gibt es ein neues Logo und gravierendes Ereignis war der Austritt des Landeschorverbandes aus dem Deutschen Chorverband. Kassiererin Silvia Holzhauser gab Übersicht über Einnahmen und Ausgaben und die Kassenprüfer Wolfgang Walter aus Leutesdorf und Günter Karnowsky aus St. Katharinen bescheinigten übersichtliche und genaue Kassenführung. Bei den Wahlen setzte man auf Kontinuität und bestätigte Silvia Scholz als Vorsitzende, Werner Velden als Geschäftsführer und Christa Ewenz als seine Stellvertreterin, Silvia Holzhauser als Kassiererin, Andreas Stieger als Kreischorleiter, Susanne Müller als Jugendreferentin und Hans Hartenfels als Pressereferent. Vakant bleiben weiterhin die Posten eines 2. Vorsitzenden, Schatzmeisters und Chorleiters. Wolfgang Walter und Günter Karnowsky beauftragte man erneut, die Kasse zu prüfen und vom Regionsvorsitzenden Peter Weiler und der Kreisvorsitzenden Silvia Scholz gab es Informationen aus dem Chorverband Rheinland-Pfalz und dem Kreis.


Ausblick


Weiler machte auf das Landeschorfest am Samstag, 31. August in Mainz aufmerksam, zu dem sich 152 Chöre auf 14 Bühnen angemeldet hätten, die ursprüngliche Zahl sich also verdoppelte habe, was gewaltige organisatorische Anstrengungen hervorrief.

Silvia Scholz nannte als Termine den Gospeltag Freitag, 24. und Samstag, 25. Mai. in Neuwied, das Kreischorkonzert am Sonntag, 25. August mit Aufführung einer Dvorák-Messe in Rheinbreitbach und die erste Neuwieder Vokalice am Samstag, 26. und Sonntag, 27. Oktober im Food-Hotel in Neuwied., eine Messe rund um das Chorwesen mit Workshops und Verkaufsständen von einschlägigen Firmen. 2020 plant man wieder ein „Singen in Höfen“ und 2021 „Singen in Linz“ und will einen „Runden Tisch“ einrichten, an dem die Probleme der Chöre besprochen und nach Lösungen gesucht wird.


Ehrungen


Breiten Raum nahm die Ehrung verdienter Chormitglieder in Anspruch, wobei zweifellos die Ehrung von Wilfried Maschinke vom MGV Ehlscheid für 60 Jahre Chorleiter-Tätigkeit die beeindruckteste war. Für 25 Jahre Singen im Chor ehrte man Ewald Knopp, MGV St. Katharinen, Josef Over, Chor Regenbogen Vettelschoß, Monika Pudenz, Frauenchor Bonefeld und Gerhard Schäfer, Chorvereinigung Lautzert/Oberdreis.

40 Jahre im Chor singen Silvia Holzhauser und Heidi Vogel, Frauenchor Melodia Asbach und Werner Ruth, MGV Eintracht Asbach. Für 50 Jahre ehrte man: Reiner Becker, Liedgut Niederbreitbach, Gisbert Dickopf, Gemischter Chor Rheinklänge Hammerstein und Horst Pinsdorf, Gesangverein Oberbieber. 60 Jahre singen Manfred Heidrich und Jürgen Nilges im Männerchor Cäcilia Irlich und 65 Jahre Kurt Holspach und Heinz-Hermann Weber vom MGV Concordia Oberraden, sowie Gerhard Lütsch von der Chorvereinigung Lautzert/Oberdreis. Hermann Kley und Wilfried Mohr singen nun schon 70 Jahre beim MGV Ehlscheid, wie auch Walter Hoffmann von der Chorvereinigung Lautzert/Oberdreis und Günter Zeuner vom Gesangverein Oberbieber. Natürlich kann kein Verein existieren ohne Ehrenamtler. Da ehrte man Silvia Holzhauser vom Frauenchor Melodia Asbach und Brunhilde Pfefferkorn vom Frauenchor Oberbieber für 25 Jahre Vorstandsarbeit und Manfred Blum und Manfred Ritzdorf vom MGV Dernbach, sowie Franz-Josef Keuenhof vom MGV Asbach für 40 Jahre.

Pressemitteilung

Kreischorverband Neuwied

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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