Politik | 30.11.2015

Leserbrief zur Pressemitteilung der FDP „Erneuerbare Energie“

Nichtstun als Alternative der FDP?

BLICK aktuell Ausgabe 47 vom 19. November

Mir ist die Haltung der FDP zum 100 - Prozent -Ziel des Kreises absolut unverständlich. Herr van Bebber und seine Partei machen meiner Meinung nach immer wieder Stimmung gegen die saubere Erzeugung von Strom.

Dass für das Ziel in 2030 immerhin noch 15 Jahre verbleiben und die technische Entwicklung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht sowie noch einiges Potential für Verbesserungen und Kostensenkungen hat, sollten zeigen, dass die vorgenommene lineare Hochrechnung für den Ausbau wenig Sinn ergibt.

Auch wenn, der Kreis vielleicht direkt wenig Einflussmöglichkeiten hat, ist doch gerade das Ziel des - sehr hoch geförderten Projektes - enAHRgie, alle Akteure zusammenzubringen. Ich möchte mir von meinen Kindern nicht nachsagen lassen, warum man nichts unternommen hat, obwohl man schon wusste, welche Auswirkungen eine Klimaerwärmung - auch für jeden AW-Bürger! - haben werden. Dies ist nicht irgendein ausgedachtes Horrorscenario, sondern wurde bereits wissenschaftlich vom Land dargelegt.

Da passt es auch nicht, dass sich die FDP auf das „Schreckgespenst“ Windkraft beschränkt. Wir brauchen bessere Aufklärung zu den zum Teil bereits vorhanden Alternativen für Bürger, Kommunen, Unternehmen und Investoren, die die Möglichkeit haben den Ausbau von den Erneuerbaren Energien (EE) voran zu bringen.

Die Veranstaltungen des Solarvereins „Goldene Meile“, dem es bislang gut gelungen ist, das Thema „100 Prozent EE im Kreis AW“

für den interessierten Normalbürger verständlich zu machen, kann ich auch der FDP empfehlen.

Ich halte es für ein Armutszeugnis, wenn die FDP solch ein wichtiges Zukunftsthema einfach als „ideologisch“ abtut (wie es auch gerne die Landes-CDU macht) und keinerlei eigene Vorschläge beisteuert, wie wir von unserem Verbrauch von Kohle, Gas und Uran sonst los kommen sollen.

Übrigens: Auch wenn das Ziel in 2030 vielleicht nicht zu 100 Prozent erreicht wird, müssen wir trotzdem alles dafür tun, dass die saubere Stromerzeugung möglichst hoch ausfällt, oder ?

Torsten Kurtz, Brohl-Lützing

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Rausch Erwin: Vielen Dank an das Team der Gemeindearbeiter für die super Arbeit.

Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr

  • HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
  • K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...

Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?

  • K. Schmidt: Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden,...
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige Pflegefachkräfte
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Winterbunt in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Daueranzeige Januar
Imageanzeige
Rund ums Haus
Nachruf Karl-Heinz Bernardy
Empfohlene Artikel

Bad Breisig. Die FWG Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Bad Breisig e.V. eröffnet das kommunalpolitische Jahr 2026 am Samstag, dem 10. Januar, ab 18:00 Uhr, im Bad Breisiger Restaurant „Zum Anker“ mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang. Zu diesem zwanglosen Treffen in entspannter Atmosphäre haben Vorsitzender Hans-Josef Marx und Geschäftsführer Walter Erben alle FWG-Mitglieder eingeladen.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Polizei sucht Zeugen nach Diebstahl von Grabschmuck

VG Wirges: Unbekannte Diebe vergehen sich an acht Gräbern

Staudt. Vermutlich in der Nacht von Mittwoch, 7. Januar, auf Donnerstag, 8. Januar, wurden durch unbekannte Täter mehrere Gräber auf dem Friedhof Staudt angegangen. Von mindestens acht Gräbern wurden die Grablichter demontiert und entwendet. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei Montabaur zu melden unter Tel. (0 26 02) 9 22 60. Pressemitteilung Polizeidirektion Montabaur

Weiterlesen

Holzhausen a. d. Haide. Am Donnerstagabend, 8. Januar gegen 21.15 Uhr kam es auf der Bundesstraße 274 in der Gemarkung Holzhausen an der Haide zu einem Verkehrsunfall mit verletzten Personen. Hierbei befuhr der 24-jährige PKW-Fahrer aus dem Rhein-Lahn-Kreis die Bundesstraße aus Rettert kommend in Fahrtrichtung Holzhausen a.d. Heide, als er im Kurvenbereich auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit einem entgegenkommenden PKW kollidierte.

Weiterlesen

DA bis auf Widerruf
Mitgliederwerbung
Helfende Hände gesucht
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Haus
3+1 Aktion
Rund um´s Haus
Dauerauftrag
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Daueranzeige
Werbeplan 2026
Kreishandwerkerschaft
12. Rheinbacher Hochzeitsmesse
Titelanzeige
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige