Allgemeine Berichte | 15.09.2015

Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.

Bürger gestalten Leben und Älterwerden in der Grafschaft

Auftakt: „Älterwerden in der Grafschaft“ am 5. Oktober im Bürgerhaus Ringen

Ringen. Alle älteren und auch jüngeren Bürgerinnen und Bürger sind herzliche zur Zukunftsschmiede „Älterwerden in der Grafschaft“ am Montag, 5. Oktober, um 17 Uhr ins Bürgerhaus Ringen, Grafschaft-Ringen im Kreuzerfeld 12, eingeladen, um ihre Wünsche und Vorstellungen zu artikulieren.

Bei der „Zukunftsschmiede“ wird die Lebensqualität älterer Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderung in den Blick genommen. Wie leben ältere und hochbetagte Menschen in der Grafschaft? Wie wollen sie im Alter leben? Was sind ihre Wünsche und was möchten sie tun? Alles Fragen, die zu einer seniorenfreundlichen Grafschaft beitragen, damit die Gemeinde den Ansprüchen der 60plus-Generation noch besser gerecht werden kann.

Die Idee einer seniorenfreundlichen Grafschaft hatte bereits vor einem Jahr Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Kommune unter dem Stichwort „Quartierentwicklung“ miteinander ins Gespräch gebracht. Viele der geburtenstarken Jahrgänge erreichen gerade das Rentenalter. Ebenso nimmt die Zahl der Hochaltrigen über 85-Jährigen zu, womit auch eine Zunahme kranker, pflegebedürftiger Menschen festzustellen ist. Insgesamt soll die Gemeinde barrierefrei aufgestellt sein, um für eine immer älter werdende Gesellschaft gerüstet zu sein und für diese attraktiv zu bleiben.

Das Treffen am 5. Oktober ist ein erster Schritt, die Probleme und Wünsche der Seniorinnen und Senioren herauszufinden.

Die Nahversorgung mit fußläufig oder mit Fahrdienst zu erreichenden Angeboten trägt wesentlich zur Lebensqualität bei. Caritas-Mitarbeiterin und Projektleiterin Katharina Steinich: „Die Zukunftswerkstatt hilft der Tatsache zu begegnen, dass immer mehr jüngere Familienangehörige durch Wegzug ihre Angehörigen nicht mehr versorgen und pflegen können. Das Familienbild hat sich gewandelt und die Renten vieler werden knapper sein. Privatpersonen und auch Institutionen können die Pflege und Betreuung nicht alleine bewältigen. Aus all diesen Gründen müssen kreative Lösungen gefunden werden. Auch hier in der Grafschaft muss das Wohn- und Versorgungssystem weiterentwickelt werden.“ Wichtig sei es, so Steinich weiter, positiv auf die vorhandenen Ressourcen wie z.B. Pfarrheime und Bürgerhäuser zu schauen, die als Orte der Begegnung wesentlich zum gemeinschaftlichen Leben in der Grafschaft beitragen. „Vielleicht können wir da noch mehr leisten“, so Steinich, die alle Bürgerinnen und Bürger, Ältere und auch Jüngere, herzlich ins Bürgerhaus Ringen einlädt, damit gemeinsam gute Lösungen gefunden werden.

Das Projekt „Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten“ ist eine Initiative des Caritasverbandes, unterstützt von der Kommune, und wird von der Fernsehlotterie finanziert.

Wer am 5. Oktober einen Fahrdienst benötigt, möge sich bitte melden: Katharina Steinich, Projekt „Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten“,Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., Bahnhofstraße 5, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 75 98 60, Email: steinich-k@caritas-ahrweiler.de

Pressemitteilung

Caritasverband

Rhein-Mosel-Ahr e.V.

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