Allgemeine Berichte | 02.05.2016, 16:29 Uhr

Tag der offenen Tür am WesterWaldCampus

Die eindrucksvolle Welt der keramischen Hochleistungswerkstoffe

Der wissenschaftliche Mitarbeiter Buelent Ersen bei einer Laborführung. privat

Höhr-Grenzhausen. Zusammen mit den ortsansässigen Kooperationspartnern European Centre for Refractories (ECREF) gGmbH und dem Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe - Glas/Keramik - (FGK) GmbH bot der WesterwaldCampus der Hochschule Koblenz einen exklusiven Einblick in seine Forschungs- und Entwicklungskompetenz rund um keramische Werkstoffe. Viele interessierte Besucher nutzen diesen Tag der offenen Tür, um den Campus, sein bundesweit einzigartiges Studienangebot und die Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Keramik kennen zu lernen.

Die Eröffnung fand durch die Leiter der Institutionen Prof. Dr. Olaf Krause (WesterWaldCampus), Dr. Markus Zwick (FGK) und den wissenschaftlichen Mitarbeiter, Diplommineraloge Hartmut Wuthnow (ECREF), mit Beteiligung des Verbandsbürgermeisters Thilo Becker und der Repräsentantin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH, Katharina Schlag, statt.

Das anschließende Rahmenprogramm sorgte für einen informativen und abwechslungsreichen Tag. Unter anderem konnten Studieninteressierte in einer Probevorlesung von Prof. Dr. Antje Liersch eine Einführung in die Welt der Hochleistungswerkstoffe bekommen. Diese weckte bei den Gasthörenden ein vermehrtes Interesse am Studiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik. Neben der Studienberatung des WesterWaldCampus waren auch Mitarbeiterinnen des ESF-geförderten Ada-Lovelace-Projekts vor Ort, um insbesondere weiblichen Studieninteressierten die Möglichkeiten und Perspektiven eines technischen Studiengangs offen zu legen. Mitmach-Angebote im Glasur-Labor und in der Mikroskopie ergänzten das Angebot.

In allen drei beteiligten Institutionen standen Experten, Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeitende aus Bildung und Forschung für individuelle Fragen zur Verfügung. Eine Vielzahl von ausgestellten Objekten aus den Bereichen Silkat-, Feuerfest-, Technischer Keramik und Baukeramik zeigte die Bandbreite des Werkstoffs auf.

Die Besucherinnen und Besucher waren von der familiären Atmosphäre sowie vom Studienangebot der Fachrichtung Werktsofftechnik begeistert. Der 20-jährige Moritz Elbert, der gerade in Montabaur sein Fachabitur Technik abgelegt hat, besuchte die Veranstaltung mit seinem Vater: „Ich habe am Hochschulinformationstag vom Studiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik erfahren und wollte mich nun vor Ort informieren.“

Die Gäste wurden zudem von den Studierenden des WesterWaldCampus bewirtet, die ebenso für Fragen rund um das keramische Studium ein offenes Ohr hatten. Zu den Studierenden gehörte auch Laura Salzer, Studentin des 3. Semesters Werkstoffkunde Glas und Keramik. Sie hatte sich beim Tag der offenen Tür vor zwei Jahren den Campus angesehen und sich dafür entschieden, sich in den Studiengang einzuschreiben: „Diese Entscheidung habe ich nie bereut, es gefällt mir sehr gut hier.“

Prof. Dr. Olaf Krause, Fachrichtungsleiter Werkstofftechnik Glas und Keramik, zeigte sich begeistert von der großen Resonanz: „Wir sind diesmal bewusst auf den Samstag gegangen, damit Eltern und Freunde die Studieninteressierten begleiten und sich den Campus ebenfalls ansehen können. Durch die zudem geöffneten Forschungsinstitute in der Nachbarschaft und die Präsenz der regionalen keramischen Unternehmen bekommen sie einen guten Eindruck von unserer ausgezeichneten Anbindung an die industrienahe Forschung und Wirtschaft.“

Pressemitteilung

Hochschule Koblenz

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anja Gros führte viele Gespräche mit Studieninteressierten.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anja Gros führte viele Gespräche mit Studieninteressierten. Foto: Christiane Gandner

Das Ada-Lovelace-Projekt stellte sich vor.

Das Ada-Lovelace-Projekt stellte sich vor. Foto: Christiane Gandner

Der wissenschaftliche Mitarbeiter Buelent Ersen bei einer Laborführung. Fotos: privat

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