Allgemeine Berichte | 14.02.2017

21. „Tag der offenen Tür“ der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler

Eine wertvolle Kontakt- und Informationsbörse rund um die Berufswahl

Zahlreiche Betriebe und Institutionen präsentierten vielfältige Möglichkeiten für junge Menschen

Eine wertvolle Kontakt- und Informationsbörse rund um die Berufswahl

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der „Tag der offenen“ Tür der Berufsbildenden Schule (BBS) Bad Neuenahr-Ahrweiler ist längst eine feste Institution und eine wertvolle Kontakt- und Informationsbörse für junge Menschen, Schüler, Eltern, Betriebe und Institutionen. Eine Veranstaltung also, die in ihrer Art im Kreis Ahrweiler absolut einzigartig ist.

Dieses ganz besondere Event mit gleichsam institutionellem Charakter wird auch entsprechend angenommen – exakt 3.350 gezählte Besucher sind ein eindrucksvoller Beleg hierfür.

3.350 Besucher erhielten Berufsinformationen aus erster Hand

Auch viele Medienvertreter und Ehrengäste konnte die kommissarische Schulleiterin Gundi Kontakis an der BBS zum 21. Berufsinfomarkt begrüßen, darunter Landrat Dr. Jürgen Pföhler, MdL Horst Gies, MdL Guido Ernst, den stellvertretenden Kreishandwerksmeister Thomas Nelles und Kreislehrlingswart Rolf Genn.

„Wir als große berufsbildende Schule mit kaufmännischer, gewerblich-technischer und hauswirtschaftlich-sozialpflegerischer Ausrichtung und jeweils vielfältigen Schulformen haben Schülerinnen und Schüler, die sehr unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen. Wir betrachten es als unsere Aufgabe, gemeinsam mit ihnen, unseren Partnern, die uns anvertrauten Menschen entsprechend ihrer Begabungen und Ziele zu unterstützen, zu fördern und sie bei der Berufswahl dahingehend zu beraten, dass sie nach Möglichkeit einen Platz in der Gesellschaft einnehmen können, der ihnen bestenfalls wirtschaftliche Unabhängigkeit und Zufriedenheit bietet und der Gesellschaft qualifizierte Arbeitskräfte sichert“, betonte Gundi Kontakis und ergänzte: „Wenn wir den Eltern den Druck nehmen können, dass nur das Kind mit Abitur und Studium eine Zukunft hat, wenn duale Ausbildung und berufliche Bildung in den Köpfen der Menschen wieder den Stellenwert hat, der ihr gesellschaftlich zusteht, dann haben wir ein wichtiges Ziel erreicht.“

Zahl der Ausbildungsbetriebe sinkt

Rolf Genn lobte in seiner Begrüßung die seit Jahren enge und gute Zusammenarbeit der Kreishandwerkerschaft mit der BBS und wies auf die sinkende Zahl der Ausbildungsbetriebe hin. Dennoch habe man die Gesamtzahl der Auszubildenden steigern können und sehe auch Studienabbrecher und Flüchtlinge als Ansprechpartner für einen Lehrberuf an. Allerdings sei bei den Flüchtlingen die Sprachbarriere oftmals ein Hinderungsgrund und müsse entsprechend überwunden werden. „Die Frage, ob wir

genügend Ausbildungsplätze haben, wird heute durch die Frage nach genügend Auszubildenden ersetzt“, sagte Genn.

Wenn es bis zum Jahr 2020 immer weniger Schulabgänger gebe, habe dies auch Auswirkungen auf das Handwerk, deshalb komme es verstärkt darauf an, das Interesse an Handwerksberufen wach zu halten oder wieder zu wecken. „Das Handwerk zahlt gut, bildet gut aus und hat Perspektive“, so Genn. Eben jene Perspektiven und Zukunftsfähigkeit wurden beim „Tag der offenen Tür“ eindrucksvoll sicht- und erlebbar, geht er doch weit über das hinaus, was man sich allgemein unter einem „Tag der offenen Tür“ vorstellt.

Ein Forum für berufliche Bildung

Die Veranstaltung ist faktisch ein echtes Forum für berufliche Bildung. Neben der BBS selbst sind auch die regionalen Dachorganisationen der Dualen Partner (Kreishandwerkerschaft Ahrweiler, IHK Koblenz Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler), verschiedene Handwerks- und Industriebetriebe, private und öffentliche Dienstleister sowie die Agentur für Arbeit Mayen beteiligt. Adressaten dieses Marktes der beruflichen Bildung sind in erster Linie Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Eltern und Lehrern, besonders diejenigen, die vor einer Berufswahlentscheidung stehen. Ihnen wird hier in einer konzentrierten Aktion aller Beteiligten eine in dieser Form einmalige Gelegenheit geboten, sich aus erster Hand bei Fachleuten aus Industrie, Handel, Verwaltung, Handwerk und Dienstleistung über die für eine Berufsausbildung notwendigen schulischen und persönlichen Voraussetzungen, den Ablauf der Ausbildung, Arbeitszeiten, Verdienstmöglichkeiten und Berufschancen zu informieren.

Ausbilder aus mehr als 70 Ausbildungs- berufen informierten

Über 50 Ausbilder aus den mehr als 70 Ausbildungsberufen der gewerblichen Wirtschaft im Kreis Ahrweiler konnten für den „Tag der offenen Tür“ gewonnen werden. Kreisweit werden insgesamt derzeit gut 1.100 Jugendliche in mehr als 300 Betrieben ausgebildet. Für die BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler bietet der „Tag der offenen Tür“ die Möglichkeit, sich in exponierter Weise einer breiten und interessierten Öffentlichkeit vorzustellen und das vielschichtige Profil der Schule nach außen deutlich zu machen. Neben themenbezogenen Fachvorträgen konnten sich die Besucher auch über die insgesamt 18 Vollzeitformen der BBS, wie beispielsweise die Fachschule Altenpflege, die Höhere Berufsfachschule IT-Systeme oder das Berufliche Gymnasium informieren. Arbeitsagentur, Berufsberatung, IHK/HWK und die Kreishandwerkerschaft Ahrweiler boten fundierte Berufsinformationen.

Darüber hinaus gab es viel Wissenswertes rund um Metall-, Holz-, Raumgestaltungs-, Ernährungs- Hauswirtschafts- und Sozialberufe wie Erzieher und Altenpflege zu erfahren. Ob schmackhafte Köstlichkeiten der Bäckerinnung, Rollatoren-Training der Altenpflegeklassen, Aids- und Drogenprävention, Crypto-Party samt Verschlüsseln von Daten oder die Infobörse für Mädchen – an zahlreichen Ständen und auf mehreren Ebenen zeigten die „Aussteller“ ihr vielfältiges Spektrum. Neben Kontaktfindung und Information bestand zudem die Möglichkeit, sich direkt vor Ort für die Vollzeit- und Fachschulen der BBS anzumelden. Denn: Das beste Mittel gegen mögliche Arbeits- und Perspektivlosigkeit lautet Bildung.

Eine wertvolle Kontakt- und Informationsbörse rund um die Berufswahl

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